27.06.12 07:07 Uhr
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Apple bestätigt: Macs sind nicht immun gegen Viren

Apple warb bis jetzt immer damit, dass der Mac keinen Virus bekommen könne. Damit ist jetzt Schluss, jetzt findet man "gebaut, um sicher zu sein".

Erst vor kurzem wurde ein Trojaner gefunden, der weltweit Macs infiziert hatte. Von Kaspersky heißt es, dass Apple im Kampf gegen Malware und Co. "zehn Jahre hinter Microsoft" liegt.

Auf Aussagen wie "Beschützen Sie Ihre Date. Indem Sie nichts tun" verzichtet man nun. "Man müsse praktisch keine Anstrengungen unternehmen" heißt es jetzt. Experten empfehlen Mac-Usern trotzdem ein Antiviren-Programm zu verwenden.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Microsoft, Apple, Viren, Trojaner, Mac
Quelle: www.krone.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2012 07:07 Uhr von deereper
 
+19 | -5
 
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Mac ist ganz und gar nicht sicher. Auf diversen Sicherheitsmessen wo es "Hack" Wettbewerbe gibt, sind die Macs immer vor Windows entschlüsselt worden. Alles nur Werbung
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27.06.2012 08:19 Uhr von andreaskrieck
 
+10 | -11
 
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Ach schön das Apple nun auch endlich mal in der Wirklichkeit angekommen ist.... Zumindest was die Bedrohungen im Netz angeht. Ich kann mich noch gut an einen Verkäufer im Applestore erinnern, der mir einen MAC angepriesen hat. Nie wieder Viren oder andere Schadprogramme....

Allerdings sollte man schon noch dazu sagen, dass es sich hier um Trojaner handelt. Trojaner und Viren sind schlichtweg nicht dasselbe.
Und auch hier gilt: Nicht jeden Anhang öffnen, dass kennt man ja von Windows....

[ nachträglich editiert von andreaskrieck ]
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27.06.2012 08:22 Uhr von Hatuja
 
+19 | -5
 
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Mac lohnt nicht: Die Verbreitung von MacOS und Linux ist im Vergleich zu Windows noch so gering, dass es sich für kriminelle einfach nicht lohnt, dafür Viren, Trojaner, etc. zu bauen. Die wollen ja Massen erreichen.
Sollte sich der Mac weiterhin wachsender Beliebtheit erfreuen, wird, wird sich das ganz schnell ändern. Und so wie Apple die Bedrohung bisher ignoriert hat, werden die spätestens dann ein riesen Problem bekommen!
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27.06.2012 08:24 Uhr von hujiko-san
 
+17 | -2
 
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Ach, na das ist ja ein Ding. Security through obscurity war praktisch noch nie ein Sicherheitskonzept, und es war absehbar, dass mit steigendem Marktanteil die Plattform auch für Malware interessant werden würde.

Mich ärgert ein wenig, dass neuerdings immer mehr Macs über die Theke gehen, habe ich mich über die Jahre doch so an einen laxen Umgang mit diesen Problemchen gewöhnt.

Ganz ehrlich: Mehr als eine wirklich schöne und toll bedienbare Oberfläche und einige nette Detaillösungen hat OS X auch nicht zu bieten. Unter der Haube werkelt bisweilen ein teilweise katastrophal zusammengeschustertes Flickwerk auf Basis eines totgecodeten BSD-Kernels.

Die Zeiten da man Mac OS im Vergleich zu Win bei spezifischen Anwendungsszenarien synonymisch für Stabilität verwenden durfte, sind auch schon länger passé.
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27.06.2012 09:19 Uhr von saber_
 
+1 | -26
 
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27.06.2012 09:26 Uhr von Sir_Mike
 
+17 | -1
 
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@saber_: So ein Blödsinn.
Es gibt so viel mehr möglichkeiten seinen Rechner (egal ob Win / MacOS) zu infizieren, sogar, und jetzt halt dich fest, ohne deine direkte Beteiligung (in Form von Öffnen von "infizierten Dateien").

