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Ärzte stellen Kinder immer mehr mit Psychopharmaka ruhig

Immer mehr Ärzte verschreiben unruhigen Kindern Psychopharmaka.

Eine Verschreibung der Medikamente sei in den meisten Fällen unnötig. Die Zahl der Kinder, die solche Medikamente verschrieben bekommen, stieg laut Techniker Krankenkasse in den letzten fünf Jahren auf bis zu 30.000 an.

Dies seien nur Zahlen einer Versicherung. In Deutschland stellen Ärzte jährlich rund 400.000 Rezepte zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen aus. Behandelt werden meist ADHS-Patienten. Die Langzeitfolgen der Medikamente sei bisher so gut wie nicht erforscht, warnen Experten.


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WebReporter: KillingTO
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Arzt, ADHS, Psychopharmaka
Quelle: www.stern.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2012 19:08 Uhr von NoPq
 
+11 | -1
 
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Kein Wunder..

Wenn Kinder im Stadtgebiet aufwachsen und 30 Minuten mit dem Zug fahren müssen, um ins grüne zu kommen - da braucht sich doch keiner wundern, dass die unausgeglichen sind und "hyperaktiv" wirken, weil ihnen der "Auslauf" fehlt.

Und was macht man? Man setzt sie auf Medikamente - meinen Glückwunsch!
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25.06.2012 19:21 Uhr von jschling
 
+5 | -3
 
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zumindest vielfach vermeidbar: wenn die Eltern sich mal etwas um ihre Kinder kümmern würden. Stattdessen mit 2-3 Jahren eigenes TV im Kinderzimmer, dann sind die Kleinen auch lieb und stören nicht, mit spätestens 5-5 Jahren den ersten PC.
An Städten liegt es nicht wirklich, grundsätzlich können sich Kinder auch dort beschäftigen, irgendwo gibts immer Parks oder gar Kinderspielplätze. Das Problem ist halt, dass sie direkt zu Stubenhockern und TV- und Computer-Junkies erzogen werden.
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25.06.2012 19:36 Uhr von Mailzerstoerer
 
+8 | -1
 
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Heutzutage wird zu vorschnell: von ADS /ADHS gesprochen wenn Kinder unruhig sind,wer sich Kinder anschafft sollte wissen, dass sie nicht nur zu essen,Kleidung usw. brauchen.
Kinder sind wie kleine Hunde, sie wollen beschäftigt werden!!!
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25.06.2012 21:44 Uhr von azru-ino
 
+2 | -0
 
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also: meinen kindern würde ich derartiges nicht antun. Ärzte, Apotheker und Pharmakonzerne wollen doch heutzutage nur noch Umsatz machen und kümmern sich gar nicht mehr um die Nebenwirkungen. Oder Zahnärzte, die immer Leute einreden, dass der (gesunde) Weisheitszahn doch schnell entfernt werden müsste, aber in echt denken die doch zuerst nur ans Geld und misshandeln quasi die Patienten mit deren Einverständnis.
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26.06.2012 17:19 Uhr von Seravan
 
+3 | -0
 
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Fatal ist nur: das Kinder überschüssige Energie auch loswerden müssen und das Verhalten von Ärzten fehlinterpretiert wird.
Die Diagnose ADS/ADHS ist bei einer sehr hohen Prozentzahl die beste Ausrede für Eltern, die Erziehungstechnisch versagt haben und es nicht verheimlichen können.

Kinder brauchen Platz und Zeit zum Spielen und zum Toben. Vorallem brauchen Kinder, Eltern die sich auch Zeit für den Nachwuchs nehmen.

Aber das passt ja meist nicht in die heutige Gesellschaft.


Auf Wiki habe ich zwei passende Absätze dazu gefunden:
__________________________________________________
http://de.wikipedia.org/...

Es existieren sehr unterschiedliche Auffassungen des ADHS-Syndroms. Das Syndrom ist aus diesem Grunde nur unzureichend objektivierbar. Aus den unterschiedlichen, bedeutsamen Diagnosesystemen, ICD-10 und DSM-IV-TR lassen sich keine konsistenten Merkmale der Störung ableiten. Auch die Untersuchungsinstrumente, wie Fragebögen oder Interviewbögen sind unzureichend. Aus diesem Grund werden häufig ganz unterschiedliche Prävalenzraten angegeben. Manche Autoren gehen so weit, der Diagnose nur einen Wahrscheinlichkeitscharakter zuzubilligen.
.......

.......
In den letzten 30 Jahren wurden zumeist Erziehungsfehler, Elternproblematik, Vernachlässigung und frühkindliche Traumata als Ursachen von ADHS angenommen und die Störungen grundsätzlich als soziales und pädagogisches Problem angesehen. Heute geht man von einem integrativen Modell als Ursachen der Störung aus. In diesem Modell dienen sowohl die neurobiologischen als auch psychologische Ursachen als Erklärung für die Entstehung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.
__________________________________________________
Meines Erachtens ist nur ein Bruchteil aller diagnostizierten Erkranken aus medizinisch/biologischen Gründen wirklich an ADS ADHS erkrankt. Der Rest ist entweder Fehldiagnostiziert und/oder fehlerhaft erzogen.
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29.06.2012 17:27 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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Ich liebe die ganzen Experten hier. Wer es nie am eigenen Leib erfahren hat sollte vllt aufhören von "ruhigstellen" oder" sie brauchen nur bewegung" zu reden.

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