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Italiens Ministerpräsident Mario Monti warnt: Der Euro werde "zur Hölle fahren"

Bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gab jüngst zu verstehen, dass eine gemeinsame Schuldenhaftung nur über ihre Leiche zu machen sei. Der italienische Ministerpräsident Mario Monti geizt ebenfalls nicht mit deftigen Worten und warnt vor einer "Katastrophe" für Europa.

Sollte es beim anstehenden EU-Gipfel in Brüssel keine Einigung über die Finanzkrise geben, werde der Euro "zur Hölle fahren", so Monti. Dies trete ein, wenn in Italien die Reformer entmutigt würden und stattdessen "politische Kräfte" Auftrieb bekommen, welche die europäische Integration ablehnen.

Monti will in Brüssel Italiens neue Arbeitsmarktreform präsentieren. Diese ist unter hartem Widerstand der Gewerkschaften durchgesetzt worden. Mit dem neuen Gesetz soll Wachstum und Produktivität angekurbelt werden. Arbeitnehmer können nun einfacher gekündigt werden.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Italien, Angela Merkel, Ministerpräsident, Hölle, Eurokrise, Mario Monti, Eurobonds
Quelle: www.handelsblatt.com

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28.06.2012 09:18 Uhr von no_trespassing
 
+24 | -3
 
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Bitte lasst den EU-Gipfel scheitern. Bitte lasst den EU-Gipfel scheitern. Bitte lasst den EU-Gipfel scheitern. *bitte* *bitte* *bitte* *bitte* *bitte*. :-)

Wir hatten auch eine Zeit vor dem Euro, die hat überhaupt dafür gesorgt, dass Deutschland so gut heute dasteht.

Wir kommen auch ohne Euro zurecht, ganz sicher!!
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28.06.2012 10:02 Uhr von DrStrgCV
 
+13 | -0
 
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Schweinskerl: Klar will der Dreckskerl im Auftrag seiner Chefs (GoldmanSachs) das die EUdssr bestehen bleibt, das Volk soll versklavt werden, so dass die Verbrecher noch mehr Geld abstauben können.

http://www.youtube.com/...
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28.06.2012 10:29 Uhr von Alh
 
+7 | -0
 
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Uuhhhhh: wie sie alle mit den Säbeln rasseln und leere Drohungen aussprechen.
Merkel? Kein Problem. Dein Wunsch ist uns Befehl auch ohne dass es dann diese Drecks-Schuldenhaftung gibt.
Monti? Auch kein Problem. Lass diesen verpissten Euro zur Hölle fahren und mit ihm die EU, die uns nur Verderben, Unbill und Schulden gebracht hat.
Wenn DE diese EU nicht als ewiges Sparschwein gehabt hätte, dann hätten wir hier heute goldene Straßen.
Wo stehen wir, dank unseren Volksverrätern? Mit Bergen von Schulden an der Grenze zu Bürgerkriegen. Danke ihr Politikerhuren, fahrt ebenfalls zur Hölle!
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28.06.2012 10:35 Uhr von krypton83
 
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Ich hoffe auch, dass der Dreck endlich aufhört. Auch hier gilt das alte Sprichwort: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende...
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28.06.2012 11:08 Uhr von IceWolf316
 
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Es ist: interessant zu sehen, das der Konsenz hier zu sein scheint: Zur Hölle mit dem Euro und der EU. Kann ich nur gut heißen und nachvollziehen. Aber wieso tut unsere Regierung nicht das was das Volk will? Weil es sie einen scheißdreck interessiert... unsere Demokratie ist gescheitert und je eher wir uns das eingestehen und endlich das system neuaufbauen, desto eher wirds uns auch wieder gut gehen.

