22.06.12 13:59 Uhr
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Schweizer Polizei fasst vierköpfige Skimming-Bande

Die Kantonspolizei von Bern (Schweiz) hat vier Männer überführt, die zahllose Geldautomaten manipuliert haben. Insgesamt wurden an 32 Automaten falsche Kartenleser und Mini-Kameras angebracht. Die Täter konnten so geschätzte 500.000 Schweizer Franken Schaden anrichten.

Insgesamt mussten circa 1.700 Kredit- und Debit-Karten gesperrt werden, circa 170 hiervon konnten von den Betrügern jedoch vor der Sperrung benutzt werden. Der Gesamtschaden setzt sich aus dem ergaunerten Geld und den Sachschäden an den Automaten zusammen.

Die neuste Masche ist das so genannte "Cash Trapping". Hierbei wird dem Kunden ein defekter Geldautomat vergegaukelt. Der Automat scheint dabei das Geld einzubehalten. In Wirklichkeit bleibt es aber in der Geldausgabe liegen und kann später in Ruhe vom Täter abgeholt werden.


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WebReporter: alphito
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Schweizer, Verhaftung, Bande, Sachschaden, Skimming
Quelle: www.20min.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2012 14:04 Uhr von Juin2k22
 
+0 | -4
 
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Gut so. Aber trotz allem sind die die beklaut wurden selber schuld.
Man soll immer die Hand abdecken mit der man gerade eben den Pin eingiebt, selbst wenn die dann dein Karten daten haben können sie so nichts abbuchen.

Aber glück gehabt das die erwischt wurden dann gibts wenigstens Geld zurück.
=)
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22.06.2012 14:06 Uhr von General_Strike
 
+6 | -5
 
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Übrigens die 4 Männer waren Rumänen.
Schengen...
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22.06.2012 14:17 Uhr von alphito
 
+5 | -5
 
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Übrigens die Nationalität ist irrelevant! ;)

Betrüger ist Betrüger, unabhängig von der Herkunft!
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22.06.2012 14:24 Uhr von General_Strike
 
+5 | -2
 
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@alphito das kommt darauf an: Wenn bestimmte Delikte fast ausschliesslich wegen veränderter Gesetzeslagen verübt werden, sollte man darauf hinweisen, was die Ursache dafür ist.

Durch die Schengen-Verträge sind die Grenzen der Schweiz auch nach Osten offen. Skimming, Einbrüche und Zwangsprostitution haben dadurch drastisch zugenommen, kleinere Delikte wie Diebstahl ebenso.
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22.06.2012 14:29 Uhr von gravity86
 
+0 | -0
 
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Juin2k22: Dein "selber schuld" trifft aber nur bei der Methode mit einer mini-Cam zu. Es werden teilweise ganze Tastenfelder Ersetzt bzw. übergeklebt, da hilft auch das Abdecken nicht. und diese neue Methode ist vermutlich nur wenigen bekannt, ich hab da vor kurzem was im TV drüber gehört (wohlgemerkt im polnischen TV). Die Leute gehen einfach davon aus, dass der Vorgang nicht ausgeführt werden konnte, gehen einfach weg oder gehen in die Bank rein, um jem. zu benachrichtigen. In der Zwischenzeit hat aber bereits der Täter den ganzen Anbau samt Kohle mitgenommen und ist abgehauen... Also immer Augen auf und alles genau untersuchen, wenn man an nem unbekannten Automaten ist... und nie weggehen, sondern direkt mit dem handy die bullen rufen, falls mal kein geld rauskommt.
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22.06.2012 14:42 Uhr von alphito
 
+0 | -1
 
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@General_Strike: Ich gebe Dir ja bis zu einem gewissen Grad Recht!
Aber: Skimming-Betrügereien finden immer wieder statt und ich denke nicht, dass es fast ausschliesslich "Ausländer" (ich mag den Begriff nicht, deswegen die Anführungszeichen) sind, die dies machen.

Hast Du eine Statistik vom Bund, die dies belegt?

Die Zunahme von Delikten muss nicht in Zusammenhang mit dem Zuzug aus anderen Ländern stehen. Ansonsten könnte man auch sagen, dass das Aussterben der Dinosaurierer für den Anstieg der Weltmeere verantwortlich war.... Nur weil ein Ereignis zeitlich vor einem Anderen stattfindet, muss es dieses nicht ausgelöst haben!
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22.06.2012 14:52 Uhr von General_Strike
 
+2 | -1
 
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@alphito zu Skimming habe ich keine Statistik aber: http://www.20min.ch/...

Offene Grenzen führen zu mehr Kriminalität.
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22.06.2012 14:57 Uhr von General_Strike
 
+2 | -0
 
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google: Skimming + Osteuropa: "Beim Datenklau präparieren die zumeist osteuropäischen Betrüger"
http://www.tagesanzeiger.ch/...

"«Die meisten uns bekannten Skimming-Fälle werden von Kriminaltouristen aus Osteuropa begangen»"
http://stadi-online.ch/...[pS]=1306879200&tx_ttnews[pL]=2591999&tx_ttnews[arc]=1&tx_ttnews[tt_news]=2935&tx_ttnews[backPid]=126&cHash=645ab21738

"Immer häufiger manipulieren Banden aus Osteuropa Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen."
http://www.ruhrbarone.de/...

"Mittels Skimming Kunden-EC-Karten ausgelesen - Geld in Osteuropa abgehoben."
http://www.business-on.de/...
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22.06.2012 15:53 Uhr von alphito
 
+0 | -1
 
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@General_Strike: Naja, die offizielle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) sieht es nicht ganz so:

2009 wurden 28 Schweizer dem Check- und Kreditkartenmissbrauch überführt. Im gleichen Jahr waren es 69 Fälle mit ausländischen Beschuldigten.
2010 waren es 21 Schweizer und 25 Ausländer und 2011 26 bzw. 49.

Also Ja, es werden mehr Straftaten in diesem Bereich von "Ausländern" begangen, aber es ist nicht "fast ausschliesslich" diese Bevölkerungsgruppe....

Quelle: http://www.bfs.admin.ch/
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22.06.2012 16:02 Uhr von General_Strike
 
+1 | -1
 
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@alphito: Vielen Dank für die genauen Zahlen.

Es ist wirklich erschreckend, dass - Schengen sei Dank - etwa 2/3 der Delikte von Nicht-Schweizern begangen werden.
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22.06.2012 16:10 Uhr von alphito
 
+1 | -1
 
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@General_Strike: Gern geschehen!

Aber vorsicht! Nicht-Schweizer können genauso Deutsche, Franzosen oder Italiener sein! ;)
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22.06.2012 21:22 Uhr von General_Strike
 
+0 | -0
 
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@alphito: Stimmt. Vielleicht auch Ausserirdische.

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