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Japan: Nachrichtensperre zum Kernkraftwerk Oi

Japan hat ab 2011 alle Kernkraftwerke herunter gefahren und diese bisher nicht wieder ans Netz genommen. Die lokalen Behörden müssen in Japan dem Anfahren zustimmen. Diese haben dem bisher widersprochen. Damit gelang Japan der Atomausstieg binnen Jahresfrist.

Das Kernkraftwerk Oi soll nun das erste sein, das ab dem 1.7.2012 wieder ans Netz gehen soll. Seit dem Wochenende gibt es in dem Kernkraftwerk eine Serie von Alarmmeldungen. Die Störungsmeldungen haben sich bisher alle als Fehlalarm herausgestellt.

Der Betreiber hat keine Bedenken, das Kernkraftwerk trotz dieser Probleme wie geplant ans Netz zu schalten. Die japanische Atomaufsicht NISA hat die Meldungen bestätigt und angekündigt, Störungsmeldungen gegebenenfalls zurück zu halten und nicht zu veröffentlichen. Dies sei gängige Praxis.


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WebReporter: aap
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Atomausstieg, Atomenergie, Kernkraftwerk
Quelle: www.anti-atom-piraten.de

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28.06.2012 10:21 Uhr von Juin2k22
 
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Also langsam reichts mit den Nachrichtensperren.
Warscheinlich zerlegts das teil demnächst auch.
oder ist vielleicht schon Hinüber. Es reicht mit dem Schrott.
die Sollen endlich mal aufhören nur ans Geld zu denken und mal hin und wieder an die Zukunft unserer Kinder oder an die Natur denken.
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28.06.2012 10:22 Uhr von komichan
 
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Quelle: Was für eine objektive und neutrale Quelle.
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28.06.2012 10:29 Uhr von aap
 
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28.06.2012 11:18 Uhr von General_Strike
 
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@komichan: Du vertraust also eher der politisch gleich geschalteten Presse.
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28.06.2012 11:30 Uhr von rolf.w
 
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Widerspruch: Da ist doch ein riesiger Widerspruch in der News. Zum einen heißt es: "Damit gelang Japan der Atomausstieg binnen Jahresfrist."

Und schon im nächsten Satz:

"Das Kernkraftwerk Oi soll nun das erste sein, das ... ans Netz gehen soll."

Also entweder Ausstieg, also Null AKW oder Pause. Japan hat, wenn das AKW wieder ans Netz geht keineswegs den Ausstieg geschafft, sonder nur die Nutzung pausiert.

Das ist wohl schon ein großer Unterschied.

Davon abgesehen ist die "Nachrichtensperre" weitaus weniger dramatisch als es auf den ersten Blick her scheint. Auch in Deutschland wird nicht jede Störung, die den Behörden gemeldet wird, gleich durch die Presse geprügelt. Das würde auch keinen Sinn machen, denn eine Störung bedeutet nicht zwangsläufig Gefahr für die Umwelt und es würde nur zu Unsicherheiten und Verwirrungen sorgen, wenn man auf der einen Seite die Störung lapidar meldet und auf der anderen Seite gleich beschwichtigen und erklären muss, dass zB eine ausgefallene Pumpe nicht bedeutet, dass alle Pumpen ausgefallen sind.

Ich vergleiche das mal mit meinem Lieblingsvergleich, dem Auto. Wenn da die Motorkontrollleuchte angeht, kommt es sofort zu Verunsicherungen auch wenn der Motor selbst völlig normal arbeitet. Auch wenn die Leuchte nach einem Neustart sich nicht meldet bleibt eine gewisse Verunsicherung und viele fahren brav erstmal zur Werkstatt.
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28.06.2012 12:00 Uhr von aap
 
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Widerspruch zum Widerspruch: Es ist die Entscheidung der lokalen Verwaltungen Japans, am quasi vollzogenen Atomausstieg festzuhalten, oder in die Nutzung dieser Technologie wieder einzusteigen.

