23.06.12 19:01 Uhr
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Griechenland formuliert Änderungswünsche für das Sparpaket der Geldgeber

Griechenland hat seinen Geldgebern eine Liste geschrieben, in der Änderungswünsche für das Rettungspaket formuliert worden sind. Der Koalitionsvertrag der neuen Regierung hat zunächst verkündet, dass man "Ungerechtigkeiten rückgängig machen" würde.

Dazu zählen die Renten oder die niedrigen Gehälter. Außerdem soll Arbeitslosengeld nicht mehr nur ein Jahr, sondern zwei Jahre ausgezahlt werden Die Sparauflagen sollen außerdem von zwei Jahren auf vier Jahre ausgedehnt werden.

Außerdem will man den Steuerfreibetrag von aktuell 5.000 Euro auf 8.000 Euro aufstocken. Die Koalition will außerdem ein gerechteres Steuersystem einführen und keine neuen Steuern, Gehalts- oder Rentenkürzungen durchführen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Griechenland, Sparpaket, Geldgeber
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2012 19:01 Uhr von Borgir
 
+6 | -1
 
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Klar. Die sollen doch froh sein, dass sei überhaupt so dermaßen viel Geld erhalten. Mal ganz ehrlich, die Kohle abgreifen und dann noch Wünsche äußern....kein Kommentar.
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23.06.2012 19:31 Uhr von General_Strike
 
+13 | -2
 
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die Eurozone ist gescheitert: Der Traum der alten Männer ist geplatzt. Wäre Deutschland eine Demokratie, dann würde es jetzt die D-Mark wieder einführen.
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23.06.2012 20:50 Uhr von no_trespassing
 
+7 | -0
 
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Und damit geht alles weiter: >> Dazu zählen die Renten oder die niedrigen Gehälter.

300.000 EUR hat ein Lokführer teilweise kassiert. Bis zu 18 Monatsgehälter wurden ausbezahlt.
Die Gehälter müssen der Produktivität des Landes angeglichen werden. Da GR aber nur ein BIP von derzeit 22.000 US-$/pro Arbeiter erwirtschaftet, entspricht das 17.525 EUR durchschnittlichem Jahreseinkommen, verteilt auf 12 Gehälter.
Das heißt: 1.460 EUR brutto im Schnitt sind der Wirtschaftskraft des Landes angemessen.
Auf mehr haben die keinen Anspruch, weil sie es nicht erwirtschaften.

>>Außerdem soll Arbeitslosengeld nicht mehr nur ein Jahr, sondern zwei Jahre ausgezahlt werden

Trägt bei stark steigenden Arbeitslosenzahlen ja sehr zur Gesundung des Staatshaushaltes bei.

>>Die Sparauflagen sollen außerdem von zwei Jahren auf vier Jahre ausgedehnt werden.

Und danach nochmal 5 Jahre, weil man noch nicht so weit ist und danach nochmal 3 Jahre, usw. usf.

Europa sollte mit seinen Tagträumereien aufhören. Das Griechenland-Desaster offenbart, dass die Wirtschaftsunterschiede so ungleich sind, dass das nicht funktionieren kann.

Wir füttern das Land noch in 50 Jahren durch.

[ nachträglich editiert von no_trespassing ]

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