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Forscher beobachten "Auftragsmord" im Ameisennest

Deutsche und österreichische Forscher haben nun das Verhalten der tropischen Ameisenart Cardiocondyla obscurior analysiert. Bei dieser Art gibt es Männchen mit und ohne Flügel. Die Männchen mit Flügeln verlassen das Ameisennest recht schnell.

Die flügellosen Männchen sind sehr aggressiv und es herrscht ein gnadenloser Konkurrenzkampf. Jüngere Konkurrenten werden gepackt und mit einer chemischen Substanz beschmiert. "Die eingeschmierten Männchen werden innerhalb von Minuten bis Stunden von den Arbeiterinnen getötet", so die Forscher.

Durch die Markierung als Feind bleibt am Ende meist nur ein flügelloses Männchen übrig. Dieses paart sich dann mit den Jungköniginnen. Die Erzeugung der ungeschützten Männchen habe auch seinen Zweck, denn sie stellen einen potentiellen Nachfolger dar und dienen nach ihrem Tod als Larvenfutter.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Mord, Auftragsmord, Markierung, Duftstoff
Quelle: scinexx.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2012 11:48 Uhr von jjbgood
 
+25 | -3
 
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hehe: Cardiocondyla obscurior, die alice schwarzer unter den ameisen :D
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23.06.2012 12:56 Uhr von Devils_Eye
 
+11 | -1
 
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News: völlig wirr geschrieben
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24.06.2012 00:14 Uhr von cefirus
 
+0 | -0
 
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