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Braunlage: Grundschulleiterin schließt Facebook-Gegner vom Unterricht aus

In einer Grundschule in Braunlage kam es zu einem Eklat, weil die Schulleiterin Kinder vom Unterricht ausschloss, deren Eltern keine Facebook-Fotos von ihren Sprösslingen veröffentlicht haben wollten.

Die Schulleitung hatte einen Geschichtenerzähler gebucht, gesponsort von einer Versicherung und mit der Bedingung, das gemachte Fotos des Events auf Facebook gepostet werden.

Einige Eltern waren dagegen, so dass man betreffende Kinder einfach von dem Unterricht ausschloss und in eine andere Klasse versetzte. Die Schulleitung entschuldigt sich inzwischen für den Fauxpas und spricht von einem Fehler.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Facebook, Gegner, Unterricht, Grundschule, Ausschluss
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2012 12:33 Uhr von Wompatz
 
+41 | -6
 
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Da schläft mir mein Gesicht ein, wo sind wir nur hingekommen...
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22.06.2012 13:02 Uhr von Gorxas
 
+58 | -7
 
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News total falsch: Wenn man die Quelle liest (was ich gestern bereits getan habe), dann ergibt sich ein ganz anderes Bild als diese Hetz-News von unserem mozzer suggerieren will.

1. Es waren keine Facebook-Gegner.

2. Wurden die Schüler nicht vom Unterricht ausgeschlossen.

Kurze Erklärung: Die Schule hat sich einen Sponsor zugelegt, der den Geschichtenerzähler gebucht hatte. Der Sponsor gab diesbezüglich ein gängiges Schreiben an die Schule mit diversen Hinweisen (wie z. B. mögliche Veröffentlichung von Bildern auf Facebook etc). Daraufhin werden SELBSTVERSTÄNDLICHERWEISE die Eltern in einem Schreiben informiert und um Einverständnis gebeten, dass die Schüler daran teilnehmen dürfen. Die Schulleiterin hat hierbei GOTT SEI DANK daraufhingewiesen, dass es nicht nur Bilder für die Öffentlichkeit geben könnte, sondern dass diese vielleicht auf Facebook landen könnten. Es ist mehr als verständlich, wenn Eltern ihr Kind nicht auf Bildern auf Facebook sehen wollen o. ä. Das ist gängige Praxis.

Die Schüler, die keine Einverständniserklärung von ihren Eltern erhielten, wurden NICHT vom Unterricht ausgeschlossen, sondern verbrachten die Zeit in einer anderen Klasse. Das ist genauso als wenn die Eltern nicht ihr Einverständnis für einen Wandertag o. ä. abgeben würden.

Fakt ist: die Schulleiterin hat völlig korrekt reagiert und es ist alles standardmäßig abgelaufen. Es wird hier nur plumpe Hetze betrieben, weil es ja um Facebook geht. Aber ich bitte Euch: nicht alles muss auf Facebook landen...

Ach und nur so nebenbei: am Ende wurden doch keine Fotos geschossen - aber das hat eh nichts mit dem Thema zu tun.
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22.06.2012 13:09 Uhr von Juin2k22
 
+11 | -16
 
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Einfach entsprechnede Kinder nicht Fotografieren. Also ich finde es total daneben das man Kinder aus einer Stunde entfernt nur weil die Eltern dagegen waren das die Fotos ihrer Kinder nicht veröffentlicht werden dürfen.

Man hätte einfach entsprechende Kinder nicht Fotografieren dürfen. ENDE
Probelem gelöst.

Aber wie es bei unseren Paragraphen Reitern immer ist
erst handeln
dann fehler machen (der richtig dämlich ist)
und dann dafür entschuldigen
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22.06.2012 13:16 Uhr von General_Strike
 
+4 | -35
 
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22.06.2012 13:22 Uhr von sicness66
 
+32 | -3
 
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Unternehmen: haben in der Schule nichts verloren!
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22.06.2012 13:39 Uhr von Andreas-Kiel
 
+7 | -2
 
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@Juin2k22: "Man hätte einfach entsprechende Kinder nicht Fotografieren dürfen."
Das sind ja keine Einzelbilder sonder Gruppenphotos während der Veranstaltung. Wie soll das denn gehen, einige innerhalb einer Gruppe immer wegzulassen???

