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Schweiz: Versicherung beraubt gelähmter Frau quasi ihrer Freiheit

Im Januar trug sich in Nidau (Schweiz) ein schrecklicher Unfall zu. Ursula Gugler, die aufgrund einer chronischen Krankheit auf einen Rollstuhl angewiesen ist, wurde beim Versuch, ihren Hund vor einem nahenden Zug zu retten, selbst davon erfasst. Dabei erlitt sie lediglich einen Schlüsselbeinbruch.

Der Rollstuhl hingegen ist vollständig irreparabel. Obschon die 58-Jährige keine 100 Schritte mehr gehen kann, weigert sich die Unfallversicherung konsequent, diesen zu ersetzen. Sie "solle froh sein, dass man die Polizeikosten übernehme", tönt die Versicherung und schreibt ihr die Schuld zu.

Auch das Schieben eines manuellen Rollstuhls bereitet der Frau starke Schmerzen und ihr Mann besitzt aufgrund eines Krebsleidens keine Kraft, diesen anzuschieben. So ist Gugler in ihrer Wohnung quasi eingesperrt und kann weder einkaufen gehen, noch ihren Hund spazieren führen.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Versicherung, Freiheit, Rollstuhl
Quelle: www.blick.ch

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