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Neue Therapiehoffnung: Blutwäsche kann Demenzsymptome reduzieren

Wissenschaftler der Berliner Charité und US-Ärzte haben offenbar den Nachweis erbracht, dass Demenz durch Immunreaktionen gegen körpereigene Nervenzellen ausgelöst wird. Mit dieser Erkenntnis könnten neue Therapiemöglichkeiten entstehen.

24 Studienteilnehmer litten unter fortschreitendem Gedächtnisverlust. Bei sieben davon hat das Immunsystem Antikörper gebildet. Dadurch wurden Nerven in ihrer Funktion gestört und es kam zum Verlust von Synapsen. Die Forscher waren der Meinung, dass diese Autoimmunerkrankung behandelt werden muss.

Dies gelang durch eine Blutwäsche, mit der die Antikörper bei den Betroffenen ausgeschaltet wurden. Der Hirnstoffwechsel wies danach deutliche Verbesserungen auf. Die Erkenntnisse können laut Forscher Harald Prüß "eine ganz neue diagnostische Herangehensweise an Demenzerkrankungen" liefern.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Blut, Demenz, Blutwäsche
Quelle: lifestyle.t-online.de

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