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"Benzinabzocke" hat sich gelohnt: Mineralölkonzerne feiern gewaltigen Gewinn

Im Mai mussten Autofahrer durchschnittlich zehn Cent mehr pro Liter Benzin zahlen als für gewöhnlich. Das fand man anhand einer neuen Berechnung heraus.

So kam es, dass die Mineralölkonzerne im Mai einen zusätzlichen gewaltigen Gewinn von 189 Millionen Euro gemacht haben. Allein der Staat verdiente an den hohen Benzinpreisen 36 Millionen Euro extra.

"Der Verbraucher ist immer der Dumme und der Staat schaut seelenruhig zu, weil er über die Mehrwertsteuer bei steigenden Preisen kräftig mitverdient", sagt Günter Reisner von der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewinn, Benzin, Konzern, Abzocke, Mineralöl
Quelle: www.bild.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2012 07:06 Uhr von deereper
 
+16 | -2
 
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das ist: die erste News von Crushial die ich zu ende lesen konnte!
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25.06.2012 08:53 Uhr von Bender-1729
 
+12 | -1
 
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Wiese Abzocke in Anführungszeichen? Da braucht man absolut gar nichts in Anführungszeichen setzen. Das was die Ölindustrie da treibt ist die blanke Definition von Abzocke. Nicht mehr und nicht weniger. Das schlimme dabei ist nur, dass der Staat nichts dagegen unternimmt, da er fröhlich mit dran verdient.

"Ohhhhh ... Es stehen Schulferien bevor? Da kommt doch grade wieder rein zufällig eine schwere weltwirtschaftliche Krise, die natürlich ganz doll starke Auswirkungen auf den Ölhandel hat ..."
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25.06.2012 09:52 Uhr von uss_constellation
 
+9 | -4
 
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Ja MisterL: das extra Geld für so ne Verkehrsbremse hat nicht jeder und nicht jeder will sich dem zusätzlichen Risiko aussetzen mit so nem Toaster abgeschossen zu werden. Außerdem fährt nicht jeder nur 17km zur Arbeit und die allermeisten tun das wohl auch nicht parallel zu Bus- und Bahnlinien. Und näher zur Arbeit ziehen dürfte für die meisten mit Familie oder ständig wechselnden Arbeitsstellen, welche man aufgrund der hochwichtigen Flexibilität unbedingt abkönnen muss, auch schwierig werden. Insellösungen wie Deine sind hübsch, greifen aber nur äußerst selten.
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25.06.2012 10:18 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -1
 
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was heisst denn hier: mehr als für gewöhnlich? die preise steigen jedes jahr, so auch dieses jahr.
ich finde es zur zeit sogar noch recht moderat, bei uns gibts mittlerweile tage in der woche an denen der sprit zum "schnäppchenpreis" von 1,48EUR pro liter zu haben ist (kein e10) da hatten wir schon wesentlich höhere preise von 1,69EUR und noch mehr
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25.06.2012 10:22 Uhr von saber_
 
+6 | -1
 
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189millionen sind eigentlich ein schlechter scherz...


exxon mobil hat im jahr 2011 schlappe 42 mrd $ GEWINN gemacht....

da sind die 189mio dann im promillebereich wiederzufinden...

irgendwie pervers diese gewinne... zumal damit auch nichts sinnvolles gemacht wird ausser lobbyarbeit zu leisten...
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25.06.2012 10:49 Uhr von Bender-1729
 
+7 | -1
 
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@ Mister-L: Das mag ja gut für dein Bankkonto sein, aber ausrichten wirst du damit auf lange Sicht nichts.

Wenn weniger Leute tanken, werden die Ölkonzerne sich das Geld über noch höhere Spritpreise weider reinholen und die dürfen dann zum einen die Leute löhnen die keine Wahl haben und zum anderen Firmen die LKW betreiben um ihre Ware zu liefern und auch die werden die höheren Kosten sicher nicht aus eigener Tasche bezahlen, sondern sie auf den Endverbraucher umlegen. Wie man es also dreht und wendet, im Endeffekt verarscht uns die Ölindustrie so oder so. Da kannst du noch so viel Roller fahren.

