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US-Notenbankchef kritisiert Europas Währungspolitik

US-Notenbankchef Ben Bernanke teilte nach einer Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) nun mit, die US-Konjunktur werde vorerst keinen Auftrieb erleben. So soll der bisherige Finanzplan "Operation Twist", nach dem die Zinsen erhöht werden, auf Anleger und Unternehmer wirken.

Dabei nahm er auch Europa in die Pflicht. "Europa ist eine wohlhabende Region, sie haben adäquate Ressourcen, um diese Probleme anzugehen", so Bernanke. Ebenso erklärte er die Bedeutung der Eurokrise für Amerika. Die Aktienpreise, sagte Bernanke weiter, erfuhren durch die "Sorge" einen Dämpfer.

Es wurde angekündigt, dass Amerika im Falle eines europäischen Währungskollaps vorbereitet sei. Bernanke bemängelte den Informationskanal zwischen europäischer und amerikanischer Wirtschaft. "Wir brauchen zusätzliche Informationen über den Zustand der Wirtschaft und darüber, was in Europa geschieht."


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Europa, Eurokrise, Notenbank, Ben Bernanke
Quelle: www.spiegel.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2012 10:10 Uhr von uss_constellation
 
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Ach: der Chef der FED, einer privatwirtschaftlichen Organisation, die Geld erschafft aus dem Nichts indem sie Kredite aus dem Nichts vergibt und Zinsen einnimmt, kritisiert die europäische Währungspolitik, die unterm Strich genau das gleiche macht?
Wir brauchen einen radikalen Systemwechsel! Sowohl Europa als auch und vor allem die USA.
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21.06.2012 12:16 Uhr von Klecks13
 
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Ein Dealer: wirft dem anderen Dealer vor, den Junkies Stoff zu geben? Bernanke, you made my day! :-))

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