Es kommt darauf an, was man will.

Was ist daran schlimm, zu zeigen, dass die gelbe Lampe aufleuchtet, aber dazu zu schreiben, dass die Anzeige des Fehlers ein Fahler war?
Das wäre gelebte Transparenz.

Die USA ist hier z.B. deutlich vorbildlicher. Alle Meldungen werden im Internet veröffentlicht. Zum Teil Haarsträubende Dinge. Schadet dies der US-Atomstrategie? Nein, tut es nicht.

Es geht nicht darum Dinge durch die Presse zu prügeln, sondern um Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz.

Wenn ich offen mit dem Thema um gehe, dann kann ich Vertrauen schaffen. Wenn ich verheimliche, dann wird das mit dem Vertrauen schwierig, spätestens wenn etwas raus kommt. Es gibt genügend Beispiele, wo auch sehr kritische Situationen über Jahre verheimlicht wurden. Kabelbrand in Greifswald 1975, Fehlbedienung in Neckarwestheim 1977, Kontrollverlust über den Reaktor in Shika 1999, um nur 3 Fälle in Deutschland und Japan zu nennen.

Was ist daran falsch, bei einer Situation, die ich selbst nicht einschätzen kann, einen Fachmann zu fragen, dem ich vertraue? In Deinem Beispiel die Werkstatt? Was wäre daran richtig, ein Problem zu verschweigen?
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28.06.2012 12:07 Uhr von aap
 
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Auch ein Fehlalarm ist eine ernst zu nehme Störung: Noch ein Nachtrag.

Auch ein Fehlalarm ist eine ernst zu nehmende Störung. Zum einen ist es bei einem echten Fehlalarm ein Fehler im Alarmsystem - und das ist eine sicherheitskritische Einrichtung, zum anderen besteht die Gefahr, dass die Bedienmannschaften an den Alarmsummer nicht mehr ernst nehmen, wenn dieser ständig unbegründet los geht. Dies kann fatal werden, sobald ein begründeter Alarm vor liegt.
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28.06.2012 12:41 Uhr von rolf.w
 
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@aap: Wenn man schreibt, dass Japan binnen einem Jahr den Atomausstieg geschafft hat, sagt man, dort ist kein AKW mehr in Betrieb.
Setzt jetzt irgendeine Provinz wieder eines ein, dann hat Japan wieder ein AKW in Betrieb und eben keinen Atomausstieg vollzogen. Das ist wie bei der Schwangerschaft, ein bisschen schwanger geht nicht.

Natürlich kann man jeden einzelnen Fehler zeitnah/sofort melden, wenn das in den USA so gemacht wird, ok. Wird der Fehler aber erst Tage/Wochen später öffentlich gemacht, ist es auch witzlos.

Vielleicht gehe ich zu sehr von mir aus. Mir ist egal ob eine Kühlwasserpumpe defekt ist, solange noch 3 weitere das locker kompensieren. Anders sähe es aus, wenn 3 ausfallen und die eine verbliebene am Rande ihrer Leistungsfähigkeit arbeitet.

Das Autobeispiel diente nur der Veranschaulichung, wie sehr eine Verunsicherung auftreten kann. Denn selbst wenn die Lampe kein 2. Mal aufleuchtet, also nur irgendein Sensor für den Bruchteil einer Sekunde einen ungültigen Wert lieferte, fahren viele in die Werkstatt und zahlen dafür, dass ihnen jemand sagt, dass alles OK ist. Dabei zeigt das erlöschen/nicht erneut Aufleuchten der Lampe doch genau das gleiche.
Wenn man Pech hat wird der Fehler nichtmal gespeichert und man erfährt nie, welcher Sensor es war. Aber bezahlt wird trotzdem, denn sicher ist sicher und der Leuchte darf man ja nicht vertrauen. Es muss einem erst einer sagen, dass alles Ok ist, bevor es geglaubt wird.

