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China: Zwangsabtreibung im siebten Monat - Fall zieht immer größere Kreise (Update)

Vor kurzem sorgte ein unglaublicher Fall einer Zwangsabtreibung in China für Empörung. Dort wurde an einer 23 Jahre alten Frau eine Zwangsabtreibung vorgenommen, obwohl diese schon im siebten Monat war (ShortNews berichtete).

Nun hat der Fall für eine ganze Reihe beteiligter Verantwortlicher und Funktionäre ein Nachspiel. Laut Medienberichten wurden zwei hohe Funktionäre von ihrem Posten entfernt, gegen fünf andere Verantwortliche wurde disziplinarischer Tadel ausgesprochen.

Auch der Leiter des zuständigen Familienplanungsamtes sowie der Gemeindevorsteher mussten ihren Hut nehmen. Diese hatten von der Frau umgerechnet 5.000 Euro verlangt, damit sie ihr zweites Kind bekommen dürfe. Dazu hatten sie allerdings keinerlei Recht.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Fall, Monat, Abtreibung
Quelle: www.tz-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2012 11:53 Uhr von Wurst_afg
 
+22 | -21
 
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Familienplanungsamt einfach nur pervers
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27.06.2012 11:57 Uhr von Alh
 
+15 | -15
 
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Dort: gang und gäbe, schon seit Jahrzehnten.
Alleinstehende schwangere Frauen dürfen ihr Kind auch nicht austragen.
Krankes System, krankes Regime, wider gegen die Menschlichkeit.
China mag zwar wirtschaftlich und finanziell gut dastehen, mit ihren Einwohnern gehen sie brutal und gnadenlos vor.
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27.06.2012 12:08 Uhr von Kamimaze
 
+49 | -7
 
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@Wurst_afg & @Alh: Wieso pervers, wieso krank...?

Ein Famileinplaungsamt zeigt doch das sowas offensichtlich notwendig ist. Gäbe es in China nicht so eine strikte Geburtenkontrolle, so hätten wir heute womöglich statt 1,4 Milliarden 2 oder noch mehr Milliarden Chinesen - mit all den dramatischen Auswirkungen der Überbevölkerung.

DAS würde ich krank und pervers nennen.

Das ist schon grotesk: in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern gibt es staatliches Kindergeld etc. pp., trotzdem gehen die Geburten kontinuierlich zurück. In Asien und vielen afrikanischen Ländern gibt es das nicht, aber die Bevölkerung wächst trotzdem. Komisch.
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27.06.2012 12:31 Uhr von Nebelfrost
 
+7 | -2
 
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@kamimaze: es geht hier nicht um geld, sondern um so sachen wie aufklärung, bildungsquotient und gesellschaftliche strukturen. diese drei sachen sind für die geburtenanzahl verantwortlich und nicht die frage ob es kindergeld gibt oder nicht.
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27.06.2012 12:52 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -4
 
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Nebelfrost ich glaube, dass Aufklaerung zum Beispiel nur eine untergeordnete Rolle spielt...ebenso die Bildung...wenn die hier fehlerhaft waere (mag in einigen Kreisen auch der Fall sein), wieso kommen hier dennoch so wenig Kinder zur Welt?
Es geht grundlegend um die Existenzen...hier werden Kinder gezeugt, um auch mal das Kindergeld abzugreifen, da werden Kinder gezeugt, um der Familie bei Arbeiten auszuhelfen (Kinderarbeit etc), nicht weil die Leute geil- und zu bloed zum Verhueten sind.
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27.06.2012 13:07 Uhr von Maedy
 
+7 | -1
 
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im 7. Monat: das ist wirklich schrecklich.Ich habe mal einen Bericht gesehen,da war eine reiche Familie in China,die sich im wahrsten Sinne des Wortes,ein zweites Kind leisten konnte,weil sie eben dafür zahlen konnten.
Die chinesische Problematik der Überbevölkerung wird noch eine ganz andere Problematik immer offensichtlicher werden-neben Korruption und Zwangsabtreibung gibt es Mädchentötungen, Mädchenaussetzungen, Mädchenentführungen (als Arbeitskraft und Frau für den Sohn) und zu viele Jungen und Männer,die alleine bleiben und nicht verheiratet werden können,mangels weiblichen Geschlechts.Die Einkindpolitik ist gut gemeint,aber hat verheerende Folgen für die Zukunft aufgrund der chinesischen Kultur.
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27.06.2012 13:20 Uhr von Photronics
 
+2 | -8
 
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Ich habe , auf deine Aufforderung hin, nachgedacht und dabei folgendes festgestellt:

1. Es gibt keine Überwachungskameras.
2. Es gibt keine biometrische Software.
3. Man kann beides nicht miteinander verbinden.
4. Man kann nicht mehrere Datenquellen verbinden.
5. Es gibt kein Profiling - schon gar keines das auf Datenerhebungen basiert.