Das einzige was hier helfen würde wäre, dass der Staat mal endlich einen Riegel vor dieses Treiben schiebt, aber wie ich bereits erwähnt hatte, wird das nicht passieren, da der Staat erstens selber zu einem Großteil an der Abzocke beteiligt ist und zweitens einfach zuviele Lobbyisten den deutschen Amtsschimmel schmieren, damit keiner was sagt.
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25.06.2012 10:52 Uhr von Djerun
 
+5 | -1
 
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MisterL: klar ich fahr mit dem auto zum bahnhof um dann für schweine geld, ewig lange zu fahren und am ziel entweder zu fuß oder wieder mit dem bus für auch schweine geld zum arbeitsplatz zu kommen
mit dem auto bezahl ich weniger (noch) und brauche statt 2h eben nur 30minuten
und das hat nur wenig mit bequemlichkeit zu tun, ich will auch mal freizeit haben und da fällt bus/zug fahrerei nicht drunter
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25.06.2012 10:54 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -0
 
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Mister-L: wenns bloss Bequemlichkeit waere....die 50km zur Arbeit fahr ich lieber mitm Auto, ab und zu in Fahrgemeinschaften, was auch nur geht, wenn die Arbeitszeiten der Mitfahrer zusammenliegen.Bus und oder Bahn? Da waere ich statt 45min mehr als 2h pro Fahrt unterwegs, da selbst die wenigsten Industriegebiete ueber wenige Bushaltestellen verfuegen und nichtmal ne direkte Bahnanbindung haben.

Was kuerzere Strecken angeht, ists manchmal wirklich praktischer mit dem Roller oder so zu fahren, aber das bringt einem bei Wind und Wetter auch nicht viel....das Fahrrad ist bei alles ab 10/15km aufwaerts auch nur begrenzt zu empfehlen...geht gerade noch, wenn die Firma Duschmoeglichkeiten hat, je nach Job ist es nicht foerderlich, wenn man verschwitzt bzw. klatschnass auf der Arbeit erscheint...
..aber ich will mal nicht ganz so gross meckern...die Entfernung ist der Luxus den ich mir gönne, um meiner Heimat nahe zu bleiben. Werde in absehbarer Zeit wegen meiner Freundin wohl in der Nähe der Arbeitsstelle nen 2.Wohnsitz zulegen (ginge ohne Freundin nich) und dann kann ich die 3-5km auch locker mit dem Fahrrad erledigen...vorher pendle ich die Strecke doch lieber mit dem Auto...
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25.06.2012 11:02 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -3
 
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Diese Vorschläge: man solle am WE mal sein Auto stehen lassen sind nichtmal ein Tropfen auf den heissen Stein. Das Wasser verdunstet schon vorher, bevor dieses auf dem Stein überhaupt auftrifft.
Es MUSS eine politische Entscheidung geben, da es nunmal nicht machbar ist, dass man durch das stehen lassen des Fahrzeugs den Ölkonzernen weh tut.
Selbst mal einen Tag lang deutschlandweit nicht Tanken zu fahren bringt nichts, da 80% schlichtweg darauf angewiesen sind bzw. 2 Tage später dennoch wieder tanken müssten.
Wenn überhaupt müsste man durchweg fast 2 Wochen nicht tanken mit seinem Auto und das dann JEDER, aber die Chance, dass das passiert geht gegen Null.
Hier kann nur der staat regulierend darauf einwirken und ob er das macht, lass ich mal dahingestellt.
Ein passendes Sprichtwort dazu ist: Wer sägt schon den Ast ab, auf welchem man sitzt?
Sicher kann man durch Fahrgemeinschaften Spritkosten sparen, aber um solche Möglichkeiten voll auszunutzen, dafür kostet der Sprit noch zu wenig und ich kenne in meinem Bekanntenkreis genügend Leute, welche lieber im Monat einen Tag lang nichts essen würden, als dass es für eine Tankfüllung nicht reichen könnte.
Das ist Deutschland. Das Land mit den Menschen, welche ihr heiligs Blechle verteidigen bis auf den Tod.
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25.06.2012 11:20 Uhr von Shitbread
 
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@bender: schonmal was von angebot und nachfrage gehört? würde niemand mehr sprit brauchen, würde der spritpreis wohl kaum steigen ;)
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25.06.2012 11:28 Uhr von LoneZealot
 
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@Mister-L: "Man Leute ,jeder jammert und beschwert sich über die hohen preise aber was macht ihr dagegen ausser Jammern ?"

Benzin selbst anbauen geht nicht.

"Mal mit dem Fahrrad oder zu Fuss zum einkaufen."

Mach mal vor, geh einkaufen für eine 5-köpfige Familie und fahr die Kinder auf dem Fahhrad zu ihren Aktivitäten.

