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Berlin: Christopher Street Day in diesem Jahr wieder bunt aber politisch geprägt

In Berlin findet am heutigen Samstag der 34. Christopher Street Day statt. Es trafen sich Tausende von Schwulen, Lesben und Transsexuellen um die Parade zu feiern und ein politisches Zeichen zu setzen. An der Veranstaltung nehmen insgesamt 62 Organisationen wie Gewerkschaften oder russischen Aktivisten teil.

Eröffnet wurde die Parade dieses Jahr zum ersten Mal von ausländischen Diplomaten. So waren die Botschafter der Vereinigten Staaten und Großbritanniens sowie ein Abgesandter aus den Niederlanden anwesend, um ein Band in der Gitschiner Straße symbolisch durch zu schneiden.

In diesem Jahr soll die Parade politischer als sonst ausfallen. Proteste richten sich dabei gegen Russland und dessen Behandlung von homosexuellen Menschen. Vor Beginn der Veranstaltung wurde der von den Nationalsozialisten ermordeten Homosexuellen gedacht.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Berlin, Jahr, bunt, Christopher Street Day
Quelle: www.rbb-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2012 19:12 Uhr von Borgir
 
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@AntiPro: in Teilen muss man dir absolut Recht geben. Aber es ist doch schon ein Armutszeugnis, dass es in der heutigen Zeit noch so viel Diskriminierung von Homosexuellen Menschen gibt, gerade in islamischen Ländern oder Russland und der Ukraine.
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24.06.2012 21:37 Uhr von cheetah181
 
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@AntiPro: "...auch den letztens im Iran (denke ich) durch moslems exekutierten Homosexuellen gedenkt?"

Ob dort dieses mal den im Iran hingerichteten Schwulen gedacht wurde, weiß ich nicht. Es wurde aber in der Vergangenheit oft auf den Iran und Länder mit ähnlich mittelalterlicher Gesetzgebung hingewiesen:
http://nicsbloghaus.org/...
Oder Zitat Abendzeitung: "Auf dem Wagen wird eine dreiköpfige, rosarote Hydra liegen - einen der Köpfe soll das Konterfei des Papstes zieren. Außerdem wird das Bild einer Hinrichtungsszene aus dem Jahr 2005 zu sehen sein, bei der zwei Schwule hingerichtet worden sind. Daneben werden Länder aufgelistet, in denen auf Homosexualität die Todesstrafe steht: Iran, Saudi-Arabien, Sudan, Nigeria und Jemen. Ein weiteres Schild wird fordern: "Todesstrafe für Schwule - weg damit!"

"Wir wollen zeigen, dass es uns wurscht ist, ob wir von der katholischen Kirche oder dem Islam diskriminiert werden", sagt Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel."

Dazu müsste man nur mal Google bemühen, wenn man sich denn wirklich eine eigene Meinung bilden wollte. Aber oft ist ja ein Bild vom schrillsten Vogel aus den Nachrichten Information genug.
Medienbeeinflusste Verlogenheit halt, sonst nichts...

"Sexualität gehört ins Schlafzimmer"

Ja, es ist wirklich eine Schande, dass wir durch BILD und Privatsender außerhalb unserer Schlafzimmers so mit Titten berieselt werden.
Ein paar oberkörperfreie Kerle einmal im Jahr bringen das Fass bei vielen besonders "moralischen" Deutschen dann oft zum Überlaufen und plötzlich wird sich beschwert.

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