22.06.12 12:16 Uhr
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Bayern: Noch nie fielen so viele Schüler durch das Abitur wie dieses Jahr

Das G8-Abitur zeigt in Bayern nun die Konsequenzen, denn noch nie sind so viele Schüler durch die Abschlussprüfungen gefallen wie in diesem Jahrgang.

Insgesamt sind drei Mal so viele Abiturienten durchgefallen, als zu Zeiten des neunjährigen Schulsystems.

Schulleiter sprechen von einer "enormen Belastung", die seit der Umstellung auf die Schüler zugekommen ist.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Bayern, Schüler, Gymnasium, Abitur, Durchfallquote
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2012 12:23 Uhr von sooma
 
+12 | -0
 
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Bisschen knappe News, der entscheidende Aussagen fehlen:

"Gleichzeitig gibt es wie schon beim ersten G-8-Abitur auch dieses Jahr wieder mehr Spitzenabiturienten die im Zeugnis eine Note zwischen 1,0 und 1,5 stehen haben. Im Kultusministerium rechnet man damit, dass sich etwa 1000 Abiturienten um die 190 Stipendienplätze, das Max-Weber-Programm für hochbegabte Studierende, bewerben werden. Früher im G 9 erfüllten jedes Jahr nur etwa 500 Abiturienten die Voraussetzung für eine Bewerbung."

"Er vermutet den Grund für die starke Aufspreizung in sehr gute Abiturienten und solche, die die Prüfung nur mit Ach und Krach bestehen, die es früher so nicht gab, unter anderem in der starken Gewichtung der mündlichen Leistungen im G 8. Weil mündliche und schriftliche Noten im Verhältnis 1:1 gewertet werden, können gute Schüler in der Oberstufe durch mündliche Beiträge mehr Punkte sammeln, was sich positiv auf die Gesamtnote auswirkt. Schwache Schüler können schlechte Noten in den Klausuren viel leichter durch mündliche Leistungen ausgleichen.

Im schriftlichen Abitur, das - anders als früher - alle in den Fächern Mathe und Deutsch ablegen müssen, kommt dann für manche das böse Erwachen."

Die Spreu trennt sich vom Weizen?
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22.06.2012 12:30 Uhr von Wompatz
 
+11 | -7
 
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Ach die armen Bayern ist wirklich eine unmenschliche Aufgabe sein Abi in 8 Jahren zu machen, ach nee, warte, viele Bundesländer machen das ja schon immer so....

Dumme Ausreden für schlechte (veraltete) Lehrpläne oder schlechte (lernresitente) Lehrer!

Minus her, mir egal!

[ nachträglich editiert von Wompatz ]
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22.06.2012 12:33 Uhr von cyp
 
+2 | -6
 
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hmm und ich habe gerade im Radio gehört, das aus dem Bundesbildungsbericht hervorgeht, das noch nie soviele Schulabgänger die Schule mit Abitur oder Fachhochschulreife verlassen haben wie in diesem Jahr. Nur die Faulen Bayern steuern da wieder gegen, typisch :D
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22.06.2012 13:05 Uhr von talon100
 
+10 | -4
 
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Ein hoch: auf das Feminisierte schulsystem, das auswendiglernen mehr belohnt als verstehen, das Jungs Diskriminiert bis zum geht nicht mehr, damit die Mädchen besser dastehen, vor allem die Mündliche Note hat da system. Denn, wenn einem Jungen langweilig ist, weil er verstanden hat wie es geht, wird er stören, aber anstatt das dieser Junge gefördert wird, wird er mit einer schlechten mündlichen Note bestraft, was sich natürlich bei einer 1:1 Wertung sehr stark auf das Abitur auswirkt, während Mädchen einfach nur durch Stillsitzen und auswendiglernen gut Noten erschleichen. Ich sehe schwarz für unsere Wirtschaft.
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22.06.2012 13:32 Uhr von dommen
 
+1 | -1
 
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Frage an meine deutschen Zeitgenossen: In Mathe und Deutsch mussten früher also nicht zwingend schriftliche Prüfungen abgelegt werden? Wollt ihr mich verarschen?!?

Grüsse aus der Schweiz
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22.06.2012 13:59 Uhr von saber_
 
+2 | -2
 
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@talon100: kenn ich nur zu gut;)

@topic:

mich und meinen bruder trennen 10 jahre... er ging aufs gleiche gymnasium wie ich, und hatte zum groessten teil sogar die gleichen lehrer wie ich...


gerade in den kernfaechern haben die bei weitem nicht soviel gemacht wie wir damals...es wurde also gut was rausgekuerzt...

und die kernaussage dieser news ist einfach sinnfrei...

3 mal hoehere durchfallquote wie frueher.... aber wie hoch war die durchfallquote frueher?!

abiturpruefungen sollten die letzten der schullaufbahn sein...da gibt es eigentlich nicht so viele die da auch noch durchfallen...

wenn von 100 schuelern frueher nur 1 nicht bestanden hat, und heute sind es 3... dann ist es eigentlich immer noch vertretbar ...

anders waere es wenn es frueher 25 waren, und es heute dann folglich 75 sind...
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22.06.2012 14:02 Uhr von JanaMella
 
+3 | -0
 
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@dommen: Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.. Ich habe z.B. keine schriftliche Deutschprüfung im Abitur gehabt, da es lediglich die Bedingung gab in einer der vier Prüfungen eine Sprache zu belgen. Wer Deutsch nur im Grundkurs hatte konnte stattdessen auch Englisch wählen und das sogar mündlich^^
Genau das gleiche war es auch mit Mathe, wer das nur im Grundkurs hatte konnte sich vor der Prüfung mit einer anderen Naturwissenschafft, z.B. Biologie, Chemie, drücken..
In beiden Fällen war es auch möglich sich nur vor der schriftlichen Prüfung zu drücken und diese mündlich abzulegen, da es lediglich zwingend war in den drei schriftlichen und einer mündlichen Prüfung die drei Bereiche Naturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft abzudecken. Die Aufteilung blieb dem Schüler überlassen, natürlich musste in den Leistungskursen eine schriftliche Prüfungen abgelegt werden^^
Aber ich glaube das wurde in Thüringen auch schon vor einer Weile geändert und jetzt sind die Prüfungen in Mathe und Deutsch Pflicht..

[ nachträglich editiert von JanaMella ]
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22.06.2012 16:20 Uhr von tutnix
 
+3 | -2
 
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@trara123456789: "Denn das bayr. Abi ist mit das schwerste in D."

seltsam wie sich dieser mythos immer noch hält.
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22.06.2012 20:18 Uhr von sevenofnine1
 
+2 | -0
 
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Bio LK: Ich hatte damals (in NRW) Biologie als 1. Leistungskurs und durfte damit zu Beginn des 2. Halbjahres der 11. Klasse Mathematik vollständig abwählen. Ich hatte es also nicht nur nicht schriftlich im Abi, sondern zweieinhalb Jahre lang (11.2, 12 und 13) gar nicht.
Als weitere schriftliche Abi-Fächer hatte ich Deutsch und Englisch (Abdeckung der Sprache) und Geschichte (Abdeckung der Gesellschaftswissenschaften) + Latein fürs große Latinum.
Das, was mir am Schluss im Matheunterricht eventuell gefehlt hätte ist mir bis heute noch nicht negativ aufgefallen. Wahrscheinlich, weil ich in meinem Beruf viele Fremdsprachen beherrschen muss, aber Mathe nur sehr sekundär benötige (ich habe 200 Euro über, wie viele Schuhe kann ich kaufen *g*).

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