Bei unseren Kindern in der Schule gibt es jetzt auch schon einige Klassenphotos, wo im nachhinein einige Schüler weggeschwärzt wurden, weil die Eltern das nicht wollten.
Das sieht absolut bescheuert aus.

Ich finde das etwas übertrieben, aber vermutlich wir hier alles wieder nur künstlich hochgespielt.
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22.06.2012 13:41 Uhr von Gorxas
 
+18 | -4
 
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@Zeus35: Es war keine öffentliche Veranstaltung, sondern eine Schulveranstaltung für eine bestimmte Klasse. Von ihrer Seite aus war es kein korruptes Verhalten - sondern ein Fehler einen Konzern als Sponsor zu gewinnen.

Das Verhalten ihrerseits war völlig korrekt. Sie hat die Eltern ausreichend informiert und auch auf Facebook hingewiesen. Als Eklat würde ich es eher bezeichnen, wenn sie den Sachverhalt verschwiegen hätte um so die Einwilligung zu erschleichen.

Ausgesperrt wurde niemand. Sondern die Eltern wollten nicht, dass die Kinder daran teilnahmen, was völlig legitim ist. Ich verstehe beide Seiten völlig und bin mit deren Verhalten konform.
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22.06.2012 13:47 Uhr von sooma
 
+9 | -9
 
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Selbstverständlich wurden die Kinder AUSGESCHLOSSEN.

Und zwar nicht nur aus der Geschichteerzähler-Stunde, sondern auch gesellschaftlich.

//Edit@Gorxas: Du willst nur nicht verstehen, dass Lobbyismus und Marketing auf dem Rücken von Kindern inakzeptabel ist.

[ nachträglich editiert von sooma ]
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22.06.2012 13:49 Uhr von Andreas-Kiel
 
+4 | -2
 
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@Zeus35: "Das bedeutet doch, ohne verwertbare Fotos keine Leistung. Kann man das noch Sponsoring nennen?"
Ja, natürlich ist das trotzdem Sponsoring.

Anderes Beispiel: wir haben im Sportverein einen Sponsor, der uns komplett mit Mannschafts T-Shirts und diversen anderen Dingen ausgestattet hat. Dabei ist auf dem T-Shirt auch ein Schriftzug des Sponsors und es wurde selbstverständlich auch ein Großes Gruppenphoto mit Mannschaften und Sponsor gemacht.

Ich finde, das ist ganz normales sponsoring, denn auch ein Sponsoring muß nicht zwingend ohne jegliche Gegenleistungen erfolgen und Werbung zählt eben dazu und ist eigentlich auch immer dabei. Da brauchst Du Dir nur die Bundesliga oder Formel 1 anschauen.
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22.06.2012 14:21 Uhr von Andreas-Kiel
 
+1 | -1
 
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@Zeus35: Ich glaube, Du irrst Dich. Bei sponsoring darf die gebende Firma durchaus auch einen Vorteil erhalten.
Ich habe Mal bei Wiki nachgeschlagen und wurde dort in meiner Meinung bestätingt:

Zitat Wiki: Unter Sponsoring versteht man die Förderung von Einzelpersonen, einer Personengruppe, Organisationen oder Veranstaltungen, durch eine Einzelperson, eine Organisation oder ein kommerziell orientiertes Unternehmen, in Form von Geld-, Sach- und Dienstleistungen mit der Erwartung, eine die eigenen Kommunikations- und Marketingziele unterstützende Gegenleistung zu erhalten.

Das ist doch eindeutig, oder?
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22.06.2012 14:35 Uhr von Andreas-Kiel
 
+7 | -2
 
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Wer hat denn überhaupt etwas verkehrt gemacht????? Die Firma bietet eine Vorleseveranstaltung an, wobei als Voraussetzung die Bereitschaft steht, dabei fotografiert zu werden. Das ist doch legitim.

