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CSD in Berlin: Laut Bürgermeister Klaus Wowereit werden Homosexuelle diskriminiert

In der Bundeshauptstadt Berlin fand am heutigen Samstag der Christopher Street Day (CSD) statt. Dabei waren rund 700.000 Menschen unterwegs.

Klaus Wowereit (SPD), der regierende Bürgermeister von Berlin, erklärte anlässlich dieser Veranstaltung, dass in Deutschland Homosexuelle immer noch diskriminiert und in der Öffentlichkeit attackiert werden.

Volker Beck, er ist der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, forderte die Bundesregierung dazu auf, die Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaften gleichzustellen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Bürgermeister, Klaus Wowereit, Homosexuelle, Laut, CSD
Quelle: www.fr-online.de

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23.06.2012 19:59 Uhr von zwergkaninchen
 
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Will da Jemand etwa von einem anderen Thema ablenken?

Lieber Klaus,
wenn die Homosexuellen große Infrastrukturprojekte wie z.B. den Bau von Flughäfen besser planen und durchführen würden, würden sie auch nicht so diskriminiert werden...

Alles nur ein Scherz, sorry, konnt mich aber nicht zurückhalten...
Habe nicht gegen Homosexuelle, nichts gegen die SPD und finde Diskriminierung ganz doof...Flughäfen finde ich dafür aber echt toll...

[ nachträglich editiert von zwergkaninchen ]
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23.06.2012 20:15 Uhr von Noseman
 
+3 | -5
 
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@Volker Beck: Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaften gleichstellen, bin ich auch dafür.

Nämlich indem man die geldwerten Privilegien (Steuern) der Ehegemeinschaften abschafft, nicht etwa die der eingetragenen Lebenspartnerschaften erhöht. Das ist der falsche Weg; warum sollen DINKs (Doppeleinkommen ohne Kinder) profitieren, alleinerziehende, Witwen und Halbwaisen jedoch nicht?

Etwas anderes und berechtigte Forderungen sind zum Beispiel gegenseitige soziale Absicherungen und Rechte, zum Beispiel wenn jemand im Sterben liegt und man aus rechtlichen Gründen kein Besuchs- und Auskunftsrecht hat.

Das betrifft aber nicht nur Homosexuelle, sondern alle, die nicht (mehr) das klassische "Bis das der Tod uns scheidet" Familienmodell führen.

Angesichts einer Scheidungsrate von über 50% also ein Problem, dass potentiell alle angeht und dessen Ursache hier mitnichten Homophobie darstellt, sondern auf ein überkommenes, auf den vermeintlich schönen, aber gewiss nicht mehr zeitgemäßen "christlichen Werten" beruhendes Familienmodell beruht.

Mein Beitrag hört sich jetzt so an, als ob ich Homos gegen Alleinerziehende ausspielen wollen würde - aber Volker Beck ist es, der das tut. Ich stell das bloß fest.

[ nachträglich editiert von Noseman ]
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24.06.2012 15:27 Uhr von cheetah181
 
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AntiPro, benjaminx: @AntiPro: "aber diskriminieren bedeutete früher immer UNTERSCHEIDEN"

Ja, bedeutet es auch heute noch.

"Und Homosexuellen unterscheiden sich auf jeden Fall zu den Heterosexuellen bei der Partnerwahl, was unumstritten ist oder?"

Der einzige Unterschied ist das Geschlecht des Partners, ja. Zu welchen gesetzlichen Auswirkungen sollte das denn führen? Was hat das zum Beispiel mit dem Ehegattensplitting zu tun?
Oder in anderen Ländern damit, seinen Partner/seine Partnerin im Krankenhaus besuchen zu können?
Das ist das was heute unter Diskriminierung verstanden wird, in doppeltem Sinne.

@benjaminx: Zu einer deiner USA-News hast du mal als Kommentar geschrieben: "Der Ku Klux Klan ist ein dummer Verein mit Mitgliedern die sich für ihre Anonymität hinter einer weißen Maske verstecken und dort ihre rassistischen Thesen predigen. Upps, das ist ja ähnlich wie hier bei SN.^^ "

Wie kommst du darauf, dass es in den USA Rassismus gegenüber Schwarzen gibt? Es gibt doch sogar einen "Black History Month". Und Schwarze dürfen protestieren. Schon seltsam, oder?
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24.06.2012 21:39 Uhr von cheetah181
 
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benjaminx: Der Zusammenhang ist, dass es kein Argument ist ein Recht aufzuzählen und daraus zu schließen, dass irgendeine Gruppe gleichberechtigt ist/nicht diskriminiert wird, nur weil sie dieses eine Recht besitzt. So nach dem Motto: "Solange sie nicht mehr ins KZ kommen/erhängt werden und sogar demonstrieren dürfen, sollen sie mal ganz still sein..."

Solange eine (je nachdem kinderlose) Ehe nicht mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz gleichgestellt ist, solange kann man berechtigt von Diskriminierung sprechen. Die ist anderswo, vor allem außerhalb Europas, manchmal wesentlich schlimmer, aber man muss sich ja nicht nach unten orientieren...
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24.06.2012 22:57 Uhr von cheetah181
 
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benjaminx: Okay, Statik hat damit sicherlich auch etwas zu tun. Andere Staaten haben es jedoch auch geschafft sogar die Ehe zu öffnen. Daran allein kann es also kaum liegen, gerade wenn man sich den Gegenwind aus CDU-/CSU-Kreisen ansieht.
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24.06.2012 23:00 Uhr von Again
 
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AntiPro: "Ich empfinde es peinlich, wenn sogar Politiker Wörter benutzen, die sie nicht verstehen. Wenn jemand Benachteiligung meint, dann soll er das auch sagen, das macht nämlich einen großen Unterschied!"
Man sollte Wörter aber auch im Kontext verstehen. Und Wortbedeutungen können sich auch wandeln!
"Seit dem frühen 20. Jahrhundert bedeutet es mit negativer Bewertung „jemanden herabsetzen, benachteiligen, zurücksetzen“, zunächst im Politischen und dann vor allem im sozialen Bereich,[1] während die ältere wertneutrale Bedeutung des Verbs nur noch vereinzelt fachsprachlich erscheint.[2]"
http://de.wikipedia.org/...

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