Als Konsequenz dieser Betrachtung kam mir schließlich die Erleuchtung:

6. Meinen Job gibt es gar nicht!




Diesen Artikel gibt es übrigens ebenso wenig...
> Biometrische Software für Visa-Anträge
"Das Dresdner Softwareunternehmen Cognitec Systems GmbH meldet, einen Auftrag zur biometrischen Gesichtserkennung vom Bundesverwaltungsamt in Köln erhalten zu haben. Im kommenden Jahr werde Cognitecs Software die Behörde befähigen, die bei Visa-Anträgen gescannten Fotos mit denen zu vergleichen, die bereits in einer Datenbank gespeichert sind. Nach Angaben des Unternehmens habe die Bundesbehörde bereits zwei Millionen Aufnahmen gesammelt und erwarte weitere zwanzig Millionen in wenigen Jahren."
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27.06.2012 13:32 Uhr von _ikArus_
 
+2 | -5
 
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Zum Glück wohnen wir im zivilisierten Deutschland...ohne Worte!
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27.06.2012 15:13 Uhr von Juin2k22
 
+4 | -2
 
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krank: Krank ist das alleine die Armee von China so groß ist das sich sämmtliche Soldaten vierspurig nebeneinander legen können und damit eine Straße bis nach Deutschland legen können. Der Rest der Soldaten könnt darauf zu uns marschieren und Wären uns trozdem noch 3:1 Überlegen.

China ist ein land das meiner Meinung nach nicht mehr lange still hält.

Und dann geht die scheise erst richtig los.

Natürlich ist es auch krank das ein Lebewesen 2 Monate vor der Geburt getöte wird.

Das will niemand bestreiten, aber es giebt viel zu viele Chinesen. Nichts gegen das Volk ansich, aber die Masse an Menschen ist einfach zu unverhältnismäßig.
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27.06.2012 15:25 Uhr von Anlex
 
+5 | -0
 
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Überbevölkerung Das ist ein wirkliches Problem. Wir haben jetzt über 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten. Wie soll das weitergehen? Es verhungern immernoch tagtäglich Menschen in Afrika. Soll sich das mit der Zeit auf die ganze Welt ausbreiten?

Überbevölkerung ist ein großes Problem und die Menschheit trägt die Verantwortung, etwas dagegen zu unternehmen.

Abtreibungen im 7. Monat gehören aber natürlich nicht dazu. Das ist schlicht und ergreifend Mord gewesen und das kann keine Lösung sein.
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27.06.2012 16:01 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -2
 
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"Natürlich ist es auch krank das ein Lebewesen 2 Monate vor der Geburt getöte wird."

Man hat die Wahl, entweder man tötet das Ungeborene und sorgt das die Bevölkerung nicht wächst oder es werden rigendwann die Menschen vor Hunger sterben weil die Nahrung nicht mehr für alle reicht.

Würde China das nicht machen und die Bevölkerung wachsen lassen müssten Lebensmittel importiert werden, was Abhängigkeit und Erpressbarkeit bedeuten würde.
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27.06.2012 21:51 Uhr von Brotmitkaese
 
+1 | -0
 
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Gesetz hin oder her: Mann muss schon ein verdammter Bastard sein um Babys zu töten...

Die Welt ist Krank und der Arzt hat Frei!
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28.06.2012 11:54 Uhr von hujiko-san
 
+1 | -0
 
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Hmm Ich weiß zwar jetzt nicht, ob ich das Gros der Kommentare missinterpretiere, aber irgendwo scheint Vielen entgangen zu sein, dass es sich hierbei keineswegs um gesetzlich legitimiertes Vorgehen handelt?
Die "Strafen" für Funktionäre etc. mögen uns persönlich äußerst lasch erscheinen, aber selbst ein "Tadel" ist in China fast einem politischen Todesfall gleichzusetzen. Entlassung aus Funktion und Partei könnten - in Anbetracht der Funktionärsstruktur, wegfallender Bodyguards etc. - einem realen Todesurteil gleichkommen. So ein Funktionär hat oft eine ellenlange Liste offener Rechnungen. ^^

Natürlich ist diese Einzeltat aufs Schärfste zu verurteilen, jedenfalls meinen ethisch-moralischen Vorstellungen entsprechend.

