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Finanzexperte warnt: Deutschland entwickelt sich zur verhassten Imperialmacht

Der amerikanische Investor und Finanzexperte George Soros sieht Deutschland in Zeiten der Finanzkrise Europas auf keinem guten Weg.

Seiner Meinung nach wird sich Deutschland zu einer verhassten Imperialmacht entwickeln, die es verpassen wird, aus der "Euro-Falle" herauszukommen.

"Stattdessen wird Deutschland gehasst werden, andere Länder werden Widerstand leisten, weil sie die Deutschen als Unterdrücker wahrnehmen", so Soros.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Finanzen, Finanzexperte, Quantum Fonds
Quelle: www.spiegel.de
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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2012 16:13 Uhr von Didatus
 
+96 | -4
 
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Aha: Und das sagt ein Amerikaner?
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26.06.2012 16:23 Uhr von bingegenalles
 
+44 | -9
 
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@ didatus

das ist auch mein erster punkt

und zweites

was können wir dafür das die anderen nichts gebacken bekommen (dummheit faulheit un vermögen)?

unser system wird auch gut von den knechten der arbeit bezahlt, wenn ich sehe das ich 39 % abzüge meines lohnes habe (steurklasse 1) + zusätzlich versteckte steuern

[ nachträglich editiert von bingegenalles ]
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26.06.2012 16:52 Uhr von :raven:
 
+39 | -2
 
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Und das aus dem Munde eines verurteilten Finanz- und Kapitalverbrechers!

Ist das als Lob gemeint???
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26.06.2012 16:56 Uhr von Gorli
 
+45 | -16
 
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@bingegenalles: "was können wir dafür das die anderen nichts gebacken bekommen (dummheit faulheit un vermögen)?"

Stell dir vor Deutschland hat Geldnot und die Amerikaner helfen aus, aber nur unter den Bedingungen dass:
1. deine Rente für die du Jahrzehnte gearbeitet hast futsch ist
2. dein Job flöten geht weil amerikanische Beamte rübergekommen sind und deine Firma zwangssanieren
3. du deine Knochenbrüche selbst eingipsen kannst weil die Amerikaner die Hälfte aller öffentlichen Krankenhäuser aus Geldgründen geschlossen haben
... usw

Dir wärs wurscht, ob dein eigener Staat im Grunde selbst schuld ist, in dem Augenblick wo du ohne Job, Rente und Hoffnung dastehst siehst du nur noch den bösen Amerikaner.

Und so gehts den Griechen mit uns.
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26.06.2012 17:07 Uhr von el_vi
 
+15 | -1
 
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verhasst: echt, schon wieder?
gut, die ersten 2 male i-wo nachvollziehbar(jaja, über ww1 kann man streiten), aber nur weil wir das (noch) besser geregelt bekommen?
und das muss dann au noch n amy sagen?
sollt man ma umfage machen, wer/welchess land) mehr gehasst wird...-.-²
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26.06.2012 17:11 Uhr von TK-CEM
 
+15 | -5
 
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Kann es sein, dass sich dieser ominöse amerikanische Investor und Finanzexperte George Soros die ach allzugerne und vielzitierte Vergangenheit Deutschlands zunutze macht, um hier ganz perfide Probaganda gegen Deutschland zu schüren?

@bingegenalles:
Solche globalen Verallgemeinerungen sind ebenfalls Zündstoff für Zwietracht und sinnlosem Streit.

In JEDEM Land gibt es fleißige und faule, intelligente und dumme, vermögende und unvermögende Bürger. Wer ist so großkotzig und will allen Ernstes behaupten, dass UNSER System das weltweit Beste ist?

In anderen Ländern wird über die Deutschen gelacht. Zumindest sollten wir nicht den Eindruck erwecken, dass dieser amerikanische Finanzschnösel auch noch Recht behält.

