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Ultraschall kann Blutgerinnsel "zerfetzen"

Das Ultraschallgerät kann scheinbar noch mehr, als Mediziner bisher angenommen haben. So kann der Einsatz des Geräts wohl das Risiko eines Gehirnschlages senken. Denn selbst bei chirurgischen Routineeingriffen treten in fast der Hälfte der Fälle klinisch unauffällige Gehirnschläge auf.

Obschon diese bereits zu leichten kognitiven Defiziten führen können, sind sie, im Gegensatz zu einem "echten" Schlaganfall relativ harmlos. Doch auch ein solcher erfolgt in zwei bis drei Prozent der Fälle auf eine Routine-OP. Auf einem Kongress in Prag wurden nun neue Forschungsergebnisse veröffentlicht.

Diese zeigen, dass eine Ultraschallbehandlung in der Lage ist, das Risiko auf kognitive Defizite bei einem "größeren" Hirninfarkt zu senken. Neurologen nehmen nun an, dass die Schallfrequenz des Ultraschalls Thromben und Blutpfropfen geradezu zerfetzen kann und einem Schlaganfall damit verbeugt.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Medizin, Zerstörung, Ultraschall, Blutgerinnsel
Quelle: www.aerztezeitung.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2012 22:33 Uhr von Bastelpeter
 
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Die Ursachen von Ischaemien: sind noch viel zu unerforscht. Das kann wie bei mir unerwartet auftreten, aber eine Untersuchung im Nachhinein zeigt keinerlei Ursachen wie Gefaessablagerungen mehr. Wenn das dann trotz Blutverduennern nach Jahren erneut auftritt, kann einem angst und bange werden. Da ich die Anzeichen nun genau kenne, habe ich immer eine groessere Notration Aspirin dabei. Hier in Irland ist es leider so, dass man wenn man mit einem Schlaganfall in die Notaufnahme kommt erstmal mehrere Stunden warten muss, bis sich ueberhaupt ein Arzt findet, der einen "begutachtet". Da ist Selbsthilfe wirklich effektiver, wenn man weiss, was passiert ist. Leider.
In Deutschland ist die Erstversorgung in solchen Faellen wirklich hervorragend.
Das Gefaehrliche mit Aspirin ist der Fall einer Hirnblutung, In diesem Fall sind die Symptome aehnlich, aber Aspirin wuerde die Situation verschlimmern, daher Vorsicht mit Selbstdiagnosen.
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26.06.2012 15:07 Uhr von bjoernc
 
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Wundert mich: Nun es ist seid Jahren bekannt das man mit der Resonanzfrequenz eines Körpers alles mögliche zerstören kann. Von daher wundert es mich das die Forscher erst jetzt auf die Möglichkeit kommen das auch bei Blutgerinsel und ähnliches einzusetzen. Wenn das umliegende Gewebe nicht in Mitleidenschaft gezogen wird oder man dies so fokussieren kann dann ist dies Bahnbrechend und kann dazu führen nach Erforschung zukünftig Schlaganfälle fast sicher zu 100% vermieden werden können.

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