Und nur weil du nicht merkst dass du infiziert bist, heißt das noch lange nicht, dass dem so ist, oder glaubst du ernsthaft die Schadsoftware meldet sich bei dir...

Aber ist ja nur die Meinung eines ungebildeten Sicherheitsinformatiker, also mach blos weiter...

[ nachträglich editiert von Sir_Mike ]
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27.06.2012 10:32 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -12
 
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27.06.2012 11:21 Uhr von deereper
 
+6 | -2
 
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dieser spitfire: poset hier überal so einen mist. besonders schlauer junge!
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27.06.2012 11:43 Uhr von Sir_Mike
 
+2 | -1
 
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@SN_Spitfire: In 2 Punkten muss ich dir recht geben:
- ein großes Risiko geht von Zusatzsoftware aus
- der Schwachpunkt ist oft beim User zu finden

Sonst ist das ganze gequirrlter Blödsinn...
Jedes OS hat unmengen Schwachstellen und es ist unmöglich bei der Menge an Code und aufgrund der ständigen Neuerungen irgendwann alle zu schließen. Es finden sich immer wieder Lücken die gepacht werden müssen... Denn die Korrektheit von Code ist unglaublich schwer beweisbar, und bei Millionen Codezeilen unmöglich.

[ nachträglich editiert von Sir_Mike ]
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27.06.2012 12:04 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -1
 
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@Warpilein2: Gerade das meinte ich!
Das war damals der Blaster, welcher aufgrund nicht aktueller Patches auf dem Rechner den Rechner nach 60 sec heruntergefahren hat.
Solange dieser Patch nicht installiert wurde, kam diese Meldung immer wieder.

Ich bleibe dabei: Ein frisch installiertes System mit den aktuellsten Patches ist bis auf die Zero-Day Lücken nahezu sicher, nur so ein System verwendet kein Mensch.
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27.06.2012 12:21 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -2
 
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@deereper: Wenn Du meinst ich würde Leuten Mist verzapfen, dann überlege Du vorher, ob Du etwas verstehst, von dem was Du schreibst.
Beispielsweise zeugt dein Kommentar unter dem anderen Newsbeitrag
http://www.shortnews.de/...
Ich zitiere: "wow, wir haben bei uns in der Firma auch so einen Token. Da steht für ca. 15 Sekunden eine Zahlenfolge drauf, danach kommt wieder eine andere. Ich gehe mal davon aus die Hacker haben den Logarithmus des Servers irgendwie raus bekommen?"
ganz und gar nicht davon, dass Du auch nur annähernd eine ahnung von dem Thema hast, also tu hier nicht so und behaupte, dass andere Leute Mist verzapfen, wenn Du von der Materie null Ahnung hast!

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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27.06.2012 13:17 Uhr von fexinat0r
 
+1 | -2
 
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Wie könnt ihr es wagen?? Auf Steve Jobs Grab zu pissen, schämen solltet ihr euch!
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27.06.2012 13:57 Uhr von dinexr
 
+1 | -3
 
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Immerhin fährt der Verein der Vorgaukelei falscher Sicherheit zurück. Trotzdem ist das immernoch zu viel versprochen, finde ich.

Aber bei all meiner Antipathie gegenüber Apple:

"Unter der Haube werkelt bisweilen ein teilweise katastrophal zusammengeschustertes Flickwerk auf Basis eines totgecodeten BSD-Kernels."

Totcoden heißt überhaupt nichts. Und ich hab auch erhebliche Zweifel daran, dass du beurteilen kannst, inwiefern XNU ein solches Flickwerk ist (andernfalls, erzähl doch mal warum).

Und an die, die dem Bockmist auch noch +e verpassen: Ihr findet auch jeden noch so großen Unfug gut, solangs gegen Apple ist, oder?

"Die Verbreitung von MacOS und Linux ist im Vergleich zu Windows noch so gering, dass es sich für kriminelle einfach nicht lohnt, dafür Viren, Trojaner, etc. zu bauen. Die wollen ja Massen erreichen."

