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Rühren auf eigene Gefahr: Krebserregende Plastik-Kochlöffel

Der traditionelle Kochlöffel aus Holz wird heute oft gegen einen hygienischeren Plastiklöffel ausgetauscht. Gefahren gehen von dem Küchenteil dennoch aus: Konsumentenschützer haben im Test herausgefunden, dass der Löffel bei großer Hitze krebserregende Giftstoffe abgeben kann.

Temperaturen über 100 Grad machen den meisten Kochlöffeln zu schaffen: mit der Hälfte der getesteten Objekte dürfte man bei solchen Temperaturen gar nicht kochen. Melamin und Formaldehyd sind zwei der Gefahrstoffe, auf die getestet wurde.

Auch andere Stoffe werden beim Kochen in das Essen abgegeben. Die Tester raten daher, beim Kochen bei hohen Temperaturen zum Holz- oder Metalllöffel zu greifen. Diese geben nämlich keine Schadstoffe ab.


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WebReporter: IanDresari
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gefahr, Krebs, Holz, Formaldehyd, Kochlöffel
Quelle: www.krone.at

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2012 11:46 Uhr von IanDresari
 
+20 | -2
 
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Ich persönlich koche immer mit Holzlöffeln, da mir die am angenehmsten vorkommen und auch die Pfannen am wenigsten beschädigen.

Die neuen Produkte aus Silikon kann ich ebenso empfehlen. Silikonlöffel nehme ich für alle Soßen, weil das flexible Silikon die ganze Soße aus dem Topf holen kann (und wer will schon Soße verschwenden...)
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27.06.2012 11:55 Uhr von Jaecko
 
+6 | -8
 
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"... Holz- oder Metalllöffel ... Diese geben nämlich keine Schadstoffe ab."

Da wär ich mir bei den Holzlöffeln auch nicht zu 100% sicher...
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27.06.2012 12:03 Uhr von ShlomoXX
 
+10 | -3
 
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Gut zu wissen, ich werd alle Plastik-Kochlöffel in den Ruhestand schicken!
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27.06.2012 12:05 Uhr von ShlomoXX
 
+3 | -1
 
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@ Jaecko: Schadstoffe sind was anderes als Holzbruchstücke.

-> http://de.wikipedia.org/...
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27.06.2012 12:22 Uhr von IanDresari
 
+5 | -1
 
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@Jaecko: Schadstoffe aus dem Holzlöffel? Naja ok wenn er mit einer Lasur eingelassen ist oder noch frisch und Harzhaltig ist vielleicht... Meine Löffel geben aber nichts ab, außer ein bisschen Aroma vom letzten mal Kochen.
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27.06.2012 12:28 Uhr von l.l.l.l.
 
+7 | -6
 
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Ich koche nur Dinge, die man nicht umrühren muss.
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27.06.2012 12:42 Uhr von Jaecko
 
+2 | -2
 
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@Shlomo: Du brauchst mir nicht erklären, was Schadstoffe sind.

Die normalen, hierzulande erhältlichen sollten bedenkenlos verwendbar sein. Ich hab aber selber schon "Kochlöffel" gesehen, die aus Holz sind und diese nach Kunststoff aussehende Lackierung haben, die schon beim schief Anschauen runterbröckelt und wo man die ganzen Brösel dann in den Händen hat. Stell ich mir nicht grad gesund vor.
(Und nein, das war nicht in der Spielwarenabteilung sondern tatsächlich beim Küchenzubehör)
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27.06.2012 14:12 Uhr von CrazyCatD
 
+2 | -2
 
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Ich nehme nur Kochlöffel und Brettchen aus Holz nach dem Gebrauch unter kochend heißem Wasser reinigen und anschließend kurz in die Microwelle und alles ist wieder sauber.
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27.06.2012 18:23 Uhr von Myst1k
 
+1 | -0
 
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Unser täglich Gift: macht euch mal über Bisphenol A schlau...ein weit verbreiteter Kunststoff, der im Körper ähnliche Reaktionen hervorrufen kann wie Östrogen ( weibliches Sexualhormon)

hier ein guter Film dazu (und zu anderen Dingen):

Unser täglich Gift (ARTE)
http://www.youtube.com/...
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28.06.2012 10:15 Uhr von announcer
 
