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Schweiz: EU-Beitrittsbefürworter kassieren Spott des Verteidigungsministers Ueli Maurer

Der Schweizer Verteidigungsminister Ueli Maurer hat sich mit deutlichen Worten über die Zurechnungsfähigkeit des Teils seiner Landsleute mokiert, die einen Beitritt des Landes zur Europäischen Union und Euro-Zone fordern.

Maurer meinte, diese Menschen seien verrückt, hätten nicht mehr alle Tassen im Schrank. Die EU sei im Niedergang begriffen und sehr unglaubwürdig geworden.

Die Schweiz beschrieb Maurer als die "beste Volkswirtschaft der Welt", deren von vielen bewunderte direkte Demokratie ein Vorbild für die Zukunft Europas sei. Die nicht von den Völkern sondern von oben beherrschte EU ist nach Ansicht Maurers in einem "schlechten Zustand".


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WebReporter: General_Strike
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, EU, Schweiz, Europa, Verteidigungsminister, Spott
Quelle: www.focus.de

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21.06.2012 14:51 Uhr von General_Strike
 
+12 | -2
 
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Es ist toll, wenn das Volk alle wichtigen Entscheidungen selbst treffen darf. In der EU würde das Volk viel Einfluss verlieren und aus Brüssel fremdbestimmt werden.

Dies ist bereits ein Totschlagargument, abseits der rein wirtschaftlichen Erwägungen, gegen den Beitritt.

Die Schweiz muss unabhängig bleiben!
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21.06.2012 14:56 Uhr von General_Strike
 
+19 | -5
 
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Beispiele für direkte Demokratie: - Initiative zur Ausschaffung krimineller Ausländer
- Lebenslange Verwahrung für nicht therapierbare, extrem gefährliche Sexual- und Gewaltstraftäter
- Verbot des Schlachtens ohne vorherige Betäubung
- Minarettverbot

Dies alles hat das Volk demokratisch entschieden.
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21.06.2012 15:21 Uhr von General_Strike
 
+10 | -2
 
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@bertl058: Die starke, autonome Währung führt zu immensen realen Steigerungen der Einkommen in der Schweiz gegenüber dem Ausland. Ein Kollege von mir fliegt mindestens ein Mal im Monat ins billige Hamburg, um sich dort nach Strich und Faden "verwöhnen" zu lassen - wie Gott in Frankreich. Deutsche können sich das dagegen kaum noch leisten.

Wettbewerbsfähig bleibt die Schweiz dennoch durch Spitzenqualität, für die unsere Kunden auch bereit sind, etwas mehr zu zahlen und durch moderate Schwächung der eigenen Währung.
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21.06.2012 15:25 Uhr von swanson
 
+5 | -0
 
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die eigene Währung muss aber schon jetzt reguliert werden, da die Schweizer, wenn sie die Möglichkeit haben, nur noch in der Eurozone einkaufen. Die eigene Währung ist zu stark.

Ich wohne in einer Grenzstadt und alle Kaufhäuser, Supermärkte oder Shops werden von den Schweizern belagert. Mit der Erstattung der 19 % Mehrwertsteuer lohnt sich das richtig und die eigene Wirtschaft und Arbeitnehmer in diesen Branchen geht vor die Hunde.
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21.06.2012 15:30 Uhr von General_Strike
 
+7 | -1
 
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@swanson so schlimm ist es nicht: Zu leiden haben nur grenznahe Standorte. Die Wirtschaft brummt weiter...

http://bazonline.ch/...

- anders als in Deutschland:

http://de.reuters.com/...

Aber Einkaufen in Deutschland macht wirklich Spass. Wenn ich für etwas nur 79 Euro bezahlen muss, für das ein Deutscher 98 Euro bezahlt, gehe ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht aus dem Laden.
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21.06.2012 15:31 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+7 | -1
 
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Er hat es sehr milde ausgedrückt. Was hat uns denn die undemokratische EU gebracht? Bankenpleiten, Geldentwertung, Lug, Trug und ständige Überwachungsversuche, die von unserem inkompetenten Innenministerkasperle auch noch befürwortet werden.
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21.06.2012 16:22 Uhr von swanson
 
+1 | -2
 
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@general_strike: und die Grenznahen schweizer Städte dürfen den Bach runter gehen ?
Das macht nichts ?
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21.06.2012 19:59 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -1
 
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Verständliche Reaktion: Ein weiterer Grund für Maurer könnte natürlich auch sein, daß die Schweizer mit einem Eintritt in die EU ihren Status als Steuerhinterzieherparadies verlieren könnten, was sicherlich erhebliche finanziellen Einbußen für das Land bedeuten würde.

Ein double fail, sozusagen... ;-)
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21.06.2012 20:18 Uhr von General_Strike
 
+1 | -0
 
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@hirnamoebe: Aldi ist noch nicht so lange in der Schweiz. Bevor Aldi kam, hatten Migros und Coop alle kleineren Ketten aufgekauft und die Preise als Monopolisten kräftig erhöht. Dieser Trend dreht sich jetzt durch Lidl und Aldi wieder um.

Konkurrenz belebt das Geschäft.

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