Seid gegrüßt, ihr Minusgeber . . . *ggg*
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26.06.2012 17:13 Uhr von fakusaman
 
+11 | -1
 
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Das Sind: wir schon immer gewesen also nix neues ne.....weiter sooo ...
Tante Merkel....
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26.06.2012 17:18 Uhr von Bruno2.0
 
+0 | -3
 
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Machen: wir es wie die Amerikaner drucken einfach mehr Geld dann sind wir vielleicht nicht mehr so verhasst.
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26.06.2012 17:49 Uhr von Hebalo10
 
+8 | -8
 
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@raven, "Und das aus dem Munde eines verurteilten Finanz- und Kapitalverbrechers!"

Nunja, er hat für seine furchtbaren Verbrechen gerade mal eine Geldstrafe bekommen. Hast Du Dir mal die Mühe gemacht, das ganze Interview zu lesen, hast Du Dir mal die Mühe gemacht, dir Biographie von Soros zu lesen?
Das sollte man möglichts tun, bevor man jemanden gleich in die Tonne kloppen will.

Diese wenigen dürren Worte der News geben nicht mal einen Bruchteil dieses Interwiews wider.


@@bingegenalles:

"Stell dir vor Deutschland hat Geldnot und die Amerikaner helfen aus, aber nur unter den Bedingungen dass"

Ohne dem Marshallplan der Amerikaner nach e 2. WK würde Deutschland nicht da stehen, wo es heute steht: http://de.wikipedia.org/...

Damals gaben die Amis 14 Milliarden für das zerstörte Westeuropa und Deutschland, 1945 eine Menge Geld.

[ nachträglich editiert von Hebalo10 ]
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26.06.2012 18:53 Uhr von shadow#
 
+3 | -3
 
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Soros ist eines der Individuen ohne denen es heute Millionen von Menschen, ja ganzen Ländern besser gehen würde.
Das ist natürlich auch eine Leistung...
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26.06.2012 18:55 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -2
 
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@:raven: -- "...verurteilten Finanz- und Kapitalverbrechers!"

Man kann´s auch übertreiben. Er wurde nach 18 (!) Jahren Untersuchnung wegen Insiderhandels zu einer Geldstrafe verurteilt. (Die französische Börsenaufsicht war übrigens der Meinung, daß er kein Recht gebrochen hätte.) Soros bestreitet den Insiderhandel bis heute und hat Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht.

Er mag zwar als Hedgefondmanager vielleicht auch eine "Heuschrecke" sein, dann allerdings eine eher gute. Soros gilt als Philantroph, der u.a. viele NGOs finanziell unterstützt, sich aktiv gegen den Neoliberalismus positioniert und für eine sozialere und menschlichere Ökonomie eintritt. Seine Spekulationspraktiken legt er offen und setzt sie damit bewußt der öffentlichen Diskussion aus. Alles in allem also eher jemand, den man durchaus ernst nehmen sollte. (Der Wikipedia-Artikel über ihn ist übrigens eine durchaus interessante Lektüre, und zeigt, daß nicht alle Spekulanten auch miese Geier sind.)

Hättest du deine Kritik an jemanden wie Ackermann gerichtet, hätte ich dir allerdings vollumfänglich Recht gegeben! ;-)
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26.06.2012 20:19 Uhr von Graf_Kox
 
+1 | -7
 
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Was für eine alberne Einzelmeinung. Da scheint jemand die Deutschen aus einem anderen Grund nicht zu mögen. Während der gesamten Krise (vor allem in letzter Zeit), kommentieren Journalisten aus dem europäischen Ausland, dass sie sich mehr deutsche Führung wünschen. Das höre ich immer wieder in diversen politischen Diskussionsrunden und Artikeln.
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26.06.2012 22:12 Uhr von iMike
 
+0 | -2
 
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haha
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26.06.2012 22:24 Uhr von Hallominator
 
+2 | -0
 
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Naja... teilweise plausibel. Ich halte es teilweise für plausibel.
Es ist ja so, dass Merkel den Rettungsschirmen für Griechenland z.B. immer den größten Anteil hinterhergeschmissen hat.
Und die Politik war dann ja auch noch schlau genug, Forderungen daran zu verknüpfen.
Nagut, dass die Bedingungen nie eingehalten wurden, ist eine Frechheit, keine Frage.
Aber die Bedingungen kamen zum größten Teil nunmal vom größten Geldgeber und das ist nunmal Deutschland.
Und der arme Grieche wälzt sein Unglück teilweise auf diese Bedingungen, die zu Leistungskürzungen und seiner verstärkten Armut führen. Ohne dass irgendwas wirklich spürbar besser geworden ist.

