28.06.12 10:30 Uhr
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Neues System sorgt dafür, dass Regentropfen beim Fahren nicht mehr stören

Forscher der CMU haben ein neues System vorgestellt, dass die Sicht bei Regenfahrten in der Nacht verbessern soll.

Das System basiert auf einem Projektor, der sich 120 Mal die Sekunde neu ausrichtet. Eine Digitalkamera soll dabei den Regen filmen und errechnen, wohin die einzelnen Tropfen fallen. Das Ergebnis wird an den Projektor weitergeben, woraufhin der sich neu ausrichtet und an den Tropfen vorbei leuchtet.

Bereits mit jetziger Technik schaffen es die Forscher bis zu 80 Prozent der Regentropfen auszublenden. Mit der in wahrscheinlich fünf Jahren realisierbaren 400Hz Technik soll der Regen dann fast komplett unsichtbar werden.


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WebReporter: Meister89
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Nacht, System, Licht, Regen
Quelle: www.golem.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2012 10:47 Uhr von kostenix
 
+8 | -2
 
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es wäre einfacher den regen: zu steuern :)

so wie "nur die straßen bleiben von regen frei" .. felder bewässerung und so ^^ können auch nen paar wolken in die wüsten schicken ^^
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28.06.2012 11:32 Uhr von zorndyuke
 
+5 | -13
 
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geil: Wie immer ist die Technik nur Geil^^

Ich stelle mir vor wie ich gerade die A9 runter fahre.. super Wetter.. ich komm aus dem Auto und *zack* bin ich plitsche platsche nass, weil es gerade in stürmen regnet! ^^
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28.06.2012 11:57 Uhr von gravity86
 
+7 | -0
 
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also wenn es richtig stark regnet, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass der Projektor schafft so gut wie keien Regentropfen anzuleuchten. Dann wäre ja das Licht fast ganz aus, es sind doch überall Regentropfen, wenn es stark regnet. Dann sicht man die Starße gar nicht mehr ^^

Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass das ein furchtbares geblinke ergiebt, es geht ja sooo schnell und so viele kleine Punkte, dass man denke, es kommt eine fahrende Disco entgegen ;-) Ich lasse mich aber durch Videos gerne eines besseren belehren.
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28.06.2012 12:02 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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Also bei Windstille und stehendem Fahrzeug kann ich mir den Erfolg vorstellen.
Aber bei Windböen und 130 KM/H müsste die Kamera schon ein paar Meter vor und über dem Wagen sein, um überhaupt die Tropfen "sehen" zu können, die wirklich relevant sind.
Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, wie die Kamera es schafft, mehrere Meter in den Regen "hineinzusehen" und das müsste sie ja, wollte sie die Tropfen erkennen, die nach 0,5 oder 1 Sekunde vors Auto fallen.
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28.06.2012 12:23 Uhr von derSchmu2.0
 
+5 | -0
 
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So ein Unfug was nuetzt mir der Scheinwerfer, der am Regen vorbei "scheint", wenn die Regentropfen auf meiner Scheibe immer noch die Sicht auf das Scheinwerferlicht nehmen...
Zumal das nervöse Scheinwerferlicht bei anderen Autofahrern auch zu Irritationen führen dürfte...
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28.06.2012 15:29 Uhr von bip01
 
+3 | -0
 
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Klingt viel zu aufwändig, denke nicht, dass es da irgendwie bald zuir MArktreife kommt.
Wobei ich etwas preisgünstigem wirksamen nicht abgeneigt wäre. Im Stockfinstern bei Regen zu fahren ist eien der fiesesten Sachen.
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28.06.2012 15:48 Uhr von ted1405
 