Was ich damit sagen will ist, viele neigen dazu jemanden zu suchen, der ihnen sagt es ist nicht tragisch. Viele wollen nicht die Verantwortung übernehmen, selbst zu entscheiden.

Wenn man also einen Störfall im AKW öffentlich meldet und nicht gleichzeitig dazu meldet, dass die Störung bereits behoben wurde, brauchen viele erstmal 5 "Experten", die ihnen erklären, dass es nichts dramatisches ist.
Und der Witz bei der Sache ist dann, wenn man es so meldet ist die Störung schon längst behoben, die Störmeldung also gar nicht mehr aktuell.
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28.06.2012 15:39 Uhr von aap
 
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@rolf.w: Nach der Geburt bist Du erst mal nicht mehr schwanger.

Diese Diskussion ist doch müßig. - Sie haben es ein paar Wochen ohne AKW geschafft. Das allein ist bemerkenswert.

Das jetzige wird nur nach massiven Drohungen wieder in Betrieb genommen, und wer weiß, was noch im Hintergrund so gelaufen ist.


Die meisten Leute werden die Veröffentlichung der Störungen garnicht lesen. Daher werden die auch nicht zu 5 Experten rennen. Ließt Du die Veröffentlichungen zu den deutschen Störfällen?

Ich sehe keinen Nachteil, wenn man Störungen zeitnah veröffentlicht. - Außer die Dinger laufen ständig auf Störung. Aber selbst dann sehe ich das Veröffentlichen nicht als Nachteil. Wenn so ein Teil nicht störungsfrei läuft, dann muss es weg.

Eine Verunsicherung kann nur auftreten, wenn eine entsprechende Information weit gestreut wird. Die Verunsicherung wird um so größer, je undurchsichtiger, also intransparenter das System ist.
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28.06.2012 17:02 Uhr von rolf.w
 
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@aap: "Nach der Geburt bist Du erst mal nicht mehr schwanger."

Willst oder kannst Du es nicht verstehen? Genau das ist doch die Kernaussage, entweder man ist es oder man ist es nicht. Dazwischen gibt es keine Grauzone. Genau wie beim A-Austieg. Ein paar Monate ohne AKW ist kein Ausstieg.
Darüber braucht man auch nicht diskutieren, das ist Fakt.

Des weiteren gibst Du auch ein Argument für die Nichtveröffentlichung - es liest eh kaum einer.

"Eine Verunsicherung kann nur auftreten, wenn..."

... man sich mit der Materie nicht auskennt und nicht weiß wie man es werten muss. Und das dürfte bei den meisten der Fall sein. Und nur, weil man es in den USA wie Du sagst ständig veröffentlicht, heißt es nicht, dass es die Menschen nicht verunsichert. Ich glaube eher, sie leben damit in der Hoffnung, so schlimm wird es schon nicht sein.

Solange es nur auf irgendeiner Webseite steht, arrangiert man sich damit zu wissen, es gab einen Fehler. Erst wenn die Medien anfangen die Sache aufzugreifen wird es brenzlig.

Bei der Katastrophe in Fukushima kamen anfangs ständig Meldungen über Strahlenwerte, Rauchwolken, ins Meer fließendes Wasser usw. Heute wird da nichtmal mehr ein Reporterteam vor Ort sein.
Heute ist es nur noch eine Randnotiz, dass man Partikel aus Fukushima in den USA/Russland/etc. nachweisen kann.
Welche Panik aber wäre ausgebrochen, hätte man zeitnah zum Unglück diese Partikel bereits nachweisen können und es hätte einem keiner erklärt, wie verschwindend gering die Strahlung wirklich ist?
Die Bilder der Katastrophe direkt vor Augen, die Experten im Ohr, die bereits halb Japan evakuieren wollten und dann die Strahlung vor der eigenen Haustür. Das wäre ein Fest geworden.

