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Aufgedeckt: So soll Anton Schlecker sein Vermögen rechtzeitig gerettet haben

Die Schlagzeilen um Anton Schlecker und seine insolvente Drogeriekette reißen nicht ab. Immer wieder sieht er sich mit dem Vorwurf konfrontiert, er habe frühzeitig einen großen Teil seines Vermögens beiseite geschafft, damit dieses nicht in der Insolvenzmasse verschwindet.

Ein neuer Zeitungsbericht untermauert nun diese Theorie nachhaltig. Darin wird aufgeführt, zu welchem Zeitpunkt Schlecker beispielsweise seine großzügige Villa seiner Frau überschrieb. In diesem Vertrag bekommt Schlecker nicht nur lebenslanges Wohnrecht eingeräumt.

Sollte seine Frau vor ihm sterben, geht die Villa auch ohne Umwege wieder an ihn zurück. Ähnliches mit einem großen Firmengrundstück. Dieses überschrieb Schlecker nur wenige Monate vor der Bekanntmachung der Insolvenz an seine beiden Kinder.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Vermögen, Schlecker, Anton Schlecker
Quelle: www.bild.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2012 09:13 Uhr von Juin2k22
 
+4 | -9
 
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Na sowas als hätte er schon früher gewusst das seine Firma pleite ist.
Hmmmmmmm
sehr seltsam.
Warum das niemandem früher aufgefallen ist...
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27.06.2012 09:21 Uhr von atrocity
 
+39 | -6
 
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na und? Also mal ehrlich, wer hätte das nicht so gemacht?

Ich gehe einfach mal davon aus das sein privat vermögen aus den Gewinnen von Schlecker besteht. Das ist ordentlich versteuert worden.

Und wäre Schlecker ne GmbH gewesen dann hätte bei ner Pleite fast sein gesamtes privat vermögen behalten dürfen... so what.
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27.06.2012 09:33 Uhr von saber_
 
+12 | -37
 
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27.06.2012 09:47 Uhr von atrocity
 
+17 | -5
 
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@saber_: Eben... ich mein Schlecker war schon immer en Saftladen... aber es lief ja wohl ne Zeit lang ganz gut, hat Steuern und Arbeitsplätze geschaffen. Aber nichts ist für die Ewigkeit.

Prinzipiell ist das Gründen einer Firma, das zahlen von Steuern und das schaffen von Arbeitsplätzen etwas gutes. Keine Ahnung warum man ihn nun dafür nachträglich eine rein würgen will weil er als es nicht mehr lief probiert hat seinen Lebensstandard zu sichern
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27.06.2012 10:03 Uhr von Azureon
 
+14 | -0
 
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@ saber_: "du siehst das falsch!

wegen schlecker sind nun 40 000 menschen arbeitslos!"

Sehe ich nicht so. tagtäglich gehen Firmen in Insolvenz. Rechne mal zusammen wieviele Menschen das sind. Soll jetzt jeder dessen Firma in die Insolvenz abgerutscht ist dafür bluten? Nur weil es bei Schlecker so viele auf einen Schlag sind, ist deren Leid nicht größer als das anderer Menschen. Daher finde ich auch die Forderungen an den Staat ziemlich lächerlich.
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27.06.2012 10:19 Uhr von Oberhenne1980
 
+12 | -4
 
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@ saber: Falsch! Wegen Schlecker hatten 40.000 Menschen übrhaupt eine Arbeit!
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27.06.2012 10:24 Uhr von Schleswiger
 
