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Chef der Piratenpartei lehnt völlige politische Transparenz ab

In einem Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" hat sich der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Bernd Schlömer, gegen eine vollkommene Transparenz in der Politik ausgesprochen. Vertrauliche Gespräche müssten auch weiterhin möglich sein, um den Parlamentsbetrieb aufrecht zu halten.

Bisher trat die Piratenpartei für Transparenz in der politischen Arbeit und allen Entscheidungsprozessen ein. Nun argumentierte Schlömer dazu: "Würden wir eine vollkommene Informationstransparenz herstellen, würden unsere politischen, Moral- und Rechtssysteme zusammenbrechen."

Koalitionsaussagen lehnt der Chef der Piratenpartei ab. Man werde keinen Wahlkampf auf bestimmte politische Lager ausrichten. Man strebe auch in Deutschland wechselnde politische Mehrheiten mit verschiedenen Partnern an, auch wenn dies bisher unüblich ist.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Chef, Piratenpartei, Transparenz, Bernd Schlömer
Quelle: www.donaukurier.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2012 13:48 Uhr von b_andog
 
+5 | -2
 
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die Piraten werden entweder wachsen, sich anpassen, Politik für eine breitere Wählerfront machen, sich von den Inhalten der Urwähler entfernen und dann ne breite Massenpartei sein die sich von den jetzigen Inhalten zum größten Teil distanziert....

oder aber

an den eigenen Vorstellungen scheitern, Mitgliederschwund wegen Untauglichkeit haben (nach derzeit interner Parteieinschätzung) und Wählerschwund registrieren (wegen zu großem Auseinanderklaffen der unklar formulierten Ziele, der Mmachbarkeit und der Umsetzung)

Der größte Vorteil derzeit ist das es kein Kreis zum ankreuzen gibt..

[X] ich bin mit der "politischen" Gesamtsituation unzufrieden
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27.06.2012 13:53 Uhr von DrStrgCV
 
+16 | -5
 
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Herr Schlömer: Herr Schlömer ist Beamter im Auftrag des Bundesverteidigungsministeriums in leitender Position, denkt ihr wirklich dass ein Mensch in solcher Position nicht absolut systemkonform ist und brav salutiert.
Er hat die Position bekommen, legal oder nicht, damit die Piraten kein Problem darstellen.

Wie jeder weiß:
Wenn Wahlen etwas verändern würden, dann wären sie verboten.....
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27.06.2012 14:11 Uhr von Flugrost
 
+1 | -10
 
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@DrStrgCV: Ach, und das weisst du woher?
Von deinem imaginären Freund und Berater?
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27.06.2012 14:53 Uhr von DrStrgCV
 
+8 | -2
 
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@Flugrost: Ist dein Name Programm ? Oder biste immer noch nicht aufgewacht, am besten schau weiter die EM an, morgen spielt Deutschland.....Fußball, ööööh....Bier....jooooaaaa.....
Brot und Spiele sag ich nur, hat vor 2 Tausend Jahren funktioniert, funktioniert jetzt auch noch prima.

Und die Aussage über die Wahlen - denk mal scharf nach ob eine Wahl wirklich etwas verändert hat, oder ob es den Leuten nach der Wah schon mal besser ging, Konzerne und Banken sind weiterhin unantastbar und das normale Volk wird weiter ausgebeutet.

[ nachträglich editiert von DrStrgCV ]
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27.06.2012 15:14 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -0
 
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""Würden wir eine vollkommene Informationstransparenz herstellen, würden unsere politischen, Moral- und Rechtssysteme zusammenbrechen." "

Nur wenn man Dreck am Stecken hat und das Volk belügt.
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27.06.2012 17:01 Uhr von Levi1899
 
+1 | -1
 
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die piraten: waren nur erfolgreich, weil sie als nischenpartei die richtigen themen glaubwürdig ansprechen konnten. ihren erfolg haben sie nur ihrer politischen kindlichkeit zu verdanken.
wenns um große politik geht, müssen auch die piraten 80% ihres wahlprogramms kippen, da die arbeit in der regierung immer nur so weit reicht wie die opposition mitzieht. naja und je weiter der wirkungsbereich der gerade bearbeiteten politik desto geringer die möglichkeiten.
war klar, dass aus den piraten ne luftnummer wird. genau so wie aus allen anderen nischenparteien. der bürger denkt sich total geil und jetzt gehts los und sobald die lieblingspartei auf dem großen parkett sieht welche zusammenhänge, verantwortungen und zu befriedigenden stellen gibt wars das mit den guten vorhaben.
fand es schon zum schießen, dass eine führungsposition nach der andern zurücktritt, weil alle plötzlich merken, dass politik neben der arbeit doch nich so locker geht und letztendlich auch für die möchtegern weltverbesserer zu wenig bei rum kommt. sind keinen deut besser... merken dass nix zu verdienen und viel verantwortung zu übernehmen ist und dann ziehen sie den schwanz ein...

achja @dr strgdingens
ja wir sind hirnlose zombies und die wahlen haben nicht dazu geführt, dass leute wie die piraten oder die fdp ne stimme bekommen...alles nur gestellt. klar
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27.06.2012 20:47 Uhr von no_trespassing
 
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Ist die Meinung eines einzelnen: Schlömer ist zwar Parteivorsitzender, aber in bereits 10 Monaten ist Wiederwahl.
Und wenn er da die Interessen der Piraten nicht vertritt, könnte die Basis aufmucken.
Die Strukturen der Piraten verhindern, dass jemand zuviel Macht ansammelt. Schlömer ist austauschbar und er steht nicht stellvertretend für die ganze Partei.
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03.07.2012 00:40 Uhr von Achtungsgebietender
 
+0 | -0
 
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Lächerlich! Bei ACTA herumlamentieren, dass dieses: Abkommen "hinter verschlossenen Türen" zustande kam und jetzt selber Intransparenz propagieren. Gott, was für eine peinliche "Partei"!

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