22.06.12 21:41 Uhr
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Forscher erhalten dank See-Elefanten neue Daten für Klimaforschung

Laut dem Amerikanischen Verband der Geophysiker hatten Wissenschaftler neun See-Elefanten mit Sendern, die neun Monate lang Daten aufzeichneten, ausgestattet. So erhielten die Forscher Informationen zu der Temperatur, der Tiefe und dem Salzgehalt des Wassers rund um das Fimbul-Schelfeis in der Antarktis.

Die dabei erhaltenen Daten zeigen, dass das Eis im Schelfeis kälter ist und weniger schnell schmilzt als man bisher anhand von Modellen annahm. Dabei waren die verantwortlichen Forscher gar nicht davon ausgegangen, dass die See-Elefanten sofort zum Schelfeis schwimmen und dort überwintern würden.

Laut den Forschern wäre es nur schwer möglich gewesen, vergleichbare Ergebnisse mit Hilfe eines Forschungsschiffs zu erhalten, da dieses vermutlich Probleme mit dem im Winter besonders dicken Eis gehabt hätte. Außerdem wäre ein solches Unterfangen auch teurer gewesen.


WebReporter: sternchen88
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Daten, Natur, See, Antarktis, Klimaforschung
Quelle: www.focus.de

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