+12 | -3
 
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Schlecker: Er hat untertarifliche Löhne gezahlt, Mitarbeiter (und Kunden) ausspioniert, die Angestellten Arbeiten machen lassen, die nichts mit ihrem Job zu tun hatten, um Arbeitsplätze zu sparen. Er hat die Not der Arbeitnehmer ausgenutzt, um diese Schweinereien durchzuziehen..und dann wird hier der Standardspruch "würde jeder machen, blah blah" als Argument vorgebracht ! Nur weil Mill. Fliegen Sch.. fressen, so muss sie mir noch lange nicht schmecken, außerdem gibt es genügend positive Beispiele für Arbeitgeber, die glauben, eine gewisse Verantwortung zu haben und ihre Leute sogar an den Gewinnen beteiligen !
Und wenn er dann seine -sicher zum Teil verdienten Gewinne- zu 100 % unter seine Familie aufteilt, so ist das "Raubtierkapitalismus", denn die wirkliche Arbeit haben die zigtausend Menschen erbracht, die vielleicht in einem Jahr ALG2-Bezieher sein werden !
Ach ja, der kleine Mann, der versucht, sich selbstständig zu machen mit einer vielleicht guten Idee und trotzdem pleite geht, obwohl er allein alle Arbeit vollbracht hat, der landet dann auch beim ALG2..wo der gute Anton wohl niemals hinkommen wird.. also sollte man dies doch etwas kritischer sehen, und ihn nicht mit nichtssagenden Phrasen auch noch verteidigen !
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27.06.2012 11:14 Uhr von Schleswiger
 
+3 | -1
 
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@wok! Natürlich gibt es Schlimmeres, aber deshalb auch mein Spruch mit den Fliegen ! Etwas damit zu entschuldigen, dass es Schlimmeres gibt, das ist zu billig, vor allem, wo wollen Sie da die Grenze ziehen, dann jedes miese Verhalten wird immer von noch mieserem Verhalten übertroffen..also alles nicht so schlimm, oder..!
Aber zum Thema : Glauben Sie wirklich, dass der arme Anton nur noch 16 Tsd € sein Eigen nennt ! Ich nenne so etwas zynisch und ekelhaft, wobei ich jedem arbeitenden Menschen sein verdientes Geld gönne, doch es kommt immer drauf an, wie es es verdient, denn auch ein Pablo Escobar hat viel Geld verdient, Arbeitsplätze geschaffen und sogar Steuern gezahlt ! Doch spätestens hier sollte auch Ihnen klar werden, wie absurd diese Art der Rechtfertigung ist..hoffe ich !
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27.06.2012 11:22 Uhr von derSchmu2.0
 
+0 | -0
 
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Man solltes so machen auch wenns nich umsetzbar ist....das Vermoegen ersma einfrieren, dann ausrechnen, wie viel Kohle die sich gespart haben, weil die Firma der Geschwister die ehemaligen Schleckermitarbeiter zu Dumpingnloehnen wieder an Schlecker vermittelt hat. Die Differenz vom Vermoegen abziehen, an die ehemaligen Mitarbeiter auszahlen und den Rest kann er bzw koennen sie behalten...der Vorgang vorher ist sein gutes Recht gewesen, wenn auch moralisch ein wenig verwerflich...aber er hat ja immerhin fuer laengere Zeit auch fuer eine Menge Arbeitsplaetze geschaffen...
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27.06.2012 11:24 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -1
 
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Es ist schon interessant Es ist schon interessant: ein offenbar übler Arbeitgeber, der einen Großteil seines Einkommens durch Unterbezahlung und Auslagerung seiner Angestellten eingenommen, und zudem wohl Insolvenzbetrug begangen hat, wird von vielen hier verteidigt.

Johannes Ponader, der Geschäftsführer der Piraten, wird wegen der angeblichen Unterschlagung von 500€ Einnahmen aus Fernsehauftritten als Krimineller und Schmarotzer hingestellt (teils von den gleichen SN-Usern).

In was für einem Wahn muss man eigentlich leben, um sich die Welt so konfus hinzudrehen? Kein Wunder, kommen Leute wie Schlecker mit ihren teils kriminellen Machenschaften immer wieder durch, wenn sie solch einen "Support" bei vielen haben. Ist jedenfalls ein sehr interessantes psychologisches Phänomen...
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27.06.2012 11:45 Uhr von artefaktum
 
+3 | -2
 
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Sein gutes Recht: "Sein gutes Recht"

Der Insolvenzverwalter ermittelt wegen Verdacht auf betrügerische Insolvenz. So einfach ist es also nicht. Da gibt es auch bestimmte Fristen, innerhalb derer die Bewegungen großer Geldmengen und Vermögenswerte im Vorfeld einer Insolvenz in das Verfahren eingehen müssen. Auf solche "Neunmalklugen" geht das Insolvenzrecht durchaus ein.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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27.06.2012 12:24 Uhr von Sir_Waynealot
 