Es kann nicht sein das bei uns Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben müssen und wir unser Geld den Griechen und der Eu in den Hinter schieben!
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28.06.2012 12:06 Uhr von FlatFlow
 
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Der alltags Wahn: "Mit dem neuen Gesetz soll Wachstum und Produktivität angekurbelt werden. Arbeitnehmer können nun einfacher gekündigt werden."
Da sieht man wie verblödet die Leute (zb. Politik) schon sind. Den um Produktivität anzukurbeln, muss man erst die Leute entlassen, sie dann wieder einstellen zu geringeren Löhnen natürlich. Somit funktioniere der Wachstum Wahn und die Firmen verbuchen wieder dicke gewinnen.
Mehr ist es doch nicht!!!
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28.06.2012 13:28 Uhr von Slaydom
 
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Der Euro: an sich ist eine Super Idee, die Umsetzung war nur Mangelhaft, da hätte man die anderen Staaten besser unter die Lupen nehmen müssen und vor allem hätte der Euro auf Gold gestützt werden müssen.
Und wenn man was neues Einführt hätte man sich vorher auch mal gleich um die Schulden kümmern müssen
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28.06.2012 14:43 Uhr von MrDesperados
 
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Wenn der Euro als Friedensstütze in Europa gedacht war, dann erreicht dieser momentan genau das Gegenteil und das gibt mir sehr zu denken!

Die etablierten nationalen Zeitungen in den Schuldenländern heizen den Zorn gegen Deutschland immer weiter an. Ich arbeite in einem internationalen IT Unternehmen und haben da auch Kollegen in Griechenland sitzen. Mir wurden hin und wieder mal Scans von lokalen Zeitungen zugeschickt und in jeder zweiten wurde dann wieder die Nazi Keule gegen Merkel oder Deutschland geschwungen.

Mich wundert das aber auch nicht. Man muss sich nur mal unsere "kritischen" Zeitungen ansehen. Da wird meiner Meinung nach momentan zuviel belangloses oder falsches berichtet und Zahlen zur Euro Zone werden oft schön geredet und in einem falschen Licht dargestellt. Ich denke, 90% der Leute hier in Deutschland haben keine Ahnung was auf Sie in den nächsten Jahren zukommen wird, einfach weil den meisten das Interesse an Politik fehlt und sie sich nicht selbstständig informieren.

Ich musste leider auch die Erfahrung machen, dass Politik erst dann interessant wird, wenn man sich damit beschäftigt. In Deutschland wird dem Laien die Politik aber auch als was unheimlich kompliziertes verkauft. Reden sind total undurchsichtig, informationen schwer zu bekommen oder schlecht aufbereitet, so dass sich viele Menschen vielleicht denken: Das check ich sowieso nicht.

Mittlerweile bekommt man die brauchbarsten Infos über Deutschland oder die Eurozone, eher von russischen (z.B. Russia Today) oder asiatischen News portalen. Wenn man sich im Ausland über unsere Situation kundig macht, dann fällt sehr schnell auf das Infos einfach weggelassen werden und dass alles wirklich kurz vor dem Kollaps steht.

Die Menschen in der EU werden nur deshalb nach Strich und Faden verarscht, damit das Konstrukt "Euro" noch bis zur letzten Sekunde läuft und sich die Drahtzieher hinter dem Projekt Euro nochmal richtig die Tasche vollmachen können.

Mit ein paar Millionen oder Milliarden auf der Tasche, ist die Abwertung bei der nächsten Währungseinführung, nicht ganz so schmerzhaft ;-).
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28.06.2012 14:48 Uhr von WenzelKollross
 
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Erpressserische Aussage Montis: Der Euro an und für sich ist keine schlechte Idee. Nur die Ausführung ist eine Scheiße wie sie im Bilderbuch steht. Viel verschiedene Staaten, viele verschiedene Volkswirtschaften, viele verschiedene Kulturen und das alles auf einmal unter einer Währung geht halt einfach nicht in zwanzig Jahren. Dafür braucht es eben auch mehr Zeit. Und ob eine erpresserische Aussage wie von Monti zur Verbesserung der Lage auch hilfreich ist kann bezweifelt werden.
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28.06.2012 15:21 Uhr von Bleifuss88
 
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Merkel hat umgeschwenkt: Sie hat gemerkt, dass sie ihre Kanzlerschaft nur durch eine ablehnende Haltung zu Hilfspaketen halten kann. Würde sie jetzt jedem x-beliebigen Land Hilfen zusagen, kann sie sich schonmal auf die Pensionierung einrichten. Das scheint sie zu wissen und macht jetzt auf contra. Zum Glück ist es noch über ein Jahr bis zur Wahl, wenn wir Glück haben, ist das ganze Kartenhaus bis dahin zusammengefallen.

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