27.06.12 08:45 Uhr
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Steht der Dollar vor dem Aus?

Der Geschäftsführer des Institute of International Finance (IIF), Charles H. Dallara, sieht die Fiskalkrise, auf die sich die USA zu bewegen. Die Bevölkerung sei derzeit noch zu sehr von der Präsidentschaftswahl abgelenkt. Der Präsident, Barack Obama, mahnt zwischenzeitlich die EU.

Würde diese die Finanzkrise nicht bald überwinden, hätte dies gravierende Folgen für die Weltwirtschaft. Währenddessen sieht die Schweizer Währungsexpertin Myret Zaki das Ende des Dollars kommen: in ihrem Buch "Dollardämmerung" spricht sie von der "größten Spekulationsblase der Geschichte".

Auch Dallara sieht die finanziellen Unruhen in Europa als dämpfenden Effekt auf den Status des Dollars. Ohne diesen wäre die schlechte Stimmung auf den Finanzmärkten möglicherweise bereits in die Staaten übergeflossen.


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WebReporter: IanDresari
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Euro, Dollar, Währung
Quelle: derstandard.at

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2012 08:45 Uhr von IanDresari
 
+13 | -3
 
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Ein wirklich interessanter Artikel, den in einer ShortNews zusammenzufassen eigentlich nicht möglich ist, also lest ihn euch durch!

Dass der Euro den Dollar als Weltwährung ablöst ist sicher schon lange Wunsch viele Europäischer Investoren.

Die Endzeitstimmung vieler Autoren ist sicherlich etwas überspitzt, aber trotzdem sollten die USA nicht die Gefahren der öffentlichen Meinung unterschätzen: ist der Glaube an den Dollar weg, so bricht die Währung zusammen.
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27.06.2012 08:51 Uhr von deereper
 
+10 | -3
 
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größten Spekulationsblase der Geschichte: i like
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27.06.2012 09:10 Uhr von Kamimaze
 
+11 | -0
 
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Der Quellenartikel ist wirklich sehr interessant, bemerkenswert ist auch dieser Satz: "Um 14.000 Milliarden Dollar Volkseinkommen zu generieren, erwirtschafteten die USA mehr als 50.000 Milliarden Gesamtschulden, deren Verzinsung allein jährlich 4.000 Milliarden Dollar kostet."

Zu befürchten ist nur, dass der Dollar-Crash die gesamte Weltwirtschaft für Jahre in den Abgrund reißt.
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27.06.2012 09:29 Uhr von Mankind3
 
+9 | -0
 
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bastB: Nur ein frage der Zeit bis es wieder soweit ist.
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27.06.2012 09:30 Uhr von General_Strike
 
+10 | -3
 
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ich sehe es schon kommen: Hungersnöte in Europa
Rentenkollaps
kein Arbeitslosengeld mehr
Chaos und Anarchie
Bandenkriminalität

... und alles nur weil der Dollar nichts mehr wert ist und der Welthandel nicht mehr funktioniert.
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27.06.2012 09:34 Uhr von xeslarO
 
+14 | -0
 
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Ich glaube kaum, dass sich die Amis den Euro in´s Land holen, eher gehen die Bankrott und reißen alle mit runter, bevor sie ihren geliebten Dollar hergeben...
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27.06.2012 10:38 Uhr von Morcan
 
+2 | -1
 
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Bei zwielichtigeren Geschäften ist der Euro doch sowieso schon die Weltwährung. Da er mehr wert ist als der Dollar (trotz Krise..) wird viel lieber damit bezahlt.

Ich bin zwar kein Finanzexperte, aber die Geldwirtschaft wird meiner Meinung nach keiner mehr retten können. Ein Reset des ganzen Systems, wie schon in anderen Kommentaren angesprochen, bleibt irgendwann die einzige Möglichkeit. Wird aber vermutlich auch mit irgendwelchen Problemen verbunden sein, weswegen das auch nicht geschieht...

Tja...aus Fehlern lernt man halt...obwohl es wohl irgendwann wieder in diese Richtung laufen wird. Dafür ist die Menschheit einfach zu gierig...

[ nachträglich editiert von Morcan ]
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27.06.2012 11:02 Uhr von General_Strike
 
+1 | -2
 
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Kommentar oben: Das war übrigens mein Ernst und keine Ironie.
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27.06.2012 11:15 Uhr von hboeger
 
+4 | -4
 
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Wieder einmal . . . . . . eine Menge sogenannte Experten unterwegs hier.

Ich würde mir zu den komplexen Dingen kein Urteil anmaßen !
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27.06.2012 11:56 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -4
 
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@kamimaze: schon mal was von dem zahlwort "billionen" gehört? ja? dann verwende es auch!
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27.06.2012 12:18 Uhr von IanDresari
 
+2 | -0
 
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@Nebelfrost: Wer den Originalartikel nicht liest, weiß nachtürlich nicht, dass das vom Kamimaze ein Zitat aus dem Artikel war...

Und der Originalartikel hats auch zitiert...
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27.06.2012 15:05 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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super wer hat die Krise noch gleich ausgelöst?
Europa oder Amerika?
Die "schlechte Stimmung" würde also eher dahin zurückfließen, wo sie herkam...return to sender!
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27.06.2012 16:51 Uhr von IanDresari
 
+1 | -0
 
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@mort76: Ja, die Krise begann in den USA.

Das heißt aber noch lange nicht, dass die USA alleinig daran Schuld sind, dass die Krise nach Europa übergeschwappt ist. Die europäischen Investoren und Banken haben selbst dazu beigetragen, indem sie sich durch internationale Investitionen immer mehr miteinander verknüpft haben.

Irgendwann kam dann dabei ein so fragiles System heraus, bei dem durch Kettenreaktion - wie bei einem Dominospiel - jeder Zahlungsausfall wie eine Welle durch das System wogt, und das Ganze schließlich zum Überschwappen bringt.
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27.06.2012 16:58 Uhr von Seravan
 
+2 | -0
 
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Ich investiere: um finanziell Abgesichert zu sein in Aktien von Konserven- und Waffenherstellern.
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27.06.2012 17:18 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Ian, das wiederspricht meinem Post ja nicht, und deinem will ich auch nicht wiedersprechen.
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27.06.2012 17:26 Uhr von IanDresari
 
+1 | -0
 
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@mort76: Wollte es nur anmerken, da es eben viele gibt, die den Teufel nur in den USA sehen und nicht daran denken, dass die Europäer genauso dazu beigetragen haben. :)

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