23.06.12 09:53 Uhr
 129
 

Neue Therapiehoffnung: Blutwäsche kann Demenzsymptome reduzieren

Wissenschaftler der Berliner Charité und US-Ärzte haben offenbar den Nachweis erbracht, dass Demenz durch Immunreaktionen gegen körpereigene Nervenzellen ausgelöst wird. Mit dieser Erkenntnis könnten neue Therapiemöglichkeiten entstehen.

24 Studienteilnehmer litten unter fortschreitendem Gedächtnisverlust. Bei sieben davon hat das Immunsystem Antikörper gebildet. Dadurch wurden Nerven in ihrer Funktion gestört und es kam zum Verlust von Synapsen. Die Forscher waren der Meinung, dass diese Autoimmunerkrankung behandelt werden muss.

Dies gelang durch eine Blutwäsche, mit der die Antikörper bei den Betroffenen ausgeschaltet wurden. Der Hirnstoffwechsel wies danach deutliche Verbesserungen auf. Die Erkenntnisse können laut Forscher Harald Prüß "eine ganz neue diagnostische Herangehensweise an Demenzerkrankungen" liefern.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Blut, Demenz, Blutwäsche
Quelle: lifestyle.t-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Forscher finden lebensverlängernde Genmutation bei Amish-Religionsmitgliedern
USA: Erstmals wurden einem Menschen Genscheren in Körper injiziert
Forscher entdecken erdähnlichen Planeten mit möglichem Leben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Moskau-Veto im Sicherheitsrat: Untersuchungen in Syrien blockiert
Russland: Rentnerin gewinnt Jackpot von umgerechnet 7,2 Millionen Euro
Bundesstaat Washington: US-Kampfpilot malt mit Kondensstreifen Penis in Himmel


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?