Man fährt einfach so weniger, nur die notwendigsten Strecken.

Ist nicht mehr wie in den 80ern als man den Karren vollgekippt hat und just for fun rumgeheizt ist.

"Zur Arbeit Fahrgemeinschaften gründen,schaut doch mal morgens in die Autos,meist eine Person selten mal zwei."

Das machen doch viele schon, an der Abzocke ändert das aber leider nichts.
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25.06.2012 12:49 Uhr von Scarb.vis
 
+2 | -2
 
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Haha: Und man liest hier auch nur Ausreden. Ich habs auch geschafft. Vorher habe ich jede Woche einmal Tanken müssen. Dieses Jahr habe ich ganze 4mal getankt! Und nein. Meinen Lappen habe ich nicht verloren ;)

Ich habe auch irgendwo gelesen, das Kinder selber Fahrrad fahren können. Einkauf für eine 5-köpfige Familie kann man einmal die Woche machen. Auch mitm Auto.

Es geht ja nicht darum, das man kein Auto mehr fährt, sondern es extrem zu reduzieren.
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25.06.2012 13:42 Uhr von wrazer
 
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Bild: das ist mal wieder ein genialer Atikel a la Bild. Wo sind hier die Datengrundlagen?

Alles was ich bisher anhand Preisentwicklung/Währungsentwicklung nachvollziehen wollte bestätigt die Preise und zeigt keinen höheren Gewinn als die Monate zuvor. Interessant ist auch, dass der Preis im März und April höher war als im Mai.

@Bender zum Ferienbeginn Hamburg (Freitag/Samstag letzte Woche), war der Kraftstoffpreis mit 1,57Euro (Super) der günstigste der letzten 5 Monate. Sowas kommt aber nicht gut in den Zeitungen ;-)

[ nachträglich editiert von wrazer ]
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25.06.2012 14:13 Uhr von LoneZealot
 
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@Scarb.vis: Mach mal wenn Du soweit bist.

Das ist alles in der Theorie einfach gesagt, in Praxis funktioniert sowas aber nicht.

"Es geht ja nicht darum, das man kein Auto mehr fährt, sondern es extrem zu reduzieren. "

Das habe ich doch geschrieben, man fährt nur die notwendigen Strecken.

Man benutzt eben die öffentlichen Verkehrsmittel, wechselt sich beim Hinbringen und Abholen ab und läuft zu Fuss zur Arbeit.
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25.06.2012 14:38 Uhr von Bender-1729
 
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@ wrazer: Ausnahmen bestätigen die Regel.

In 9 von 10 Fällen kannst du davon ausgehen, dass der Benzinpreis "rein zufällig" zum Ferienbeginn steigen wird. Und in einem von 10 Fällen wird er 2 Wochen vor Ferienbeginn um 10 Cent erhöht, nur um ihn dann zum Ferienbeginn wieder um 5 Cent abfallen zu lassen. Nettoerhöhung: 5 Cent, aber alle freuen sich, dass der Sprit zur Feriensaison ja wieder billiger geworden ist ...

Hat man doch Ende letzten Jahres / Anfang diesen Jahres gesehen. Alle waren entsetzt, dass der Spritpreis die 1,50er Marke dauerhaft geknackt hatte. Dann haben die Ölmultis den Preis kurzfristig an die 1,70er Marke angenähert und jetzt freuen sich schon alle, wenn der Preis wieder in den 1,50er Bereich rutscht.

Die Tricks sind hinlänglich bekannt und für jeden Menschen mit minimaler Auffassungsgabe auch nicht wirklich schwer zu durchschauen. ;)
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25.06.2012 16:29 Uhr von wrazer
 
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@Bender: die Aufassungsgabe der meisten Menschen besteht darin News aufzunehmen und nachzuplappern anstatt sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Und genau das wissen Zeitungen auch zu nutzen. News schaffen die im Sinne des Volkes sind, um dann langfristig mit diesem sympathisieren zu können.

Ich schaue mir Rohölpreise, Spotpreise und die steigende weltweite Nachfrage an und sehe, dass der Preis an der Zapfsäule zwar unbequem ist, aber dennoch eine gewisse Grundlage hat.
Und wenn ein Unternehmen dann 2-3 cent Gewinn pro Einheit macht kann man das nicht nachvollziehen?? Bei dem Umsatz ergeben sich die Milliardenbeträge dann von alleine.

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