Die Schule hat das angenommen, da es auf dieser "Dorfschule" wenig "Extra Veranstaltungen" gibt. Dagegen ist ja erst Mal auch nichts einzuwenden.

Die Lehrerin hat (richtigerweise) um Erlaubnis bei den Eltern angefragt. Völiig richtig.

Nun gab es einige Absagen, sodaß Sie nur 2 Möglichkeiten hat:
1) Komplett absagen
2) Nur die wenigen Kinder, die keine Erlaubnis hatten, einen Alternativunterricht anzubieten

Bei 1) wäre es ein Nachteil der vielen Kinder gewesen, die gerne teilgenommen hätten, bei 2) nur der wenigen, die diese Erlaubnis nicht hatten. Sie hat sich für 2) entschieden, was ich richtig finde. Wenn es Schwimmunterricht gibt, wo z.B. muslimische Mädchen nicht teilnehmen dürfen, findet der ja auch statt und bei Wandertagen oder anderen Veranstaltungen gibt es ja auch immer Einzelne, die aus verschiedenen Gründen nicht teilnehmen können/dürfen.

Warum sollen denn darunter alle anderen leiden?

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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22.06.2012 14:36 Uhr von maxyking
 
+4 | -2
 
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ämm also: ich finde das komplett Ok. Was ist den die Alternative ?? das die Veranstaltung für alle ausfällt nur weil eine Minderheit nur die verteile haben will aber nicht die " Nachteile " .
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22.06.2012 14:55 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -2
 
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Die Schulleitung/Lehrerin hat richtig reagiert. Schade das sie jetzt zurückrudern.

Über das Pädoargument bezüglich Bildern im Internet kann man nur milde lächeln.

Und auch die Facebookgruppe(weiter oben gepostet) sowie der Golem Artikel bringen keine wirklichen Argumente, nur hohle Phrasen.
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22.06.2012 15:11 Uhr von Aggronaut
 
+5 | -3
 
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der social krempel: nimmt immer groteskere formen an. wird zeit das der hype um den müll endlich ein ende nimmt
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22.06.2012 15:16 Uhr von Floppy77
 
+3 | -1
 
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Viel Lärm um Nichts! Dass der Sponsor auch etwas von haben will ist klar, sonst könnte der das Geld auch auf der Straße verschenken und sagen das Geld kommt von der und der Versicherung.

Wenn die Eltern ihre Kinder bespaßen wollen, können die das auch ohne Sponsor, dann gibts auch keine ungewollten Bilder bei Facebook.

@sicness66
"Unternehmen haben in der Schule nichts verloren!"
Sehe ich ansich genauso, allerdings haben viele Gemeinden ihre Schulen an Unternehmen verscherbelt um sie sich danach zurück zu mieten. Das hat dann teilweise zur Folge, dass Spielplätze nach Schulschluss nicht mehr betreten werden dürfen.

Auch Unterrichtsmaterialien kommen vielfach schon von Firmen. Alternative wäre, diese Kosten auf die Eltern umzuschlagen, aber nicht jede Familie könnte sich das leisten. Auf die Politiker braucht man nicht hoffen, die sparen doch schon immer gern an der Bildung.
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22.06.2012 15:29 Uhr von Andreas-Kiel
 
+3 | -1
 
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@Zeus35: "Hättet ihr die Trikots auch bekommen ohne Werbung darauf?"
Das weiß ich nicht, vermutlich schon, das wäre dann aber wöhl das letzte Mal gewesen.

Wenn eine Firma ein Sponsoring durchführt, erwartet sie natürlich gewisse Gegenleistungen. Wenn man diese nicht erfüllt, wäre dies vermutlich das erste und letzte Mal, daß man etwas von dieser Firma erhalten hat.
Dies wird aber gar nicht als Option herangezogen, da das im Prinzip selbstverständlich ist.