Ich bin der Meinung, bevor man solche Störfälle ins Netz stellt und das auch noch zeitnah, muss man erstmal darüber aufklären, wie sie zu werten sind. Und damit meine ich nicht, dass sich jeder im Netz die Infos holen kann, sondern eine Aufklärungsoffensive, die objektiv erklärt wie was zusammenhängt und wie die Gefahren real wirklich sind. Und im Kern bin ich sogar der Meinung, dass die Veröffentlichung der Störfälle uninteressant ist. Außer für munitionsuchende Gegner.
Bei einem "echten" Störfall wird man alles Relevante zu spät erfahren, nämlich dann, wenn die Strahlung schon da ist.
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28.06.2012 17:34 Uhr von aap
 
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@rolf.w: Ich bin auch im Austausch mit AKW-Befürwortern, die ebenfalls die Transparenz fordern. Das Bedürfnis nach Information ist unabhängig von der Schlussfolgerung, die man für sich zum Thema Kernkraft gezogen hat.


Nach der Katastrophe zu Fukushima gab es erhebliche Panik unter Menschen, auch in Deutschland. Ich war mit in einem Team, das einen der meist beachteten Ticker zur Katastrophe geführt hat. Wir waren die ersten weltweit, die eine Prognose der Ausbreitung der Wolke errechnet haben.


Einige Menschen waren z.B. über plötzliche ansteigende Radioaktivität der deutschen Messstationen besorgt. Da konnte man zunächst beruhigen und dies mit dem Wetterumschwung erklären.

Im Anschluss waren dann viel mehr Menschen besorgt, als publik wurde, dass die Messtationen angewiesen sind, Messwerte nicht selbständig heraus zu geben. Letzteres ging dann auch durch die Presse.


Der "Vorteil" der Kernenergie ist, dass die Todesfolgen erst sehr spät eintreten und kaum in direktem Zusammenhang mit dem Unfallereignis gebracht werden können. Diese Zeiträume sind so lange, dass die Menschen in der Regel keinen kausalen Zusammenhang sehen und keinen akuten Handlungsbedarf erkennen. Erkennst Du zum Beispiel einen Zusammenhang zwischen Tschernobyl und Geburtenraten in Deutschland?


Die USA hat ihre Leute in Japan übrigens auf über 80km Evakuiert - und das mit gutem Grund. Viele Nationen haben ihre Bürger auch aus Tokio herausgerufen, auch das aus gutem Grund. Wir hatten ein Schweineglück, dass die Katastrophe bisher so glimpflich abläuft, was wesentlich an der geographischen Lage und dem Wetter lag und liegt.
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28.06.2012 18:14 Uhr von rolf.w
 
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@aap: "Ich bin auch im Austausch mit AKW-Befürwortern, die ebenfalls die Transparenz fordern."

Das sind aber auch Leute, die sich mit dem Thema befassen und nicht ohne Hintergrundwissen einfach eine Meldung bekommen. Ich gehe mal so weit zu behaupten, die können einen Störfall eher einschätzen, als der "einfache" Bürger.

"Im Anschluss waren dann viel mehr Menschen besorgt,..."

Weil sie befürchteten, dass man ihnen etwas wichtiges verschweigt. Das ist durchaus berechtigter Argwohn. Allerdings konnten die Menschen mit den reinen Messdaten selbst von Anfang an nicht wirklich etwas anfangen. Da mussten erst "Experten" her, die es erklärten.
Und das ist das was ich meine, ohne Erklärungen einfach Meldungen rauszugeben ist der falsche Weg.
Der Verdacht, dass etwas von Relevanz verschwiegen wird, ist natürlich um so größer, je mehr die Informationspolitik sich rapide ändert. Wenn erst alles preisgegeben und plötzlich geschwiegen wird, ist es normal anzunehmen, dass etwas nicht stimmt.

"Erkennst Du zum Beispiel einen Zusammenhang...."