+11 | -0
 
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Im nächsten Schritt kommt dann eine automatische Sitzverstellung, welche die Position des Fahrers 400 x in der Sekunde so verändert, dass er - errechnet an seiner Augenposition - an Regentropfen auf der Scheibe vorbei schaut ...
mit dem System wird dann auch gleich der teiloffene Airbag verkauft, welche die durch Übelkeit hervorgerufenen, oralen Ausscheidungen des Fahrers umgehend und blitzschnell noch in der Luft auffängt. Fahrvergnügen pur! =)
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28.06.2012 16:11 Uhr von rolling_a
 
+5 | -1
 
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ted1405: sehr geil :D
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28.06.2012 17:11 Uhr von kirgie
 
+2 | -0
 
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aja: nichts ist Unmöglich, aber diese Technik führt in eine Sackgasse...
Das Vorführmodell hat Probleme mit einer einzigen Reihe ruhig fallender Tropfen und sie wollen 30-40m vor einem fahrenden Auto schaffen? Und was ist mit dem Licht das zurück kommt?

Es ist einfacher ein digital bereinigtes Bild auf die Frontscheibe zu projizieren als tatsächlich den Lichtstrahl um den regen herumzubewegen.
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28.06.2012 17:53 Uhr von SkyWalker08
 
+2 | -1
 
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@Faboan: Danke! In Weniger Sätzen besser erklärt als die News.
Ganz großes Plus für dich!
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28.06.2012 22:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Man nehme einen Apfel und reibe mit dem Fruchtfleisch das Fenster ein. So kann man bei Regen und kaputtem Scheibenwischer noch nothalber auf der Autobahn fahren, falls einem mal der Scheibenwischer ausfällt.
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29.06.2012 07:33 Uhr von Fabion
 
+0 | -1
 
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ich denke hier gar nicht mal so negativ was die rein funktionelle umsetzung angeht, aber stellt euch mal die folgen für den straßenverkehr vor: lauter unfälle, weil keiner mehr den regen richtig sieht und deshalb die straßenverhältnisse nicht richtig einschätzt. na viel spaß, wenn die ersten idioten so ein ding haben.
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29.06.2012 10:53 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@Fabion: Denkfehler: Dass udn wie stark es regnet, erkennt man ja immer noch daran, wie stark man den Scheibenwischer einschalten muss.

Es geht lediglich darum, den von Regentropfen zurückkommenden Scheinwerferlichtanteil zurückzuschrauben.
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29.06.2012 12:20 Uhr von moelli2112
 
+0 | -0
 
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wow: ob das auch im Winter mit Schneeflocken funkioniert?
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01.07.2012 15:24 Uhr von Hugh
 
+0 | -1
 
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Es gibt schon ein derartiges, revoutionäres System: Es nennt sich "Scheibenwischer".

Im Ernst: Die nachkommenden Fahrergenerationen verlieren mehr und mehr die Fähigkeit, auch tatsächlich zu fahren. Es gibt immer mehr technischen Schnickschnack und die eigentlichen fahrerischen Skills treten in den Hintergrund.
Ist meiner Meinung nach eine kontraproduktive Entwicklung.
Viele Fahranfänger sind schon jetzt überfordert, wenn sie von ihrem vollausgestatteten Fahrschulwagen in den alten Fiesta umsteigen, der weder Servolenkung, noch ABS, noch ESP, noch Einparkhilfe, noch selbst abdunkelnden Rückspiegel, noch elektrisch verstellbare Außenspiegel, elektrisch verstellbare Sitze, irgendwelche Abstands-Warnungen und -Protections oder sonstwelche Hilfsmittelchen hat, sondern wo es um das reine fahren geht.
Nun soll also auch noch das Fahren bei Regen leichter gemacht werden, was IMHO auch zu einer fatalen Überschätzung der Straßenverhältnisse führen wird.
Früher hat man einfach seine Fahrweise den Möglichkeiten angepasst und gut war es.
Ich keine persönlich niemanden, der ernsthafte Probleme beim Fahren im Regen hat. Ich finde, solche Leute gehören eher nicht auf die Straße.

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