Die Firma investiert Geld und erhält eine gewisse Gegenleistung in Form von Werbung. Dies kann man aber schlecht in Zahlen fassen, gerade bei uns "auf dem Lande" wird aber die Investition garantiert größer sein, als der spätere Gewinn durch die Werbung.
Insofern gewinnen alle - Wir, da wir die Trikots erhalten und kein Problem haben, dem Sponsor auch etwas Gutes zu tun - und der Sponsor erhält zumindest einen Teil des investierten Geldes in Form von Werbung zurück.
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22.06.2012 15:32 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@ Gorxas: Danke dem ist nichts hin zu zufügen.

Es ist eine reine Hetz-News die der Autor bewusst so verfälscht hat das all die Schafe hier springen....
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22.06.2012 15:33 Uhr von Xanoskar
 
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Pff: Was ein Hickhack

Die Schulleitung hat in allen Belangen richtig reagiert, sowohl sind sie ihrer Informationspflicht nachgekommen, sie boten alternativen an für die Kinder deren Eltern was dagegen haben (was ihr gutes recht ist), als auch das sie einen Sponsor fanden. Es ist doch einfach ohne solchen Sponsoren gibt es solche kulturellen Veranstaltungen an öffentlichen Schulen nicht.
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22.06.2012 15:38 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Zeus35: Ein Bsp.: Ich plane mit einer Schulklasse im Rahmen eines Teamtrainings in einen Kletterwald oder Hochseilgarten zu fahren. Da werden von den Eltern auch etliche Unterschriften abverlangt und ja es ist nicht ungefährlich. Die Kinder, der Eltern die das nicht unterschreiben, bleiben natürlich in der Zeit in einer anderen Klasse. Was denn sonst.
Genauso ist es wenn Fotos gemacht werden, oder wenn eine TV Station eine Reportage machen wollen, dann machen die Kids mit, deren Eltern das wollen und die anderen sind dann natürlich wo anders. Was denn sonst?

Was gibt es gegen Sponsoring zu sagen, entweder die Eltern zahlen es oder ein Sponsor/Förderverein oder es findet eben nichts statt.
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22.06.2012 15:40 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -1
 
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Zeus: "Das bedeutet doch, ohne verwertbare Fotos keine Leistung. Kann man das noch Sponsoring nennen?"

Sponsoring ist immer(!) mit Gegenleistung!
Alles andere ist Spende, das sollte man schon mal gar nicht verwechseln.
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22.06.2012 17:38 Uhr von Achtungsgebietender
 
+2 | -4
 
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Recht so! Langsam muss man auch mal mit der Zeit: gehen - sonst GEHT man halt, mit der Zeit! Das sieht man schön an dem Beispiel. Man sollte diese erzkonservativen Schüler von der Schule suspendieren! Die können dann ja inne Waldorfschule gehen, oder wie das heißen tut!
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22.06.2012 20:28 Uhr von puppet_master
 
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@Achtungsdings: Wenn man keine Ahnung hat... kennste ja.
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22.06.2012 21:03 Uhr von chackyo
 
+1 | -3
 
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So einfach mit dem "Recht am eigenen Bild" ist es nicht -
Bei einer Massenveranstaltung gilt dieses Gesetz nicht so einfach.
In dem Fall hat man nämlich kein Recht darauf - ich finde es einerseits gut, dass die Eltern der Kinder vorgewarnt wurden, aber schlecht, dass sie stattdessen ausgeschlossen wurden.
Ein "Herausschicken" während Fotos gemacht werden wäre besser....
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22.06.2012 21:31 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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@chackyo: Willst du dann jedesmal das Stück unterbrechen?
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23.06.2012 07:08 Uhr von Achtungsgebietender
 
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@puppet_master - willst Du mich jetzt VOLL-: labern, Du Puppenblah?

Hier der Erfinder Deines ja "ach so tollen" Spruchs zum Thema...

Jaaaaaa......pass schön auf, Du kleines N*CHTS!!! *lach*

http://www.youtube.com/...

p.s.: ich denke, man sollte sich in Foren gesittet und moralisch benehmen!

[ nachträglich editiert von Achtungsgebietender ]

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