28.06.12 06:40 Uhr
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Einigung in der Solarförderung soll Solarwirtschaft gegen China stärken

Bund und Länder haben sich in Sachen Solarförderung im Vermittlungsausschuss geeinigt. Für große Dachanlagen soll es statt einer Förderung von 16,50 Cent pro Kilowattstunde nun eine Förderung von 18,50 Euro geben. Bisher bekamen die Hausbesitzer noch 24,43 Cent pro Kilowattstunde an Fördergeldern.

Mit diesem Beschluss hofft man auch, der Solarwirtschaft zu helfen. Diese war wegen der aufkommenden Konkurrenz aus China unter Druck geraten. Allerdings soll der Bau von großen Solarparks mit 20 bis 30 Prozent weniger Geld gefördert werden. Bei einer Leistung von 52.000 Megawatt endet die Förderung.

Der Kompromiss kann als erster Erfolg für Bundesumweltminister Peter Altmaier bezeichnet werden, der die Einigung im Ausschuss vorangetrieben hatte. Vorgänger Norbert Röttgen wollte weitreichendere Einschnitte in der Solarförderung. Dies lehnten die Länder im Bundesrat jedoch ab.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, China, Einigung, Peter Altmaier, Solarförderung
Quelle: www.tagesschau.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2012 06:40 Uhr von Borgir
 
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Einerseits auf erneuerbare Energien zu setzen und dies als Thema Nummer Eins zu bezeichnen ist ja schön und gut. Dagegen dann Förderungen zu streichen macht die erste Aussage unglaubwürdig.
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28.06.2012 15:12 Uhr von AlphaTierchen1510
 
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sollte eher für Made in Germany 18,5Cent geben und nicht aus Made in China.

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