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Akkordarbeit auf deutschen Schlachthöfen soll eingestellt werden

Auf deutschen Schlachthöfen kommt es anscheinend zu schwerwiegenden Zwischenfällen bei der Schlachtung von Schweinen oder Rindern. Dies hat die Bundesregierung festgestellt. Es käme zu hohen Raten an Fehlbetäubungen und so zu unnötigem Leiden der Tiere.

So würden auf einem Schlachthof pro Stunde etwa 750 Schweine und 80 Rinder betäubt. Bei Schweinen bliebe somit fünf Sekunden für eine fachgerechte Tötung, bei Rindern 45 Sekunden.

Die Grünen haben in ihrer Anfrage im Bundestag gefordert, dass man Akkordarbeit auf deutschen Schlachthöfen einstellen müsse. "Wenn nur fünf Sekunden für die Tötung eines Schweins zur Verfügung stehen, muss man sich über die hohe Fehlerquote nicht wundern", so Bärbel Höhn von den Grünen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Schwein, Tötung, Einstellung, Schlachthof
Quelle: news.de.msn.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2012 13:24 Uhr von Borgir
 
+4 | -2
 
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Ich denke, dass viele Leute auf Fleisch verzichten würden, würden sie nur sehen, wie es auf den Schlachthöfen zugeht. Man muss nicht sonstwo nachschauen, um Missstände zu finden, man findet sie hier in Deutschland auch.
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22.06.2012 15:20 Uhr von General_Strike
 
+4 | -3
 
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das kommt vom Billig-Wahn in Deutschland: Fleisch sollte in Zukunft doppelt so teuer verkauft werden wie bisher. Dann verdienen die Firmen genug Geld um die Tiere menschlich schlachten zu können, was natürlich regelmässig kontrolliert werden muss.

Wenn die Grünen wieder an die Macht kommen, werden sie schon für die notwendigen Preissteigerungen sorgen.
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22.06.2012 15:50 Uhr von CoffeMaker
 
+11 | -3
 
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"Dann verdienen die Firmen genug Geld um die Tiere menschlich schlachten zu können, was natürlich regelmässig kontrolliert werden muss."

LOL keine Ahnung wo du lebst aber hier in Deutschland gehts den Firmen darum den Profit zu maximieren. Bezahlst du mehr steckt sich die Firma mehr in die Tasche und trotzdem wird am Fließband geschlachtet. Wenn du denkst nur weil dann das Kilo 50€ kostet das den Schweinen und Rindern vor der Schlachtung ein Schlaflied gesungen wird dann liegst du falsch.

Davon mal abgesehen würden höhere Preise Fleisch nur noch zu Konsumgüter für Reiche machen, so wie es mal in der Feudalzeit war. Das will nun wirklich keiner. Und außerdem ist Fleisch nicht so billig wie du denkst, jedenfalls nicht für mich.
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22.06.2012 16:07 Uhr von General_Strike
 
+1 | -5
 
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@CoffeMaker: Man kann auch ohne Fleisch leben und es ist gesünder, nur an einem Tag in der Woche einen Braten zu essen als sich jeden Tag mit Burgern oder Döner voll zu stopfen.

Finanziell lassen sich die Menschen eher zum Verzicht auf Fleisch drängen als durch Kampagnen und es ist noch niemand gestorben, weil er sich statt Fleisch, Milch und Eiern nur noch Obst und Gemüse leisten konnte.

Die Grünen sollten Fleisch massiv verteuern.

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