Anders sehe ich das jedoch bei der Ein-Kind-Politik:
An und für sich eine gute Sache, in einer Kultur, in der Kinderreichtum nicht ausschließlich der Altersvorsorge, sondern vor allem dem Ehrgewinn dient. In China, bzw. weiten Teilen Asiens, existiert ein rigoroser Begriff von Ehre, der für den Einzelnen einen extrem hohen Stellenwert einnimmt.Daher versagen an dieser Stelle die Faktoren Aufklärung und Bildung fast vollständig. Auch wenn das chinesische Schulsystem von einem ziemlichen Stadt-Land-Gefälle geprägt sein mag... sexuelle Aufklärung findet sehr oft schon in weitaus jüngeren Semestern statt, als hierzulande der Fall.
Natürlich blöd, dass ein männlicher Nachkomme einen höheren Ehrgewinn darstellt, als dies bei weiblichen der Fall ist.

Und, Nebelfrost, ich weiß nicht recht, was du mit >>gesellschaftliche strukturen<< meinst? Fakt ist, dass sich der kulturelle Unterbau einer Gesellschaft nicht kurzfristig ändert, auch wenn die allgemeinen Lebensbedingungen im Wandel begriffen sind. >>gesellschaftliche strukturen<< sind Faktoren, auf die man freilich kaum gezielt einwirken kann. Deutlich sehen muss man, dass China an dieser Stelle schlichtweg keine Zeit hatte, vor dem Greifen der Ein-Kind-Gesetzgebung im Begriff war, in eine nicht ausreichende Versorgungssituation hineinzuschlittern, neuerliche Hungersnöte schon absehbar waren.

De facto war dieser etwas undurchdachte Schnellschuss seinerzeit für China die naheliegende Problemlösung.
Was hätte man auch machen sollen? Die Kindersterblichkeit entgegen des Einzug haltenden medizinischen Fortschritts wieder künstlich in die Höhe treiben? Auf eine natürliche Dezimierung in Folge der unabänderlich eintretenden Hungersnöte warten? Reisefreiheit einführen? (Ich höre schon das Gejammer in Anbetracht 200 Mio. sich in die Welt ergießender Chinesen) Letztlich hätte China nur auf eine Weise reagieren können, die so oder so im Ausland auf Kopfschütteln gestoßen wäre.

@xmary
Zum Thema Adoption/Pflege:
Wenn der chinesische Staat die Adoption zweiter/unerwünschter Kinder legitimierte, würden sich zwangsläufig die Negativfolgen der Ein-Kind-Politik verschärfen: Ich gebe dir Brief und Siegel darauf, dass mindestens 80% der dann ins Ausland vermittelten Kinder Mädchen sein würde, und nur der kleinere Teil davon "Zweitkinder", sondern deren Geschlecht schlichtweg unpässlich wäre. Unterbindet man die "Geschlechtsadoption", läuft alles weiter wie bisher, und die weiblichen Geborenen landen im Fluss.

Und nein, diese Einzeltat kann man weder verteidigen, noch gutreden, genausowenig wie die vielen anderen ähnlich gelagerten Fälle, derer wie nie gewahr werden.
Jedoch ist es als Europäer wahrscheinlich unangebracht, die generelle Gesetzgebung zu verteufeln.
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22.07.2012 17:08 Uhr von AMB
 
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Man sollte sich dennoch nicht einmischen, den die Überbevölkerung ist ein dortiges Problem, daß nicht zu unterschätzen ist. Ich will damit sagen, daß es sein kann, daß die Allgemeinheit dort lieber einen Fall hinnimmt, der wohl nicht in Ordnung ist - Mußten ja auch einige Federn lassen, als daß die Gesamtheit verhungert, am Dreck stirbt oder sonst irgend wie unter geht, weil einfach zu viele Menschen da sind.

Da wir solche Probleme eher in umgekehter Form besitzen, können wir da praktisch überhaupt nicht mit reden. Bei uns ist es eher so, daß in absehbarer Zeit nicht mehr genug Deutsche unter 40 da sein werden um die Alten voll zu versorgen.

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