Wenn man das so sieht, ist diese News plausibel.
Was die Amis jetzt damit zu tun haben wollen, dass die sich das einfach so rausnehmen... Das ist eine völlig andere Diskussion^^
Ich finds allerdings ne Frechheit.
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26.06.2012 23:42 Uhr von lilapause75
 
+1 | -4
 
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nur: ein versuch uns ein schlechtes gewissen zu machen,damit wir die kohle locker machen.

echt zum kotzen was hier abgeht und immer sind die deutschen schuld.würd sagen wir haben schon mehr als genug geholfen und jetzt sollte das eigene volk mal wieder dran sein
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27.06.2012 03:20 Uhr von Floppy77
 
+2 | -3
 
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Wenn das von einem Ami kommt, muss das ja stimmen. die sind ja Experten im "Gehasst werden"...
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27.06.2012 07:03 Uhr von MacGT
 
+4 | -3
 
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halb so schlimm verhasst war Deutschland auch vorher schon, also was solls...
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27.06.2012 09:21 Uhr von hujiko-san
 
+5 | -1
 
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Hmm Ich weiß gar nicht was alle schon wieder haben?

Ami hin oder her. Kapitalverbrecher hin oder her.
Ich sehe in dieser Aussage nichts weiter als eine zutreffende Analyse der gegenwärtigen Entwicklung. So wie ich das auffasse, urteilt Soros an dieser Stelle keineswegs über die Richtigkeit dieser Wahrnehmung.

Mein Gott, die "ideologische" Vorherrschaft der Achse Deutschland-Frankreich war schon zu Zeiten der EG Thema. (Vgl.: Gowland, Turner: ´Megaphone Diplomacy´, Thatcher and the EC, 1979-1984, in: Reluctant Europeans, Edinburgh 2000, S.245ff.

Letztlich wird es darauf hinauslaufen, und Deutschland muss zusehen, innerhalb der EU nicht in eine Isolationsstellung zu geraten. In Anbetracht der sich weiter ausweitenden Kompetenzen von Seiten Brüssels, wäre das katastrophal.

@MacGT
Kann man so nicht sagen. In den letzten Jahrzehnten genoss D im Ausland eigentlich ein hohes Ansehen.
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27.06.2012 10:31 Uhr von Liberal72
 
+1 | -2
 
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Mitleid: ist gratis. Neid muss man sich erarbeiten.
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27.06.2012 10:56 Uhr von nick-steel
 
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Es ist doch immer wieder interessant zu sehen (lesen), wie
"verhasst" wir Deutschen sind ---> wenn aber mal jemand finanzielle Probleme hat, dann werdet ihr sehen, wie schnell dieselben Personen (oder Staaten) uns auf einmal lieben!!!!!!!
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27.06.2012 13:52 Uhr von jayjay2222
 
+2 | -1
 
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@Hebalo10: "Ohne dem Marshallplan der Amerikaner nach e 2. WK würde Deutschland nicht da stehen, wo es heute steht.
http://de.wikipedia.org/...
Damals gaben die Amis 14 Milliarden für das zerstörte Westeuropa und Deutschland, 1945 eine Menge Geld."

