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Thüringen: Landkreise missbrauchen Flüchtlingsgelder zur Haushaltssanierung

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat einen Veruntreuungsskandal Thüringer Landkreise aufgedeckt. Jahrelang wurden Flüchtlingsgelder für die eigene Haushaltssanierung umgeleitet. Missstände wurden dabei im Wartburgkreis, Altenburger Land, dem Kyffhäuserkreis und Unstrut-Hainich-Kreis festgestellt.

In Thüringen erhalten Landkreise und kreisfreie Städte monatliche Kostenerstattungen von 177 Euro für Unterbringung, 24,45 Euro für Betreuung und 272 Euro für sonstige Kosten, die für jeden aufgenommenen Flüchtling entstehen. Der Wartburgkreis soll so in vier Jahren 800.000 Euro gespart haben.

Die migrationspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Rothe-Beinlich, forderte personelle Konsequenzen. Petra Albert, Migrationsbeauftragte der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland, sprach von einem unglaublichen Missstand, Haushaltslöscher auf Kosten von Migranten zu stopfen.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geld, Missbrauch, Flüchtling, Haushalt, Landkreis
Quelle: www.taz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2012 11:34 Uhr von usambara
 
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22.06.2012 11:58 Uhr von usambara
 
+4 | -8
 
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@wok! zumindest Verbrecher leben doch deutlich komfortabler in ihren Knästen- wenn wir schon dabei sind, Menschen gegen einander aus zuspielen...
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22.06.2012 12:39 Uhr von ghostinside
 
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wok! Schön zu sehen, dass ein Mensch für dich unterschiedliche "Wert"maßstäbe besitzt. Hat sich ja die Propaganda gelohnt.

Und gespart wurde nicht in diesem Bereich. Es wurde unter Vortäuschung falscher Tatsachen Haushaltsdefizite ausgeglichen, auf dem Rücken von Menschen. Oder halt für dich nochmal: Menschen zweiter Klasse.
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22.06.2012 15:29 Uhr von sicness66
 
+2 | -3
 
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Es geht doch um was ganz anderes: Hier geht es doch nicht um die Frage, ob die Gelder gerechtfertig sind oder nicht, sondern dass man einen Gemeinwohlgedanken vorspielt, um dann ganz einfach Gelder abgreifen zu können um den Haushalt zu glätten.

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