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Zukunftsdialog: Viereinhalb Minuten Gesprächszeit für den Hanfverband

Bei dem dieses Jahr von Kanzlerin Angela Merkel initiierten Zukunftsdialog, bei dem jeder Bürger Vorschläge für ein besseres Deutschland einbringen durfte und diese anschließend von anderen Mitbürgern bewertet wurden, schaffte es der Vorschlag zur Cannabis-Entkriminalisierung auf den zweiten Platz.

Georg Wurth, Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands, der den 152.056 Stimmen starken Beitrag erstellte, erhielt nun eine Einladung ins Bundeskanzleramt. Frau Merkel nimmt sich für insgesamt 20 Vorschläge 90 Minuten Zeit für Diskussionen, das macht viereinhalb Minuten pro Vorschlag.

Aufgrund der kurzen Gesprächszeit informierte sich der DHV, ob dies nur ein Einstiegsdialog sei, um die Gespräche später fortzuführen, erhielt aber keine konkrete Antwort. Außerdem wollte er wissen, ob die Expertenkommission sich bereits näher mit dem Vorschlag beschäftigt habe, was nicht der Fall ist.


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WebReporter: Sir_Mike
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Bundeskanzler, Dialog, Hanf
Quelle: www.hanfjournal.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2012 14:28 Uhr von Sir_Mike
 
+9 | -2
 
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Sollte das wirklich alles gewesen sein, stimme ich dem DHV zu, dass das ganze Unternehmen wohl doch nur ein PR-Gag gewesen sein dürfte, ohne jeglichem Ziel auf tatsächliche Verbesserung, nicht nur in Bezug auf die Cannabisthematik.
Schade eigentlich, denn wenn Politik endlich wirklich mal wieder auf Ihre Bürger hören würde und deren Sorgen & Probleme ernst nehmen würde, könnte man sicherlich einiges hierzulande verbessern...
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23.06.2012 15:07 Uhr von xHattix
 
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OMG: Das ist ganz klar nur eine PR masche um nach außen hin scheinen zu lassen das sie ja den Bürgern zuhören...
Aber mehr wird dabei nicht rumkommen.. Etwas FÜR den bürger tun würde ja geld kosten was die miesen politiker sich lieber selbst zutun oder irgendein anderes Land in den allerwertesten schieben...
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23.06.2012 18:01 Uhr von Raskolnikow
 
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"Guten sehr veehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Dorothea Merkel und zunächst meinen herzlichen Dank für eine derartige Initiative. Nun zum eigentlichen ist zu sagen, dass Cannabis ein... bitte? Zeit ist um? Na schön. Überlegen Sie sich´s!"

Viereinhalb Minuten... dafür ist die Materie einfach zu komplex, die Legalisierungsgründe zu vielfältig und die Debatte zu festgefahren. Kannste doch in der Pfeife rauchen...
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23.06.2012 18:48 Uhr von bcypher
 
+1 | -2
 
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REVOLUTION: hab ich jetzt ein recht die bundeskanzlerin umzubringen, weil sie mich zwingt tödlichen alkohol zu trinken anstatt harmloses gras zu rauchen? schliesslich habe ich ein grundgesetzmässiges recht auf leben. und im grundgesetz steht, wer mir das nimmt, gegen den habe ich ein recht auf gegenwehr. Ebenso hätte ich ein recht, mir selbst zu schaden, wäre es schädlich, welches mir durch rechtliche tricks, wie sie nur in einer diktatur nötig sind ("jaa aber der handel ist illegal" und so), genommen wird.

[ nachträglich editiert von bcypher ]
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23.06.2012 18:54 Uhr von bcypher
 
+4 | -1
 
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oral konsumiert: hat THC KEINERLEI negativen nebenwirkungen, es wirkt nur heilsam. Wenn Ihr es verbieten wollt weil es auch Psychosen hervorrufen kann - dann verbietet auch Alkohol, Fernsehen und Kaffee oder fahrt alle zur Hölle, ihr gottverdammten Politiker. Wacht endlich auf! Politiker sind eine Minderheit!

[ nachträglich editiert von bcypher ]
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23.06.2012 19:01 Uhr von bcypher
 
+3 | -1
 
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@AntiPro: oh, du hast mein argument der psychosen aufgegriffen - da hast du aber gaaaaanz toll versucht, meine aussage gegen mich zu verwenden - jetzt troll dich wieder und lass die leute in ruhe, die ohne vorurteile und dummes rumgetrolle ernsthafte politische diskussionen führen wollen. (weshalb übrigens echte demokratie schwer durchzuführen sein wird - wegen leuten wie dir)

[ nachträglich editiert von bcypher ]
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23.06.2012 19:06 Uhr von bcypher
 
+0 | -1
 
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es gibt nur eine möglichkeit für gerechte demokratie - wenn politiker nach ihrer amtsperiode durch das volk in einer volksabstimmung gerichtet würden, und zwar entsprechend ihrer macht. was dann auch die todesstrafe bei groben statistischen fehlern, die zum tod von mehr menschen als nötig führen, bedeuten würde.

