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Drastische Gebührenerhöhung durch die GEMA: Kundgebungen am kommenden Montag

Gegen drastische Gebührenerhöhungen durch die GEMA wird es am kommenden Montag zu Kundgebungen beim GEMA-Mitgliederfest in Berlin kommen.

Klubbesitzer sowie auch Kulturveranstalter müssen laut der neuen Gebührenordnung 400 bis 600 Prozent mehr Geld an die GEMA abführen. Doch diese von der GEMA neu verlangten Gebühren würde viele Klubs zur Schließung zwingen.

Der Verein Clubcommission Berlin und andere Party- und Klubveranstalter rät seinen Mitgliedern: "Sieh zu, dass du aus deinem Gewerbevertrag raus kommst. Schließe deinen Laden." Für die GEMA sind die Gebührenerhöhungen "ausgeglichen und fair".


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Gebühr, Montag, GEMA, Kundgebung
Quelle: www.gulli.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2012 09:49 Uhr von Randall_Flagg
 
+34 | -1
 
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Alternativ: Keine GEMA-Musik mehr abspielen. Das allerdings dürfte in Clubs fast unmöglich sein.
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21.06.2012 10:13 Uhr von FadingMoon
 
+30 | -1
 
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Ganz davon abgesehen, dass es wenig club-taugliche gema-freie Musik gibt, ist es verdammt schwer, überhaupt herauszufinden, ob ein Künstler überhaupt von der Gema vertreten wird. Per Gesetz ist nämlich nicht die Gema in der Beweispflicht. sondern der Konsument.
Ich hab mir einmal die Datenbank auf der Gema angesehen: Die Suchfunktion enthält keine Funktion, um nach dem Interpreten eines Liedes zu suchen. Sucht man also nur nach dem Liedtitel, kommen so viele Ergebnisse, dass diese nicht angezeigt werden. Es bleibt also nur die Möglichkeit, eine eindeutige dem Lied zugeordnete Nummer einzugeben, über die nicht jedes Lied verfügt und die auch verdammt schwer herauszufinden ist.
So kann man natürlich auch Geld durch asymmetrische Information verdienen.
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21.06.2012 10:24 Uhr von Sir.Locke
 
+20 | -2
 
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nachtrag, es sind erhöhungen bis zu 1.400 prozent, die vor allem locations und veranstaltungen die über 2.500 besucher aufnehmen können (gema rechnet dabei über die quadratmeter ab, egal wie viele besucher wirklich da sind).

@randell: selbst das ist ein "behördenlauf" ohnes gleichen. ich hatte kontakt zu jemanden, der eine solche party auf zwei floors veranstaltet hat (open air party, djs waren darüber informiert und angewiesen). diese party musste und war natürlich mit den hinweis auf gema-freie musik bei der gema angemeldet worden. zwei wochen nach der party kam dann der gema-hammer. man wollte von dem veranstalter eine komplette trackliste haben mit: song, künstler (künstlername, richtiger name, ort, geburtstag), ggf. bei einem remix auch hier künstlername, richtiger name, ort, geburtstag... man stelle sich das mal bitte vor bei einer 7 stunden veranstaltung auf zwei floors - das sind 14 stunden musik mit etlichen hundert tracks. das hieß die djs anmailen in der hoffnung das sie ihre trackliste noch kannten, und dann ging es los die daten zu sammeln. wobei garnicht alle gefunden werden konnten, da viele künstler ihr "richtiges" leben nach wie vor aus der öffentlichkeit raushalten (können). im endeffekt musste er dann doch eine gebühr an die gema zahlen weil er die liste nicht vollständig aufarbeiten konnte.
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21.06.2012 10:39 Uhr von Krawallbruder
 
+21 | -0
 
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Das ist mordernes Raubrittertum ich frage mich echt warum jeder dahergelaufene Idiot einen Laden wie die GEMA gründen und darüber abkassieren kann?

Da müsste GESETZLICH ein Riegel vorgeschoben werden.

Alternativ dazu alle modernen Raubritter vor der Stadt zur Abschreckung aufknüpfen!
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21.06.2012 10:45 Uhr von General_Strike
 
+6 | -0
 
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erschreckendes Beispiel: "Hat ein Disco-Betreiber nach altem Tarif 25 000 Euro im Jahr an die Gema gezahlt, werden es ab kommendem Jahr 120 000 Euro sein. Besonders hart treffen die neuen Tarife große Diskotheken wie das MicMac in Moisburg. Denn die Quadratmeterzahl der Disco spielt künftig auch eine Rolle in dem Tarifsystem."

http://www.abendblatt.de/...

Das ist das Ende der Dorfdiscos.

Falls die GEMA-Gebühren auch für Festzelte auf dem Münchener Oktoberfest gelten, wird der Widerstand jedoch so hoch sein, dass das bald wieder rückgängig gemacht wird.
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21.06.2012 11:01 Uhr von Sir.Locke
 
+3 | -1
 
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@General_Strike: die gebühren-"neuordnung" betrifft alle veranstater und veranstaltungen die musik abspielen: discos/ clubs, open air-veranstaltungen, dorf- und stadtfeste, vereinsfeiern, abibälle, tanztees... egal ob charts, rock, schlager, techno und was es noch so gibt...

darum sollte jeder die petition unter: http://www.disco-retter.de unterzeichnen.
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21.06.2012 11:14 Uhr von General_Strike
 
+0 | -0
 
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@Sir.Locke das geht ja weiter als ich dachte: Gilt das auch für kirchliche Veranstaltungen und grosse Hochzeiten mit Hunderten Gästen?
Bei W-LAN-Partys wird man wohl darauf achten, keine Musik zu spielen.

