25.06.12 18:30 Uhr
 3.109
 

ARD und ZDF kündigten Einspeiseentgelte gegenüber Kabelnetzbetreiber

Wie die MDR- Intendantin Karola Wille Medien gegenüber mitteilte, wurden die Verträge mit Kabelnetzbetreibern zum 31.12.2012 gekündigt. Begründet wurde der Ausstieg mit dem Hinweis, dass solche Einspeiseentgelte nunmehr als "historisch überholt" betrachtet werden.

Ebenfalls argumentiert der ZDF-Intendant Thomas Bellut damit, es sei nicht einsehbar, dass Kabelnetzbetreiber mit öffentlich-rechtlichen Sendern und ihren Programmen "gutes Geld verdienten." Bisher wurden 60 Millionen Euro jährlich Gebühren an Kabel-BW, KabelDeutschland und Unitymedia geleistet.

Der Rundfunkstaatsvertrag jedoch verweist darauf, dass die darin enthaltene "must-carry"- Regelung die hauptsächlichen ARD- und ZDF-Programme über das Kabel garantiert. Die Kabelbetreiber rechnen nun, dass man sich mit ARD und ZDF dennoch über deren Gebührenzahlungen einigen könne.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: ARD, ZDF, Kündigung, Kabelnetzbetreiber
Quelle: www.mittelbayerische.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

VW führt Gehaltsobergrenzen für Top-Manager ein
Brigitte Zypries: "Technologische Plünderung" Europas muss verhindert werden
USA: Hedgefonds-Manager wegen Kritik an Donald Trump fristlos entlassen