Guten Morgen! Linux läuft auf der Mehrzahl aller Server, die idR. sehr viel mehr sensible Daten beherbergen, als irgend n popeliger Desktop-Rechner. Warum wird das wohl so sein?
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27.06.2012 14:27 Uhr von SHA-KA-REE
 
+3 | -0
 
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@dinexr: >"Guten Morgen! Linux läuft auf der Mehrzahl aller Server, die idR. sehr viel mehr sensible Daten beherbergen, als irgend n popeliger Desktop-Rechner."

Und diese sensiblen Daten sind dann in aller Regel auch verschlüsselt, durch mehrere Firewalls geschützt und durch Intrusion Detection fallen Angriffe innerhalb kürzester Zeit auf und werden zurückverfolgt.

Es ist wie es ist: Massenhafte Angriffe gegen Heimdesktops bringen "easy money". Die oft hohe Reaktionszeit der Behörden erlaubt es den Kriminellen das in aller Ruhe sprichwörtlich von ihrer Couch aus zu machen, und wenn es langsam brenzlig wird mach man sich halt aus dem Staub - nach Monaten. Angriffe auf Firmenserver setzen oft sehr viel mehr Know-How und Planung voraus (man muss z.B. auch sichergehen dass der Angriff nicht so leicht zurückzuverfolgen ist).

Würde jeder zu Hause sein System aktuell halten, sich über die neusten Schutzmaßnahmen informieren (z.B. so was: http://www.microsoft.com/...), sensible Daten verschlüsseln und möglichst gar nicht bei aktivem Internetzugang entschlüsseln, sein System so sicher wie möglich konfigurieren und vor allem Social Engineering als solches erkennen, dann würden 95% der Angriffe ins Leere laufen.

>"Warum wird das wohl so sein?"

Weil kommerzielle Systeme für die heutige Massen an Großrechnern nicht mehr bezahlbar sind. Früher hatten überwiegend kommerzielle, proprietäre UNIXe sowie VMS den Platz, den heute Linux einnimmt. Windows war nie als System für Großrechner gedacht - für Server und Embedded-Systeme aber schon.
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27.06.2012 16:35 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -0
 
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Guckst Du ^^: Lauter Mac-Seuchen lol

http://scareware.de/...
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27.06.2012 20:35 Uhr von dinexr
 
+1 | -1
 
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Hätte, Würde, Könnte: "Und diese sensiblen Daten sind dann in aller Regel auch verschlüsselt, durch mehrere Firewalls geschützt und durch Intrusion Detection fallen Angriffe innerhalb kürzester Zeit auf und werden zurückverfolgt."

Ja, das geht aber auch mit Windows. Das allein wirds also wohl nicht sein.

"Würde jeder zu Hause sein System aktuell halten, sich über die neusten Schutzmaßnahmen informieren (z.B. so was: http://www.microsoft.com/), sensible Daten verschlüsseln und möglichst gar nicht bei aktivem Internetzugang entschlüsseln, sein System so sicher wie möglich konfigurieren und vor allem Social Engineering als solches erkennen, dann würden 95% der Angriffe ins Leere laufen."

Das mit dem "System aktuell halten" ist ja allein schon wegen der beknackten Patchday-Politik nicht drin.

Ein System von Haus aus nach bestem Wissen sicher zu machen und, falls Sicherheitslücken gefunden werden, diese schnellstmöglich zu beheben und entsprechende Updates zu verfügung zu stellen, halte ich für das wesentlich bessere Konzept, als einfache Laien permanent ins offene Messer rennen zu lassen. Man kann natürlich einfach vorraussetzen, dass die sich bis ins Dateil damit beschäftigen sollen, aber das Modell hat sich offenbar nicht bewährt.

Allein schon, dass Türchen offen gelassen werden, nur damits der User etwas komfortabler hat, aber dafür diese Türchen auch wieder mit extra Software wie Antiviren stopfen muss, ist einfach ein Witz.

"Weil kommerzielle Systeme für die heutige Massen an Großrechnern nicht mehr bezahlbar sind."

