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Samenspende: So sind die Abläufe in einer Samenbank

Was vermeintlich über die Spender und ihre Abgaben in einer Samenbank allgemein so gedacht wird, widerlegt ein Gespräch mit einer Diplom-Psychologin. Keineswegs ist so eine Spende nicht mit leicht verdientem Geld via Sexkino vergleichbar. Jeder Spender werde zuvor begutachtet, ob er infrage kommt.

Constanze Bleichrodt (35) erklärt, dass es pro Samenspende 80 bis 100 Euro gibt. Dies sei vor allem dafür gedacht, dass die Männer bis zehn Mal kommen und spenden müssen. Ferner ist die Karenzzeit einzuhalten, also mehrere Tage davor keinen Koitus auszuüben.

Nebenbei profitiere der Spender davon, dass er über die Fruchtbarkeit seines Samens unterrichtet wird. Seine Gesundheit, Sympathie und sein Aussehen ist zudem entscheidend für eine Entgegennahme seines Samens. So wird nur jeder Achte oder Neunte hierfür akzeptiert, so die Psychologin.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Samenspende, Samenspender, Samenbank, Ablauf
Quelle: www.tz-online.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2012 20:04 Uhr von LuckyBull
 
+10 | -14
 
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Das Interview mit der Dipl.-Psychologin ist sehr umfangreich. Alles Interessante bringe ich hier leider nicht unter. Bitte wen es interessiert, in das Original einsteigen.
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25.06.2012 20:12 Uhr von alphanova
 
+70 | -2
 
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Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass auch Samenbanken mit der Zeit gehen und statt anregender Heftchen jetzt einen Rechner mit Firefox und SN als Startseite in den Kabinen haben... also... hab ich mir sagen lassen...
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25.06.2012 20:15 Uhr von Strassenmeister
 
+7 | -16
 
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@ alphanova: Hat dein Nachbar schon den PC gehabt und du noch das Heftchen?

Ironie off
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25.06.2012 20:18 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+11 | -8
 
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@alpha: Das hört sich ja geil an, wxxen tu ich eh gerne, zu den passenden Filmchen und dafür noch bezahlt werden, wieso net lol

Aber nur 100€ für 10 mal, das is ja net gerade viel....immerhin soll daraus mal ein kleiner Bibabuzzelmann entstehn, der ist deutlich mehr wert, find ich ^^

Wenn man den spendet, müsste man auch nicht immer das Gefühl haben, ein Massenmörder zu sein, nach dem onanieren *g

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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25.06.2012 20:20 Uhr von alphanova
 
+26 | -4
 
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@Straßenmeister: ja und er muss ein Apple User gewesen sein, denn ich hörte nur lautes Stöhnen und Wortfetzen wie "Oh Gott, du verf... aaah komm schon, komm schon"
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25.06.2012 20:23 Uhr von Devils_Eye
 
+10 | -0
 
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Bibabuzzemann: "Aber nur 100€ für 10 mal, das is ja net gerade viel....immerhin soll daraus mal ein kleiner Bibabuzzelmann entstehn, der ist deutlich mehr wert, find ich ^^ "

Du hast falsch gelesen die bekommen PRO Spende 80 - 100 Euro, dammit die mehrmals kommen müssen.

Heisst: Wenn man denen 500 gibt, kommen die erstma gar nicht mehr wieder, und der Vorrat geht zu neige
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25.06.2012 20:38 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+4 | -2
 
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@Devil: Meinste jetzt mit "kommen" dort erscheinen, oder "kommen"....also 10 mal hintereinander, das ist ja schwere Arbeit, da muss schon jemand nachhelfen lol
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25.06.2012 20:43 Uhr von dextermorgan
 
+2 | -1
 
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LOL: Perfekte Quelle für so ne news! Die Titten-Zeitung(TZ-online) schlechthin schreibt über Samenspenden!!!!!!
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25.06.2012 20:50 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+7 | -3
 
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Gibts ne Möglichkeit das von zu Hause aus zu machen, ich fühl mich etwas unwohl, wenn ich in fremden Kabinen meinen Lümmel schleuder....wer macht denn sowas, von dem würde ich kein Kind wollen lol

Kann man ja in nen sterilen Becher packen und so lange in den Kühlschrank stellen, bis man den abgibt ^^
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25.06.2012 21:04 Uhr von Slaydom
 
+5 | -3
 
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@ZRRK: Ne Samenspender sind da weitgehend geschützt.Sie bleiben auch anonym.
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25.06.2012 21:18 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -3
 
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Da hat der Slaydom wohl recht, wäre ja noch schöner lol
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25.06.2012 21:31 Uhr von Edelbert88
 
+4 | -10
 
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Alles außer: Direktinjektion sollte verboten werden. Ekelhaft sowas. Genauso diese Klongeschichten. Unnatürlich und widerlich.
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25.06.2012 21:39 Uhr von El_Caron
 
+4 | -3
 
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@Edelbert88: Genau! Fast so unnatürlich und widerwärtig, wie mit Chemikalien in den Körper einzugreifen.
Also bitte: Das nächste Mal, wenn Dir jemand sagt, dass Du Antibiotika oder sonstige Medikamente brauchst, tue Deinen Teil um möglichst bald aus dem Genpool zuscheiden.

