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Fukushima Block 4: Atommüll soll früher geborgen werden

Im japanischen Fukushima fehlen große Teile der Wände des Reaktorblocks 4. Die verbliebenen Wände sind stark deformiert. Tepco hält das Gebäude dennoch für erdbebensicher.

Andere Experten bezweifeln die Standsicherheit des Gebäudes. Die Integrität sei deutlich sichtbar geschädigt. Ein weiteres großes Erdbeben könnte fatale Folgen haben. Dieses Erdbeben wird bereits erwartet.

Im Abklingbecken des Reaktorblocks liegen noch über 130.000 Brennstäbe, der Großteil hoch radioaktiv. Diese müssen aktiv gekühlt werden, damit sie sich nicht entzünden. Tepco möchte abweichend von ursprünglichen Planungen bereits dieses Jahr beginnen, die Brennstäbe zu bergen.


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WebReporter: aap
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Fukushima, Atomkraftwerk, Atommüll
Quelle: www.anti-atom-piraten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2012 12:28 Uhr von ProHunter
 
+9 | -4
 
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Die Verheimlichen: wie gefährlich das ganze zur Zeit ist... diese 130000 Brennstäbe könnten eine Katastrophe globalen ausmaßes Anrichten ... es würde beim Einsturz einen SuperGau verursachen der womöglich von der Strahlungsstärke 85 mal schlimmer als Tschernobyl ist!

http://akiomatsumura.com/...
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27.06.2012 12:41 Uhr von General_Strike
 
+5 | -3
 
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Einsturz: Man sollte sich noch mal bewusst machen, dass sich dieses Abklingbecken nicht irgendwo auf dem Boden sondern in luftiger Höhe im Obergeschoss des einsturzgefährdeten Gebäudes befindet, direkt neben dem Druckbehälter:

http://de.wikipedia.org/...

Wäre der Block mit den 130.000 (!) Brennstäben in Betrieb gewesen und das äussere Gebäude ebenso explodiert wie alle drei Nachbarblöcke, dann hätte es Brennstäbe geregnet und Popeye hätte die nächsten 100.000 Jahre nirgendwo auf der Welt mehr nicht-verseuchten Spinat essen können.

Ungekühlt fangen die Stäbe an zu brennen. Bei der Menge wäre Tschernobyl dagegen ein Witz gewesen.
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27.06.2012 14:24 Uhr von aap
 
+3 | -0
 
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Das Abklingbecken: Das Abklingbecken befindet sich unter der weißen Folie, die auf dem Bild zu erkennen ist.

Links daneben ist die Schleuse, die zum Reacktordruckbehälter in der Mitte des Gebäudes führt.

Das Gelbe ist der Deckel des Reaktors, der bereits vor dem Erdbeben entfernt wurde, um den Reaktor auszuräumen.

Die Kran-Anlagen sind vollständig zerstört.
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27.06.2012 17:24 Uhr von dragoneye
 
+0 | -3
 
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Panik....Panik.... Paaaaaanikkk. Leute immer locker bleiben. Bisher leben immer noch alle 120 Millionen Japaner, auch die aus dem atomar verstrahlten Hiroshima und Nagasaki.

Und die Quelle ist ja sowas von neutral und glaubwürdig, genauso glaubwürdig wie das Wahlkampfprogramm der Grünen.

Zum Vergleich: Waffenfähiges Plutonium kann man auch ohne Gefahr mit der Hand anfassen. Anders als ihr es vielleicht GLAUBT. Also immer locker bleiben bezüglich irgendwelcher Parteipolitischen Horrormeldungen.

"Plutonium ist ein so genannter Alpha-Strahler. Die großen, beim radioaktiven Zerfall ausgesendeten Alpha-Teilchen können die Haut nicht durchdringen und werden bereits von einem Blatt Papier abgeschirmt."
Quelle: Greenpeace - Plutonium - Was ist das?
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27.06.2012 18:20 Uhr von aap
 
+3 | -0
 
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Unsachlich, Dragoneye: Die Quelle nennt als weiterführende Quelle die NY-Times und Tepco. Per Google kann man leicht weitere Quellen finden.

Hier die Glaubwürdigkeit anzweifeln ist zu kurz gegriffen.


Sorry, Du hast offensichtlich keinen technischen Sachverstand zu diesem Thema, sonst wäre Deine weitere Aussage auch nicht zu erklären.

Natürlich kann man Plutonium anfassen, weil es eben ein Alpha-Strahler ist. Bekommst Du es in den Körper, z.B. die Lunge, ist es nicht mehr so gesund, weil es dort lebende Zellen schädigt. Den Effekt hat man z.B. auch beim Rauchen mit dem im Tabak enthaltenen Alphastrahler Polonium, denn dann Raucher und Mitraucher abbekommen und der zu Krebs führt... natürlich zufällig und nach sehr langer Zeit.

Wenn hier das Material freigesetzt wird, dann als eine Mischung von Aerosolen, also in gasgelöstem Zustand - feinster Staub. Das gelangt in den Körper, entweder direkt, oder über die Nahrungskette.

Zudem steckt in den benutzen Brennstäben eine ganze Menge weiterer Spaltprodukte und Actinoiden., wie z.B. radioaktives Cäsium, mit eines der größten Problemstoffe in diesem Fall.
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27.06.2012 22:49 Uhr von aap
 
+1 | -0
 
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Danke für den Link: @ProHunter: Danke für den Link.

http://www.shortnews.de/...

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