+2 | -6
 
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@saber_: und wäre Schlecker nicht gewesen wären diese 40.000 menschen schon 30 Jahre arbeitslos.
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27.06.2012 14:22 Uhr von mort76
 
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SirWaynalot, es gibt in einer Region eigentlich immer soviele Supermärkte, wie gebraucht werden.
Die Menge der verkauften Waren ist nicht gestiegen, nur weil Schlecker irgendwo einen Laden hatte.
Die Anzahl der in einer Region beschäftigten Verkäuferinnen steigt und fällt nicht mit der Anwesenheit eines Schlecker-Markts, sondern mit der Kaufkraft der jeweiligen Region.
Das heißt, wenn Schlecker die 40.000 Verkäuferinnen nicht eingstellt hätte, dann hätte es sowieso jemand anderes getan.
Und der hätte möglicherweise weder seine angestellten bespitzelt noch untertariflich bezahlt.

Schlecker war kein Wohltäter, weil er so viele Leute beschäftigt hat- er hat diese 40.000 Leute ausgenutzt.
Sie wären, wenn es Schlecker nicht gegeben hätte, eben nur bei einem anderen Laden angestellt worden, das ist alles.
Sie wären also ohne Schlecker auch nicht arbeitslos gewesen.
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27.06.2012 14:44 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -3
 
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@Sir_Waynealot: -- "und wäre Schlecker nicht gewesen wären diese 40.000 menschen schon 30 Jahre arbeitslos."

Möchtest du dieses Argument bitte auch einmal auf die römischen Sklaven anwenden? Oder die indischen Sumangalis?

Dann würde dir dieser Unsinn vermutlich eher auffallen...
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27.06.2012 20:42 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
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Gringe, die Angestellten bekamen bei Schlecker ungefähr die Hälfte des normalen Tariflohns, und sie verzichteten dazu noch, um die Firma zu retten, auf einen Teil des Gehalts.

Ja, das war ein gaaanz toller Arbeitsplatz- nicht jeder hat das Glück, für die Hälfte des normalen Lohns arbeiten zu dürfen.
Dazu kommen noch Bespitzelung, Psychoterror und mannigfaltige Verstöße gegen das Arbeitsrecht.

Das kann man ja alles nachlesen- Schlecker hat soviel Dreck am Stecken gehabt, daß man das eh nicht sinnvoll zusammenfassen kann:
http://de.wikipedia.org/...

Also, mal im Ernst- wie kann man meinen, daß das GUTE Arbeitsplätze waren?
Ganz abgesehen sitzt der Herr immer noch auf einem riesigen Haufen Geld- es ist bei weitem nicht so, daß er hier "sein letztes Hemd" gegeben hätte.
Das gilt wohl eher für seine Angestellten...

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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27.06.2012 22:50 Uhr von bdb2212
 
+1 | -0
 
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naj: jeder unternehmer wird so handeln
und warum soll man mit zwang ein totes geschäfft am leben erhalten
schade für die arbeitnehemer aber *heuln bringt nigs*
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28.06.2012 03:22 Uhr von inksta
 
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aha: wer hat denn die frauen daran gehindert, eine gleichwertige qualifikation oder idee zu entwickeln, damit sie selbst in der seiner lage sind? Lächerlich wie sich sich den arsch breitgesessen haben und jetzt aktiv werden.

Und das rumgeheule wegen der schabracken ist eh lächerlich. Gibt genug andere leute, welche auch ihre arbeitsplätze verlieren und die nicht im ansatz eine solche "unterstützung" bzw aufmerksamkeit erfahren.

Da merkt man wieder einmal wie toll es in deutschland doch ist - als unternehmer startet man nicht selten mit enormen risiken und schulden. Wenn man in der phase scheitert interessiert es keine sau, erzielt man gewinne (oder hat es getan und will nur in ruhe von dem profit leben) kommen gleich die aasgeier aus allen ecken und löchern angekrochen und pochen auf gewisse verpflichtungen etc.

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