23.06.12 09:53 Uhr
 124
 

Neue Therapiehoffnung: Blutwäsche kann Demenzsymptome reduzieren

Wissenschaftler der Berliner Charité und US-Ärzte haben offenbar den Nachweis erbracht, dass Demenz durch Immunreaktionen gegen körpereigene Nervenzellen ausgelöst wird. Mit dieser Erkenntnis könnten neue Therapiemöglichkeiten entstehen.

24 Studienteilnehmer litten unter fortschreitendem Gedächtnisverlust. Bei sieben davon hat das Immunsystem Antikörper gebildet. Dadurch wurden Nerven in ihrer Funktion gestört und es kam zum Verlust von Synapsen. Die Forscher waren der Meinung, dass diese Autoimmunerkrankung behandelt werden muss.

Dies gelang durch eine Blutwäsche, mit der die Antikörper bei den Betroffenen ausgeschaltet wurden. Der Hirnstoffwechsel wies danach deutliche Verbesserungen auf. Die Erkenntnisse können laut Forscher Harald Prüß "eine ganz neue diagnostische Herangehensweise an Demenzerkrankungen" liefern.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Blut, Demenz, Blutwäsche
Quelle: lifestyle.t-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wissenschaftler finden Riesenspinne in Mexiko
Evolutionsbiologe züchtet Füchse zu handzahmen Haustieren um
Heimischer Feuersalamander von tödlicher Pilzerkrankung bedroht

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Lübeck: Vater gesteht mehrfache Vergewaltigung von zweijähriger Tochter
Westfalen: Fahrer rast dreimal innerhalb von vier Stunden in gleiche Radarfalle
"Blessed Virgin": Kinofilm über eine berühmte lesbische Nonne in Planung


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?