Naja, findest Du deine These nicht übertrieben? Sogar in der von dir angegebenen Quelle steht folgendes:

"Die USA gewährten im Rahmen des Marshallplans Gelder in Höhe von insgesamt fast 14 Milliarden US-Dollar, Westdeutschland erhielt davon ca. 1,4 Milliarden. Die Gesamtsumme entspricht im heutigen Geldwert etwa 100 Milliarden USD"

Deutschland erhielt von diesen Geldern also "nur" 1,4 Mrd. $. Nach heutiger Rechnung etwa 140 Mio. $

weiter in der Quelle..

"Zum Anschub dieses Aufschwungs trug der Marshallplan in nicht unbedeutendem, aber auch nicht besonders starkem Maße bei. Die Hilfsgelder machten weniger als drei Prozent des Nationaleinkommens der 16 unterstützten Länder aus. Der Wirtschaftshistoriker Barry Eichengreen berechnete eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes durch die ERP-Mittel um durchschnittlich 0,5 Prozent im Jahr in den Jahren von 1948 bis 1951.[1] Viele Forscher schreiben das schnelle Wachstum der westeuropäischen Länder nach dem Krieg vor allem einer Liberalisierungspolitik zu, die dafür sorgte, dass zwischenstaatliche Handelsbeschränkungen reduziert oder abgeschafft wurden."
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27.06.2012 14:49 Uhr von hujiko-san
 
+1 | -1
 
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@jayjay2222: Die wirtschaftswissenschaftliche Perspektive ist da etwas einseitig. Vom ERP ging auch eine ungeheure Symbolkraft aus, die in Europa maßgeblich an der folgenden politischen Weichenstellung beteiligt sein sollte.
Ob das nun perspektivisch gut oder schlecht war, wage ich nicht beurteilen zu wollen. Sagen wir mal, dass das amerikanische Prinzip allen Beteiligten eine zeitlang außerordentlich gut gefallen hat. ;)

Historiker hinterfragen zu Recht die amerikanischen Motive. ;)
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27.06.2012 15:16 Uhr von bigdaddy2
 
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nichts neues: waren die deutschen im 1. u 2. weltkrieg, konnten sich die herrschaft nicht untern nagel reisen.
heute versuhen sie alles aufzukaufen wie im monopolie und die deutschen soldatenverteidigen schon die grenzen deutschlaands in afghanistan oder so.

oder de amis sehen ihre felle als weltpolizei davon schwimmen.
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27.06.2012 22:20 Uhr von Radek77
 
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Experte für was? "Finanzexperte George Soros sieht ..." Der Typ sieht garnix!
Entweder ist Europa auf keinem guten Weg oder Keiner!
Schließlich sind wir eine Gemeinschaft.
Warum sollte mann jemanden der aus nix Geld macht überhaupt ernst nehmen.
Wir Deutschen Arbeiten und zahlen ALLES ohne zu murksen. Deswegen geht es uns allen verhältnissmäßig gut.

Diese behauptung von Soros ist Heuchelerisch und Lobbyistisch. Aber ich glaube der typ ist einfach senil in seinem Alter. Davon gibt es in Deutschland auch welche. Soein stuss überhaupt zu veröffentlichen ist einfach makaber oder was für die Bild.

[ nachträglich editiert von Radek77 ]
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28.06.2012 09:13 Uhr von nick-steel
 
+0 | -2
 
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Hallo liebe User zu meinem letzten Beitrag erhielt ich "3xplus" und "1xminus" !

Rein prinzipiell find ich das gut - schliesslich wollen/sollen wir hier dikutieren und jeder seine Meinung sagen - die ja unterschiedlich sein sollen/müssen, da sonst keine Diskussion nötig werden!!

Mich interessiert eigentlich derjenige, der mir das "minus" gab!

Als ""Hobbypsychologe"" interessiert mich das "Warum" ??

Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten

1) es war inhaltlich falsch

2) ich bin einem "Multikultifreak" auf den Schlips getreten, dem das, was ich geschrieben habe, nicht ins Weltbild passt!!


Ich würde zugern wissen, welche der beiden Möglichkeiten zutrifft


Mit freundlichen Grüßen:: nick-steel

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