Wenn dem so wäre, dürfte es so gut wie keine Windows-Server mehr geben. Auch wenn Steve Ballmer nicht unbedingt eine zuverlässige Quelle ist, wird er mit der Behauptung, Linux liefe auf 60% aller Server und Windows auf 40% wohl nicht um 40% daneben liegen. Also scheints doch noch irgendwer bezahlen zu können.

"Früher hatten überwiegend kommerzielle, proprietäre UNIXe sowie VMS den Platz, den heute Linux einnimmt. Windows war nie als System für Großrechner gedacht - für Server und Embedded-Systeme aber schon."

Ja, und? Ich hab ja auch von Servern und nicht von Großrechnern gesprochen.

Btw. woher weißtn du, wofür Windows gedacht war und wofür nicht?
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28.06.2012 09:55 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@dinexr: @Verschlüsselung:
>Ja, das geht aber auch mit Windows. Das allein wirds also wohl nicht sein.

Natürlich GEHT es - aber wer MACHT es schon?

>Das mit dem "System aktuell halten" ist ja allein schon wegen der beknackten Patchday-Politik nicht drin.

Das stimmt so nicht ganz. Wirklich kritische Sicherheitsupdates werden auch außerhalb von Patchdays installiert. Zudem sind Patchdays nötig, damit auch Unternehmen ohne WSUS die Wartung ordentlich planen können. Würden jeden Tag irgendwelche Updates das System verändern können, würde das ungleich mehr Probleme verursachen als es Sicherheit schafft.

>Allein schon, dass Türchen offen gelassen werden, nur damits der User etwas komfortabler hat, aber dafür diese Türchen auch wieder mit extra Software wie Antiviren stopfen muss, ist einfach ein Witz.

Anti-Viren-Software schließt keine Türchen, sondern prüft lediglich Anwendungen auf bekannte Schadsignaturen. Sie ist bestenfalls ein Hilfsmittel, aber eben keine Sicherungsmaßnahme.

>Wenn dem so wäre, dürfte es so gut wie keine Windows-Server mehr geben.

Du weißt schon was der Unterschied zwischen einem Großrechner/einer Rechnerfarm und einem Server ist, oder?
Ich sagte doch selbst das Windows sehr wohl ein SERVER-Betriebssystem ist - aber eben kein Großrechnersystem. Aktuell ist glaube ich bei maximal 128 oder 256 Kernen Schluss - da reden wir heutzutage nicht mehr unbedingt von Großrechnern.

Aber auch im Server-Bereich ist Linux natürlich oftmals die vernünftigere Entscheidung. Die Konfiguration ist so oder so relativ komplex, guter Support für Linux ist in diesem Bereich ebenfalls zu bekommen und man hat auch den Vorteil das Legacy-Anwendungen oft leichter zu migrieren sind. Oft werden ja heute Server eingesetzt, wo früher Großrechner aktiv waren. Heute sind ja sowieso keine wirklichen Großrechner sondern eher Serverfarmen im Einsatz, aber das ändert auch nichts daran, dass diese selbstverständlich mit Linux effektiver zu betreiben sind.

>Btw. woher weißtn du, wofür Windows gedacht war und wofür nicht?

Das ist für jeden einfach herauszubekommen, der sich mit der Geschichte von Windows befasst. Microsoft hat nie ernsthaft versucht in den Bereich von großen Computerclustern und Großrechnern vorzudringen. Sie wagten diverse Vorstöße im Bereich Workstation und (kleine bis mittlere) Server, aber auch dort sind sich sich wohl im Klaren darüber, dass sie nie eine ernsthafte Chance hatten UNIX/Linux/VMS usw. zu verdrängen.

Selbst MS unterstützt in diesem Bereich die Verwendung von Linux und UNIX, weil es Ihnen auf Grund des ungünstigen Kosten-Nutzen-Verhältnisses herzlich wenig bringen würde ein großrechnertaugliches System zu bauen. Rein aus historischen Gründen bringt das schon nichts, weil man nun mal oft die Kompatibilität zu UNIX-Legacy-Systemen aufrecht erhalten muss.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]

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