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Griechenland: Neuer Finanzminister will Renten und Löhne nicht senken

Der neue griechische Finanzminister, Giannis Stournaras, macht sich Gedanken darüber, wie sein Land aus der Krise kommen kann. Er möchte unter anderem die Steuern senken, um die Rezession zu bekämpfen und gebührenpflichtige Autobahnen bauen. Die Senkung von Renten und Löhnen lehnt er ab.

Der Star-Ökonom Stournaras war bereits an den erfolgreichen Beitrittsverhandlungen mit der EU im Jahre 2000 beteiligt. Die Schuld an der massiven Verschuldung schiebt er seinen Nachfolgern zu.

Der designierte Vorgänger von Stournaras war aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden, weswegen es zu Verzögerungen gekommen ist. Es ist noch unklar, wann Stournaras sein Amt antritt.


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WebReporter: General_Strike
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Finanzminister, Senkung, Löhne
Quelle: www.ftd.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2012 16:00 Uhr von General_Strike
 
+6 | -0
 
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Der betrügerische Beitritt zur EU war wirklich ein Meisterstück und das nun mit den Renten und Löhnen sicher auch. Von Stournaras können wir noch so einiges erwarten.

Die Troika, die die Spar-Anstrengungen überwachen und über weitere Hilfen entscheiden soll, konnte wegen der Verzögerungen noch nicht ihre Arbeit aufnehmen.

Wegen des enormen Zeitdrucks wird Merkel Griechenland sicher weitere Notkredite geben. Nächsten Monat wäre das Land sonst pleite und könnte seine Schulden nie zurück zahlen.
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26.06.2012 16:52 Uhr von MarcTaleB
 
+13 | -1
 
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@Autor: "könnte"? "Könnte" seine Schulden nie zurück zahlen?
Glaube mir: Griechenland WIRD seine Schulden nie zurück zahlen. Irgendwann kommt der Antrag auf Schuldenerlass und dem wird stattgegeben werden. War ja auch damals bei Deutschland so, also steht ihnen das auch zu (bitte Sarkasmus beachten!!!).
Darauf spekuliert die griechische Regierung, denn sonst würden die nicht weiter so fröhlich Mist bauen.
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26.06.2012 17:50 Uhr von DrStrgCV
 
+14 | -0
 
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GoldmanSachs: Großartig noch ein Verbrecher aus diesem Haus an der Macht, damals schon Zahlen gefälscht, jetzt wird der wieder die Möglichkeit haben satte Gewinne für diese InvestmentBank, die wirlklich überall ihre finger drin hat einzufahren.

Griechenland raus aus dem Euro.
Deutschland bitte auch.
Und wenn ich beim wünsche ausprechen kann, bitte hängt Merkel, Wulff und Konsorten...
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26.06.2012 20:09 Uhr von Shoiin
 
+8 | -1
 
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FRAGE AN ALLE: Wäre es langfristig für Deutschland nicht das Beste, wenn wir aus der EU austreten und es einen globalen Schuldenerlass geben würde? Wenn sich schon niemand traut das perverse Zinsgeldsystem abzuschaffen, kann man so zumindest die Symptome bekämpfen..
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26.06.2012 23:44 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
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klar globaler Schuldenerlass: Was soll das denn? Wie soll das gehen?
Die Schulden des einen, sind die Ersparnisse oder die Rente des Anderen.
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27.06.2012 00:20 Uhr von Shoiin
 
+2 | -0
 
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@Bud_Bundyy: Unser ganzes System basiert auf Schulden und der Entstehung von Geld aus dem Nichts. So ein System kann auf Dauer nicht gut gehen. Oder kannst du den hochverschuldeten Kommunen Deutschlands oder der BRD verraten, wie sie jemals wieder einen ausgeglichenen Haushalt nach derzeitigem Finanzsystem erbringen können? Sparen? Sicher, hört man ja an jeder Ecke. Nur darunter leidet die Lebensqualität der Deutschen und auf Dauer übernehmen uns die Zinsen komplett. Das System hat einen Fehler.

"Zinsen und Schulden gab es schon im alten Mesopotamien, dort kam es jedoch immer wieder zu periodischen Schuldenerlässen. Die Schulden wurden gemacht, angehäuft, führten zu Krisen und wurden schließlich erlassen. Und dann fing wieder alles von vorne an. Das war die ursprüngliche Idee."
Quelle: http://www.n-tv.de/...

Entwicklung und Hintergründe zum Zinsgeldsystem: http://www.fabian-der-goldschmied.de/

[ nachträglich editiert von Shoiin ]
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27.06.2012 03:15 Uhr von Floppy77