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"Homosexualität ist eine Krankheit": Unzählige Deutsche gegen Extrem-Aussagen

Circa ein Drittel der Deutschen würde radikale Aussagen wie "Frauen gehören an den Herd" oder "Homosexualität ist eine Krankheit" verbieten lassen wollen. Dies ergab der Freiheitsindex Deutschland 2011. Die Behauptung "Atomkraft ist eine gute Sache" wollen 18 Prozent Prozent der Befragten verbieten lassen.

Die Aussage "Homosexualität ist eine Krankheit" finden 35 Prozent für verbotswürdig. Viele Bürger halten es für riskant, radikale Ansichten öffentlich zu äußern. Eine Moslem-kritische-Aussage halten 68 Prozent für gewagt. 12 Prozent wollen den Satz "Es gibt zu viele Moslems in Deutschland" verbieten lassen.

Aber 68 Prozent glauben, dass es mutig wäre, diese Behauptung in der Öffentlichkeit zu sagen. Diese Ergebnisse zeigen, wie enorm der Druck der öffentlichen Meinung wahrgenommen wird. "Die gefühlte Intoleranz", sagt die Institutsleiterin, "übersteigt bei Weitem die tatsächliche Intoleranz."


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WebReporter: kroeml
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsche, Krankheit, Homosexualität, Extrem
Quelle: www.focus.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2012 18:10 Uhr von bcypher
 
+3 | -5
 
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sag ich schon lange: meinungsfreiheit ist NICHT höherwertiger als Menschenwürde.
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23.06.2012 19:35 Uhr von dragoneye
 
+2 | -1
 
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Irgendwie passt die Überschrift nicht: Der Freiheitsindex 2011 soll den Zusammenhang zwischen Freiheitsempfinden der Deutschen und anderen Dingen wie z.B. soziale Sicherung oder auch das Sicherheitsbedürfnis der Menschen aufzeigen.

Denn diese auch natürlich wichtigen Bedürfnisse der Menschen in Deutschland sind häufig mit individuellen Freiheiten nicht vereinbar.

Die Überschrift suggeriert, daß Homosexuelle in der Öffenlichkeit diskriminiert werden und das eben unzählige Deutsche dagegen sind.
Der Kern der Nachricht ist aber, daß es viele Deutsche gibt, die aufgrund der öffentlichen Meinung bestimmte Freiheiten einschränken möchten, wie z.B. die Meinungsfreiheit.
Eine passendere Überschrift m.M. nach: "Einige Deutsche befürworten Zensur im Namen der guten Sache".

Das ist das was ich Grün-Linkes Gutmenschentum nenne, wenn 18% die Aussage verbieten lassen wollen, daß Atomkraft gut ist.
Das wäre Zensur, vermeindlich im Namen der guten Sache.

Und das ist gefährlich wenn eine Minderheit bestimmt, was man denken DARF.
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23.06.2012 21:04 Uhr von cheetah181
 
+1 | -2
 
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Wenn wir jetzt jede Lüge verbieten ist das auch islam- bzw. überhaupt religionsfeindlich.

Der Straftatbestand der Beleidigung hat allerdings nichts mit Zensur zu tun, wobei die Beispiele in der News da vermutlich nicht ausreichen.

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