+1 | -0
 
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wenn ich koche Für meine Pizza brauch ich keinen Löffel^^ :D
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28.06.2012 10:43 Uhr von 0wnZ
 
+5 | -0
 
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egal welcher Löffel: die meisten Fehler passieren woanders. Viel zu heißes rauchendes Öl, Pechschwarzes Grillfleisch und Kartoffelsalat mit Mayo, der 3 Stunden in der prallen Sonne stand...leecker ;)
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28.06.2012 10:55 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
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@ 0wnZ: Bezüglich des Kartoffelsalates übertreibst Du.
Bei einem normalen Erwachsenen rufen die aus so einem Kartoffelsalat EVENTUELL hervorgehenden Vergiftungserscheinungen durch sich vermehrt habende Bakterien lediglich ein paar Bauchschmerzen und Durchfall hervor, eventuell noch Fieber.
Krebs zieht es jedenfalls nicht nach sich und der Effekt stellt sich auch ziemlich schnell ein. Ursache udn Wirkung liegen also nah beieinander und lassen sich recht gut zuordnen.

Das ist bei über Jahre abgegebenen Minidosen an Schadstoffen nicht so. Die erreichen irgendwann ein kritisches Level oder lösen irgendwann etwas aus und es lässt sich nicht mehr zurückverfolgen, woher das kommt. Wenn heute jemand an Krebs erkrankt, hat er für gewöhnlich absolut keine Ahnung, was die Ursache war.


Mit dem Öl hast Du Recht. Das ist ein unauffälliger Fehler, der recht häufig passiert und darum auch Wirkung haben dürfte über die Zeit.

Grillfleisch wird dagegen seltener gegessen und von denjenigen, die es "schwarz" mögen, auch bewusst. Die wissen also in der Regel, was sie sich damit u.U. antun und wie oft sie das tun wollen.
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28.06.2012 11:16 Uhr von ShlomoXX
 
+1 | -1
 
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@Jaecko: Sowas habe ich nie gesehen, zu mindest nicht bei Kochlöffel aus Holz.
Das was du beschreibst sind Kochlöffel aus Holzzubereitung. Das musst du selber wissen, beim Einkaufen. Naturholz kann man leicht durchs Antasten unterscheiden.
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09.08.2012 14:09 Uhr von Thimphu2003
 
+1 | -0
 
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also ihr kauft zwar rohe Lebensmittel in Kunststoffverpackungen (Fleisch, Gemüse, Obst, Brot, Süßigkeiten usw.) habt aber was gegen Besteck aus Kunststoff... (Zitat @Zeus35: "Ich halte von dem Plastikwahn in der Küchenschublade gar nichts.)
Dann müssen auch alle Tiefkühlschalen, Einfrierbeutel, Kaffee- und sonstige Küchenmaschinen weg! Die - in normalen Haushalten kunststoffbeschichtete - Arbeitsplatte, Schneidbretter, Puddingformen blablabla. Alles weg.

Das von @Myst1K angesprochene Bisphenol A hat in Kochlöffeln nichts zu suchen. Da taucht Bisphenol A überhaupt nicht auf (ist vor allem in Polycarbonat drinne). "Danke" Arte-Artikel... ;-)

Und OwnZ hat Recht.
Ein auf dem Holzkohlerost gegrilltes Steak hat alleine durch die verbrannten Fette 1.000.000 Mal mehr Schadstoffe, als durch aus Kunststoff migrierte Substanzen.

Dieser Wahn, alles aus Plastik zu verteufeln, weil´s medienwirksam ist, ist recht unverständlich. Das riecht ständig von Viertelwissen.
Sicherlich kann man viel Kunststoff vermeiden. Aber ständig nur drauf rum zu hauen ist auch nicht richtig.

Durch die Gewichtseinsparung bei Gegenständen des tägliches Gebrauchs profitiert die Erde (Ressourcen) und damit die Menschheit in extremster Weise.

Klar, wir können auch bei 7 Milliarden Erdenbürger wieder alles aus Holz machen. Und natürlich aus Jute. Die Wälder werden es uns danken...

Aber bitte Arte dann nicht auf der Alcantara-Couch mit dem neuesten LCD-Bildschirm schauen und dazu Chips aus der Tüte essen... das wäre ja inkonsequent.

Mann mann mann...

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]

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