23.06.12 14:20 Uhr
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Schweiz: China stellt harte Forderungen für Freihandelsabkommen

Die Schweiz könnte in Kürze der erste europäische Staat sein, der mit dem "Reich der Mitte" ein Freihandelsabkommen unterzeichnen könnte. Fünf Verhandlungsrunden habe man bereits hinter sich, dabei habe man Fortschritte erzielt, wie Bundesrat Johann Schneider-Ammann bestätigte.

Dieser will in zwei Woche nach Peking reisen. Doch es gebe auch gravierende Differenzen. So habe China die Forderung nach einer Öffnung des Arbeitsmarktes gestellt. Das aber lehnen die Schweizer Unterhändler ab. Eher taktischer Natur dürfte die Forderung nach Öffnung des Agrarmarktes sein.

Anfang September soll die nächste Verhandlungsrunde in der Schweiz stattfinden. Neben den Menschenrechten (Die Schweiz will diese in einer Präambel fixiert wissen), Umwelt- und Urheberrechtsproblemen hat die Schweiz aber noch ein grundsätzliches Problem. Sie ist eher in der Position des "Bittstellers".


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Schweiz, Abkommen, Freihandelszone
Quelle: www.nzz.ch

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23.06.2012 14:20 Uhr von Rheinnachrichten
 
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Ein lesenswerter Artikel, der ein wenig auf die komplexen Probleme eingeht, die es bei Freihandelsvereinbarungen (nach klassischer VWL-Lesart Grundlage für Wohlstand) geben kann.

Die Chinesen wissen sehr wohl, dass alle ihren Markt erobern wollen. Das macht auch deutlich, warum dieser Riesenmarkt für Europäer nicht unbedingt das "non plus ultra" ist.

Hinzu kommt, dass Chinas Regierung unbotmäßige Aktionen hart bestraft. Norwegen kann davon ein Liedchen singen.

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