Ich habe ihn zwar selbst nicht erkannt, kenne aber die Schlussfolgerungen aus den Statistiken bezüglich rückläufiger Geburtenrate - speziell bei Mädchen.
Dies ist wohl auch generell im näheren Umkreis von AKWs zu beobachten.
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28.06.2012 19:49 Uhr von aap
 
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@rolf.w: Ich sage ja nicht, dass auf den Nachrichtenseiten ein Ticker sein soll, à la "Gundremmingen: 1 von 3 Pumpen im Primärkühlkreislauf ausgefallen -- Brockdorf: 2 Fässer mit Atommüll durchgerostet -- ..."

Aktuelle Meldungen auf den bekannten Kanälen fände ich aber attraktiv.


Konkret:
In Deutschland werden die meldepflichtigen Ereignisse (so vom Betreiber gemeldet) monatlich und jährlich veröffentlicht. Würdest Du das abschaffen wollen?
* Übersicht: http://www.bfs.de/...
* Monatlich: http://www.bfs.de/...
* Jählich: http://www.bfs.de/...


==

Zu den Fehlenden Geburten.

Ja, es fehlen statistisch Kinder und zwar auch mehr Mädchen als Jungen. Das konnte man sehr stark nach Tschernobyl feststellen und das gilt auch im 50km-Umkreis um kerntechnische Anlagen.

Woran letzteres liegt ist noch nicht verstanden, denn mit dem derzeitigen Modell zum Strahlenschutz ist dieses Phänomen nicht zu erklären. Aber es ist statistisch signifikant, signifikanter als die erhöhte Leukämierate.

Interessant ist auch, dass das Maximum nicht am nächsten Punkt zur Anlage liegt, sondern irgendwo zwischen 0 und 50km (der genaue Wert ist mir entfallen).

Warum mehr Mädchen als Jungen betroffen sind versucht man dadurch zu erklären, dass Erbgut von Mädchen mit XX-Chromosomen öffter getroffen und zerstört wird, aufgrund der größeren Masse des Erbguts. Das Verhältnis der Erbmasse zwischen Mädchen und Jungs korreliert wohl mit dem festgestellten Verhältnis der fehlenden Geburten.


Nach 1986 kann man unter anderem folgendes feststellen:

Die Zahl der Totgeburten und Fehlbildungen stieg nach Tschernobyl deutlich an.

Forscher weisen nach, dass nach 1986 in Europa rund 800.000 Kinder weniger geboren wurden, als eigentlich zu erwarten gewesen wären.

In Westeuropa, so schätzt die atomunkritische Internationale Atomenergieorganisation IAEO, habe es aufgrund von Tschernobyl 100.000 bis 200.000 Abtreibungen gegeben.

15,8 Prozent erhöhte Säuglingssterblichkeit in Skandinavien.

In Deutschland stieg die Zahl der Trisomie 21-Fälle signifikant an.

In Süddeutschland häufte sich ein bei Kindern sehr seltener Tumor, das Neuroblastom.

Untersuchungen stellen einen Zusammenhang zwischen Tschernobyl und einer starken Zunahme von Diabetes Typ I bei Kindern und Jugendlichen her.

...
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28.06.2012 20:32 Uhr von rolf.w
 
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@aap: "Ich sage ja nicht, dass auf den Nachrichtenseiten ein Ticker sein soll,..."

Ups, so zumindest hatte ich es verstanden.:-)

"Würdest Du das abschaffen wollen?"

Nein, wozu? Das sind keine aktuellen Sachen und lösen wohl auch keine "Panik" aus.

Zur Kindersterblichkeit etc. kann ich nicht viel sagen, da ich nicht weiß was wer wie wo untersucht hat. Ich nehme es als Fakt an.
Meine Töchter sind 10 und 6, aber wir haben hier auch kein AKW in der Nähe:-) (Nur Braunkohlekraftwerke)

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