[ nachträglich editiert von bcypher ]
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23.06.2012 19:22 Uhr von bcypher
 
+0 | -1
 
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@AntiPro: öhm, danke dir :D dir auch!
edith: ich hab tatsächlich ne drogeninduzierte psychose, wobei ich allerdings zB mit Gras probleme habe (500 verschiedene psychoaktive stoffe oO jedenfalls triggert es), dafür aber mit JWHs, die jetzt verboten werden, nicht. dafür aber mit dem AM, das nicht verboten wird, das ich jetzt aber wohl gezwungen sein werde zu rauchen - also entweder ärzte haben a) nix zu sagen oder sind b) nur undiffernzierte vollidioten, die nicht wirklich wissen, was sie machen und was sie machen SOLLTEN, beratender weise was die gesetzgebung angeht oder c) die politiker hören nicht auf sie.

Aber ich habe ja noch die (tödliche) alternative - alkohol.

[ nachträglich editiert von bcypher ]
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23.06.2012 19:30 Uhr von bcypher
 
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@AntiPro: na denn - prost ;)
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23.06.2012 19:38 Uhr von Sir_Mike
 
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@AntiPro: Bitte informiert euch endlich mal, es spricht so viel für eine Legalisierung, denn das schädliche ist nicht das Gras, sondern das Verbot. Und Alkohol ist eine viel schlimmere Droge, nur gesellschaftlich akzeptiert und eine Einstufung nach Gesellschaftlicher Akzeptanz ist sonnlos...

Fakten über Cannabis:
1. Es ist praktisch unmöglich Cannabis in einer tödlichen Menge zu konsumieren (gibt noch keinen einzigen nachgewiesenen Cannabis-Toten)
2. Alkohol ist vom Medizinischen Standpunkt ungesünder, abgesehen macht es viel stärker abhängig (von Cannabis kann man körperlich nicht abhängig werden).
3. Die größte Gefahr von Cannabis ist das Blei / die Schuhcreme / das Glas, ... das von den Dealern zur Gewinnmaximierung untergemischt wird (daran kann man sterben ja...)
4. Cannabis selbst wäre ein super Heilmittel in vielen Bereichen (vom Schmerzmittel, über Appetitanreger bei Krebspatienten bis zum Glaucom-Heiler... Bei MS ist es sogar das einzige Mittel, das den Leuten ein halbwegs normales Leben ermöglicht...)
5. Illegal --> Geld für die organisierte Kriminalität hier & Geld für die Drogenmafia in Mexiko & Afghanistan, ... dort sterben deshalb zehn-, ja sogar hunderttausende Menschen....
6. Pro Steuerzahler wird in Deutschland etwa 100€/Jahr für Repressive Maßnahmen vorwiegend gegen ungefährliche Konsumenten verschwendet. Das könnte man sparen und durch Steuern sogar Geld einnehmen...
7. Cannabis ist in jeder gesellschaftlichen Schicht verbreitet. Vom hohen Rechtsanwalt über angesehene Manager bis hin zum kleinen Friseur vor Ort. Nur die Wenigsten sind die bekannten Hartz IV Empänger & co. Ich trau mich wetten ihr habt mehrmals täglich mit (Gelegenheits-)Konsumenten zu tun, ohne es zu wissen!
8. Durch die Strafverfolgung werden wirklich Existenzen zerstört, nur weil sie mal am Abend nen Joint mit Freunden rauchen und nicht wie andere angesoffen pöbelnd durch die Stadt torkeln.
9. Weiters lassen sich Vorurteile a là Einstiegsdroge leicht eintkräftigen, denn die wahren Einstiegsdrogen sind Alkohol & Tabak. Abgesehen davon, steigen nur deshalb etwa 1% aller Cannabis Konsumenten auf härteres um, da sie damit beim Dealer in berührung kommen (das wäre bei einer legalen abgabe nicht gegeben).
10. Es ist bewiesen (!), dass eine Legalisierung keinen Konsumentenanstieg mit sich bringt, eher im Gegenteil, denn für so manchen machts nur das Illegale anziehend. z.B. in den Niederlanden ist es ja seit ewigkeiten toleriert und deren Konsumentenzahlen liegen unter europäischem Durchschnitt... Übrigens (das weiss fast keiner, wird bei uns bestmöglich verschwiegen): seit etwa 10 Jahren ists u.a. auch in Portugal komplett entkriminalisiert. Dort werden gute Erfolge gemeldet (http://www.heise.de/)

Ich kann da noch einige weitere Fakten aufzählen. Das ist alles tatsächlich so. Informiert euch!