(Will sagen: Meine Fresse, muss man beschränkt sein, wenn man meint, dass es IRGENDEINE Relevanz für Die Entscheidung hat, die nächsten 20 Jahren einen Menschen zu erziehen, dass jemand 5min seine Fleischpeitsche zwischen die Beine hält).
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25.06.2012 21:49 Uhr von Lebensgefahr
 
+10 | -0
 
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Crushial ist dort Stammkunde: und schreibt von dort aus seine Shortnews Meldungen einhändig. Mit links.
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25.06.2012 22:30 Uhr von sodaspace
 
+5 | -6
 
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Slaydom: kinder haben das recht ab 18 den spender zu erfahren,das heisst sie können dann unterhalt nachverlangen.fakt
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25.06.2012 22:59 Uhr von John-Coffey
 
+2 | -0
 
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hihi: crushial stammkunde :D
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26.06.2012 00:09 Uhr von sodaspace
 
+8 | -0
 
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Rechtliche Situation zwischen Wunschelternpaar/Kind und Spender

Der Samenspender bleibt grundsätzlich anonym und kann keine Ansprüche an Eltern und Kind stellen. Eine absolute Anonymität kann die Erlanger Samenbank dem Spender jedoch nicht zusichern. Nach der Intention der Rechtsprechung ist die Erlanger Samenbank verpflichtet, den Namen des Spenders einem von ihm gezeugten Kinde (und nur diesem) bekannt zu geben. Aus diesem Grund bewahrt die Erlanger Samenbank die Behandlungsdaten 100 Jahre lang auf, damit ein Kind ab dem 18. Lebensjahr die Möglichkeit hat, seine genetische Herkunft zu erfahren, sofern seine Eltern es über die besonderen Umstände seiner Zeugung aufgeklärt haben. Zusätzlich lagern bei einem Erlanger Notariat ebenfalls für 100 Jahre Unterlagen, die eine Zuordnung der Kinder und Spender ermöglicht.

Sollte ein Kind, welches aus der Spendersamenbehandlung hervorgegangen ist an die ESB oder den Notar herantreten mit dem Wunsch, die Identität des vermuteten Erzeugers/Spenders zu erfahren, so werden diesem Kinde im ersten Schritt die verfügbaren Informationen (Foto des Spenders, Biografie) zugänglich gemacht, sofern nach sorgfältiger Prüfung eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Spender auch Erzeuger ist. Äußert das Kind den Wunsch, mit dem Spender in persönlichen Kontakt zu treten, so werden ESB oder Notar den Spender informieren und ein gemeinsames Treffen vorschlagen. Eine psychologische Begleitung und Vorbereitung sollen dem Kind und dem Spender angeboten werden. Kann der Spender nicht errreicht werden, so werden die Unterlagen bezüglich der Spenderidentität an das Kind übergeben.

Erfährt das Kind die Identität des Samenspenders und somit umgekehrt auch der Samenspender die Identität des Kindes und seiner Eltern, könnten diese nicht mehr vor möglichen vermögensrechtlichen Forderungen des Spenders geschützt werden.

Das Paar erklärt sich im Vorfeld der Behandlung damit einverstanden, dass die Erlanger Samenbank nur für die sachgemäße Durchführung der Spenderauswahl einschließlich der Untersuchung des Spenders, der Spermaaufbereitung und – lagerung nach den aktuell gültigen Empfehlungen in Deutschland haftet. Die Erlanger Samenbank übernimmt keine Garantie für den Eintritt einer Schwangerschaft oder für bestimmte körperliche, intellektuelle oder psychische Eigenschaften des Kindes.

Die Veräußerung von Spendersperma an allein stehende Frauen oder Frauen in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft (auch eingetragener) wird von der Erlanger Samenbank derzeit noch nicht durchgeführt. Grund hierfür ist das erhöhte Risiko für den Spender, vermögensrechtlichen Forderungen eines von ihm abstammenden Kindes ausgesetzt zu sein.
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26.06.2012 08:23 Uhr von rolf.w
 
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Psychologin: Also mich wundert an der News eher, dass hier eine Psychologin für Aufklärung sorgen will. Ich habe gedacht, dass das nicht ihr Fachgebiet ist.
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26.06.2012 10:25 Uhr von Slaydom
 
+1 | -2
 
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@soda: das Kinder ab 18 Jahren erfahren dürfen, welcher der richtige Vater ist stimmt, dennoch ist es mit dem Unterhalt so eine Sache, bisher wurde in Deutschland noch keiner drauf verklagt, auch wenn die Regelung recht durchsichtig ist. 95% der Kinder erfahren sowieso nie, dass sie von einem Samenspender kommen.

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