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Google: Auch Türkei und Spanien mit vielen Löschanträgen (Update)

Europaweit hat kein Land so oft Lösch-Anträge bei Google eingereicht wie Deutschland. Dies ergab der aktuelle Google-Transparenzbericht. Das Land hat die Löschung von 1.700 Einträgen aus 103 Anfragen beantragt.

Im Vergleich dazu hat Spanien versucht, 270 Suchergebnisse löschen zu lassen, die unter anderem auf Zeitungsartikel und Blogeinträge verweisen, in denen auch Politiker kritisiert werden. Die Türkei hingegen beantragte die Löschung von 174 Einträgen in 49 Anträgen.

Diese Ergebnisse seien laut Google-Mitarbeiterin Dorothy Chou, "alarmierend" für die freie Meinungsfreiheit.


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WebReporter: 50I50
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Google, Spitzenreiter, Löschung
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2012 16:10 Uhr von sooma
 
+3 | -6
 
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Verzerrte Darstellung! Leider wird hier unvollständig berichtet.

Deutschlands Löschanträge beziehen sich zum grössten Teil nicht auf politische Inhalte (wie z.B. in der Türkei):

"Die Zensur richtet sich vor allem gegen die Internetsuche. Dabei geht es vor allem um Listen mit zu sperrenden URLs, die der Konzern von der Jugendschutzbehörde BPjM erhält. Wenn Suchergebnisse gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen, wie dies bei Nazi-Andenken, extremer Gewalt oder Pornografie der Fall ist, dann entferne Google diese." (http://www.heise.de/...)

Und auch:
"Googles Hitliste der Löschanträge muss kein Abbild der erhöhten Zensurwünsche einer Regierung oder anderer staatlicher Stellen sein. Sie könnte einfach auch die erleichterte Kommunikation mit dem US-Konzern widerspiegeln, etwa anhand von standardisierten Beschwerdewegen: So reicht etwa die deutsche BPjM Anfragen über ein spezielles Antragsformular bei Google ein." (http://www.spiegel.de/...)
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24.06.2012 18:16 Uhr von Speckter
 
+2 | -3
 
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senzur: ist senzur.
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24.06.2012 20:21 Uhr von sooma
 
+3 | -0
 
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und hummdeit bleibt hummdeit. -.-

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