22.06.12 06:23 Uhr
 1.072
 

Nach Explosions-Unfall eines Elektroautos ist Hersteller BYD angeschlagen

Der BYD e6 sollte Chinas Vorzeigeprojekt im Elektroauto-Bereich werden. Doch bei einem Unfall mit einem Nissan explodierte der Wagen (ShortNews berichtete). Während die Nissan-Insassen überlebten, waren die drei BYD-Fahrgäste sofort tot. Da der Wagen explodierte, gab es keine Chance zu entkommen.

Dieser tragische Unfall könnte Chinas Elektroauto-Entwicklung regelrecht begraben. China ist vor allem an einer Eigenentwicklung interessiert, weil eine E-Auto-Offensive zu mehr Unabhängigkeit beitragen würde, vor allem bei Ölimporten.

500.000 E-Fahrzeuge sollten bis 2015 in China fahren, 400.000 Ladestationen plant man aufzubauen. Jochen Siebert, ein in China tätiger Automobilexperte hält es "für nicht unwahrscheinlich, dass BYD bald nicht mehr existiert". Für Daimler ist das schlecht, denn sie halten mit BYD ein Joint Venture.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Unfall, Explosion, Hersteller, Elektroauto, BYD
Quelle: www.wiwo.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Südkorea: Rekordstrafe von 30 Millionen Euro gegen VW wegen Irreführung verhängt
Trump-Forderung nachgekommen: Apple-Zulieferer Foxconn plant Investition in USA
Großbritannien: Erstmals mehr Vinyl-Verkäufe als Musik-Downloads

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.06.2012 07:19 Uhr von saber_
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
natuerlich gibt es manchmal produkte, die ihres namens wegen teuer sind...

aber manchmal kann es durchaus sein, dass das produkt seiner komplizierten und langwierigen entwicklung wegen so teuer ist...


man schmeisst nicht einfach so ein auto auf den markt... die entwicklungsphase zieht sich ueber mehrere jahre und bei der einfuehrung neuer technologien muessen zunaechst einmal alle komponenten auf herz und nieren getestet werden...


jeder hersteller kennt die gefahren der batterie...das sind foermlich tickende zeitbomben... da muss viel entwickelt werden um die sicherheit in jeder situation zu gewaehrleisten...


tja...und dann ist da eben noch china... die meinen jetzt innerhalb von paar jahren das know-how von ueber 100 jahren automobilbau von den anderen einfach kopieren zu koennen...

optisch mag es ihnen evtl gelingen...aber technisch hinken sie paar jahre hinterher...
Kommentar ansehen
22.06.2012 07:19 Uhr von Perisecor
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Da man als ausländische Firma - sofern man auch in der Volksrepublik produzieren möchte - ein Venture eingehen MUSS, stellt sich natürlich die Frage, ob dies eines dieser Zwangs-Ventures ist oder Daimler tatsächlich traurig um den Verlust wäre.
Kommentar ansehen
22.06.2012 10:45 Uhr von Danielsun87
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
glaube ich nicht das die pläne und somit die zeiten eingehalten werden können, auch wenns tote gibt, heute fliegen wir auch..da gabs auch viele tote früher, bei der entwicklung..
also wer angst hat zu sterben, soll bitte ein beklobter arbeitnehmer sklave bleiben..
lg
Kommentar ansehen
22.06.2012 10:55 Uhr von saber_
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Danielsun87: kollateralschaeden sind in der automobilindustrie immer mit einkalkuliert, bewegen sich jedoch quasi im promillebereich eines endproduktes.

tote auf kundenseite kann (und will) sich keine firma erlauben....immerhin leben wir im jahr 2012, und nicht zu zeiten der gebrueder wright...



deine aussage gibt aber allgemein sehr wenig sinn:
"also wer angst hat zu sterben, soll bitte ein beklobter arbeitnehmer sklave bleiben"

und wenn ich keine angst habe zu sterben, dann darf ich mich selbststaendig machen? oder wie?!

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Time"-Magazin: Donald Trump ist Person des Jahres 2016
Englische Kleinstadt wundert sich über chinesische Touristenmassen
Tennis: Boris Becker wird nach Trainer-Aus bei Novak Djokovic Eurosport-Experte


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?