Achja mit diesem Artikel wollt ich nicht nur auf die Cannabis-Thematik aufmersam machen, sondern vor allem darauf was die Politiker für ein Spiel mit uns spielen...
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23.06.2012 19:43 Uhr von bcypher
 
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@Sir_Mike: "3. Die größte Gefahr von Cannabis ist das Blei / die Schuhcreme / das Glas, ... das von den Dealern zur Gewinnmaximierung untergemischt wird (daran kann man sterben ja...)"
da muss ich dir widersprechen - du hast zwar recht, dass die einzige gefahr bei cannabiskonsum durch iirgendwelches gepanche kommt (wie kommst du zB auf glas? is doch scheiss egal, was die gesundheit angeht). aber die hauptgefahr liegt hier glaub im Brixx.

ansonsten: full ack.

[ nachträglich editiert von bcypher ]
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23.06.2012 20:39 Uhr von Sir_Mike
 
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@AntiPro: Ich will dich auch nicht zu einem Kiffer bekehren, ganz im gegenteil, aber ich seh das so: Jedem das seine.

Und ich will nicht für die Entscheidung gelegentlich Cannabis zu konsumieren eingesperrt werden. Ich will nicht, dass mir der Alkohol als einzige legale berauschende Droge aufgezwungen wird. Ich habe ein tolles Leben, eine gute Ausbildung und ein super soziales Umfeld, all das kann futsch sein, nur weil ich hin und wieder mal einen Joint rauche und dabei niemanden anderen schade, somit finde ich das nicht gerecht!

und was das strickt gegen alle Drogen betrifft, zählt das auch für:
- Alkohol
- Tabak
- Koffein
- Kakao
- ...

Sind alles Drogen die zu abhängigkeiten führen können, genau so wie man Kauf-, Spiel-, ... süchtig werden kann. Alles verbieten? Nein, das ist keine Lösung, wir sind alle (hoffentlich) mündige Erwachsene die zum großteil wissen was sie tun. Lass ihnen und mir ihre freiräume.

Achja keiner fordert, dass Cannabis künftig wie Alkohol zwischen Chips und Äpfel im Supermarkt liegen!

[ nachträglich editiert von Sir_Mike ]
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24.06.2012 00:36 Uhr von Raskolnikow
 
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@AntiPro: Kannst du deine These argumentativ untermauern?
Kannst du nicht, mangels empirischer Beweisproben. Du würdest dich wundern, wie viele weise und kreative Köpfe ihre Inspiration teilweise aus Drogen geschöpft haben, ohne daran zu verkommen. Du kannst das Problem, das existent und vielschichtig ist, keineswegs diesermaßen monokausal pauschalisieren!
Solche Phrasen sind wirklich alles, was ein Deutschland, das harmlose Drogen diabolisiert, während es Alkohol, im Grunde eine giftige Substanz (eine Bedingung, die nicht von allen Drogen erfüllt wird), öffentlich lobpreist und in den Himmel hebt. Kleines Gedankenexperiment: Gesellschaftsvertrag a la Rousseau, Locke, Hobbes, etc...: Die oberste Aufgabe des Gefüges "Staat" ist der Schutz seiner Bürger. Denk mal drüber nach, wie die Legalisierungspolitik von Rauschmitteln dem treu bleibt, in Anbetracht der Tatsache, dass innerhalb der deutschen Grenzen jährlich rund 74000 Menschen an den Langzeitwirkungen von Alkohol sterben - sind ja nur 9% aller Todesfälle.
Tabak, auch eine Industrie, die, wie schön ist es doch, von einer riesigen Lobby getragen wird, fördert 340 Tote... nicht im Jahr, auch nicht im Monat, sondern täglich! Aber der deutsche Staat lässt sich ja glücklicherweise nichts zu schulden kommen, es stehen hierzulande ja mit 800.000 Zigarettenautomaten nur über die Hälfte der EU-weiten Automaten....
Verlier dich hier nicht in vorurteils-indizierter Echolalie und entwickle mal ein realistisches Weltbild!
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24.06.2012 11:02 Uhr von Sir_Mike
 
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@AntiPro: Mich als süchtigen zu bezeichnen ist wohl ein starkes stück, denn Sucht bedeutet dem Konsum nicht widerstehen zu können...
Ich rauche vllt. 1x im Monat einen Joint, da kann ja wohl nicht die Rede von Sucht sein, vor allem wenn man bedenkt dass sich Jugendliche oft 2 mal pro Woche halt-tot saufen, dabei leute anpöbeln (vllt. sogar verprügeln) und öffentliche Einrichtungen zerstören...
Das sind wahre Probleme, nicht die Leute die sich still und heimlich alle paar Wochen mit Freunden im Zimmer einen durchziehen und am nächsten Tag völlig nüchtern wieder aufstehen...

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