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UN-Weltdrogenbericht 2012: Drogenkonsum nimmt stark zu

Die UN hat ihren Weltdrogenbericht für das Jahr 2012 vorgelegt. Demnach steigt die Anzahl der Drogensüchtigen stetig - trotz Präventionsmaßnahmen.

In den Entwicklungsländern sind Drogen auf dem Vormarsch, in Industrieländern ist der Konsum nach wie vor sehr hoch. Unter anderem überschwemmen "Designerdrogen" den Markt.

Synthetische Drogen werden immer mehr konsumiert. Hauptlieferant der Droge Heroin sei Afghanistan. Internationale Drogenkartelle unterstützen den Drogenhandel und verdienen damit viel Geld, auch wenn es wie in Mexiko immer wieder Tote gibt.


WebReporter: KillingTO
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: UN, Bericht, Anstieg, stark, Drogenkonsum
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2012 21:12 Uhr von Katzee
 
+14 | -2
 
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Drogen = Flucht aus der Realität: Wenn wir uns die "Realität" in unserem Leben (Europa) mal ansehen, kann man es doch nur zu gut verstehen, dass die Leute dieser Realität entfliehen wollen:
- steigende Arbeitslosigkeit <-> steigender Reichtum einer elitären Minderheit
- Millionen Steuer-Euro an Unterstützung für Banken, die sich verspekuliert haben <-> sinkende Unterstützung sozialer Programme
- steigende Perspektivlosigkeit der Schulabgänger <-> weiterhin Schutz und Förderung der Sprösslinge der elitären Oberschicht ....

Das ist hier so - und wird weltweit auch nicht anders sein. Noch fliehen die Menschen in die Drogen. Was wird sein, wenn sie aufwachen und ihrer Wut über die sozialen Mißstände uhnd die Bevorzugung der dekandenten Elite Ausdruck verleihen? Die Französische Revolution ist nicht nur Geschichte, sie sollte eine Warnung sein. Leider sehen wir in unserer heutigen Gesellschaft eines wieder bestätigt: Wer die Geschichte vergißt, läuft Gefahr, sie zu wiederholen.
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27.06.2012 23:07 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+3 | -0
 
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@Katzee
"Noch fliehen die Menschen in die Drogen. Was wird sein, wenn sie aufwachen und ihrer Wut über die sozialen Mißstände uhnd die Bevorzugung der dekandenten Elite Ausdruck verleihen?"

Kannste knicken. Sie werden nicht aufwachen. Soma sei Dank.
Außerdem ist "Droge" ein schlechtes Wort, bezeichnet es doch auch Arzneien. Man sollte lieber von "psychoaktiven Substanzen, welche die Neurotransmitterausschüttung begünstigen" sprechen.
Wobei Sex, Fußball etc. auch dazu führen kann, dass mehr Dopamin freigesetzt wird. Man wird süchtig, man will immer wieder diesen erhöhten Dopaminspiegel spühren.
Desweitern können psychoaktive Substanzen auch heilen, aber in unserer modernen Welt wird alles aus Spaß an der Sache und nicht um sich weiterzuentwickeln gebraucht.
Das hängt wahrscheinlich mit der Entbettung der Wirtschaft aus den sozialen Mechanismen zusammen. Du kannst dir alles kaufen und du kannst alles konsumieren, ohne dass soziale Hürden dir etwas verbieten. Einige indigene Stämme in Südamerika benutzen psychoaktive Pilze, Büsche/Lianen um Krankheiten zu heilen, wobei diese Produkte nicht von jeder Bevölkerungsschicht, sondern nur von ausgewählten Personen (z.B. Schamanen) genutzt werden darf.
Wir im Westen missbrauchen hingegen einfach alles!
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28.06.2012 00:10 Uhr von TeKILLA100101
 
+5 | -0
 
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das leben: ist eben nur noch im rausch zu ertragen ;)
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28.06.2012 01:54 Uhr von sonikku
 
+1 | -0
 
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"Hauptlieferant der Droge Heroin sei Afghanistan."

Die USA haben die Drogenproduktion ja auch ordentlich erhöht, nachdem sie dort einmarschiert sind, weil die Taliban damit aufhören wollten.
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28.06.2012 02:23 Uhr von NoPq
 
+2 | -0
 
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@sonikku: Pssst... sonst kommt noch jemand auf die Idee, dass ´wir´ da unten gar keinen Frieden wollen und nur zum Abkassieren da sind ;)

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