Die zentral gelegenen, gut ausgelasteten Discos in den Grossstädten werden das durch höhere Eintrittspreise wohl verkraften und mittelfristig deutlich mehr Kundschaft haben, die nicht mehr nur zum Arbeiten vom Land in die Stadt pendelt.
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21.06.2012 11:24 Uhr von Sir.Locke
 
+0 | -0
 
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@General_Strike: nein, es geht hierbei "nur" um öffentliche veranstaltungen, allerdings wie geschrieben - aus allen bereichen.
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21.06.2012 11:39 Uhr von Yoshi_87
 
+4 | -0
 
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Wir haben so viele Bäume: Da ist sicher genug Platz für jeden einzelnen Mitarbeiter der GEMA und jeden Seelenverkäufer der meint seine Musik da anmelden zu müssen.
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21.06.2012 11:44 Uhr von rockzzz
 
+1 | -3
 
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haha: weltuntergang 2.0
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21.06.2012 12:22 Uhr von Alois_Besenstiel
 
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Diesen parasitären Furunkeln der GEMA sollte man die Bude über dem Kopf anzünden.
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21.06.2012 12:26 Uhr von zorndyuke
 
+1 | -1
 
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ein rotz! Den Pennern geht es schon längst nicht mehr darum die Musikwerke zu schützen, sondern einfach nur Geld kassieren bis zum Get-Not !

Warum gibt es dagegen keine Vereine? Statt euch auszuziehen gegen Prostitution oder sonstigen Rotz, versammelt euch und Streikt gegen die GEMA! Ich zahl nicht ein Cent an die Bastarde! Die haben 0 Cent verdient!

Lasst euch gefälligst bessere Alternativen einfallen! Ich müsste nur raus und irgendeinen Obdachlosen nach einer Idee fragen und er hätte 11 bessere Vorschläge als Ihr je eingereicht habt!

Ich stell euch Schmarotzer auf eine Linie mit ACTA! Ja richtig gelesen: SCHMAROTZER. Den Ganzen Tag auf Youtube rumjunken und auf "Melden" klicken. Typisch Beamten. Bei euch stimmen jegliche Vorurteile und Klischees!
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21.06.2012 12:32 Uhr von Devils_Eye
 
+1 | -0
 
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Randall: "Alternativ: Keine GEMA-Musik mehr abspielen. Das allerdings dürfte in Clubs fast unmöglich sein."

Doch, es gibt doch genug davon, aber dann bleiben die Discos alle leer, weil sich keiner diesen Scheiss antun will.
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21.06.2012 12:54 Uhr von General_Strike
 
+1 | -0
 
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Abstimmung über GEMA: http://bremen4u.weser-kurier.de/...

Ich wusste gar nicht, dass die GEMA-Gebühr fast ausschliesslich an die Künstler ausgezahlt wird...
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21.06.2012 14:26 Uhr von General_Strike
 
+0 | -2
 
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@aspartam_gift: Womit sollen die Künstler sonst Geld verdienen?
Mit Raubkopien?

Ich rede jetzt nicht von Madonna oder Sting sondern von den vielen Kleinkünstlern, die kaum von ihrer Kunst leben können.
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21.06.2012 14:47 Uhr von 24slash7
 
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GEMA umgehen: http://www.tagesspiegel.de/...

Schon ist es keine öffentliche "Aufführung mehr"
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21.06.2012 15:13 Uhr von Hawkeye1976
 
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Ihr solltet erst mal selber nachrechnen, bevor ihr lamentiert.

Gerade kleine und mittelgroße Veranstaltungen werden durch den neuen Tarif entlastet.
Diskotheken zahlen aktuell gerade mal 45€ pro Abend an die GEMA, also an die Leute, die die Geschäftsgrundlage Musik überhaupt erst schaffen durch ihre Arbeit. Findet ihr das fair?

Übrigens sind von den 1,5 Millionen Veranstaltungen, die pro jahr lizensiert werden, nur ganz wenige Clubs und Diskotheken. 60% dieser Veranstaltungen werden von den neuen Tarifen profitieren.

Eine Disco mit 300m2 und 8€ Eintrittsgeld zahlt 45.- aktuell und ein Gastwirt mit einem Saal der selben Größe und beim selben Eintrittspreis 270€. Ist das fair?
Mit dem neuen Tarif zahlen beide 240€.

Ihr regt euch hier über Bohlen und Co auf und merkt gar nicht, dass diese Proteste von den Großverdienern der Veranstalterbranche lanciert sind, die endlich angemessen zur Kasse gebeten werden.

Übrigens wurde 5 Jahre lang mit dem Bundesverband der Veranstalter über einen neuen Tarif verhandelt und von deren Seite alles abgeblockt. Sogar das Angebot der GEMA, auf die 5-Stunden-Klausel zu verzichten.

Ach ja, umgerechnet bewegen sich für die großen Clubs/Diskos die Mehrausgaben pro Besucher deutlich im Cent Bereich. Da wird mal wieder auf hohem Niveau gejammert und der dumme Michel instrumentalisiert. Ist ja auch so einfach. Die GEMA kann ja nur böse sein ....
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22.06.2012 16:06 Uhr von Hawkeye1976
 
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@RealAcidArne: Ich arbeite nicht für die GEMA, bin aber in der Lage , mich zu informieren, bevor ich blind drauf los bashe.
Ihr pflegt ja euer bißchen Resthirn abzuschalten sobald ihr GEMA hört.

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