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Documenta Kassel: Kunstobjekt sieht wie Sprengkörper aus - Polizei räumt Gebäude

Auf der Documenta 13 in Kassel wird auch wieder viel Extravagantes ausgestellt. Zwei Glasampullen mit einer transparenten Flüssigkeit verbinden zwei Wachmänner allerdings gar nicht mit Kunst, sondern mit einem Bombenattentat. Sie rufen die Polizei, die das Gebäude räumt - und zwar mit Großeinsatz.

Weil die Feuerwehr nicht gleich feststellen kann, was für Substanzen im Glasrohr sind, kommen per Hubschrauber Spezialisten des Landeskriminalamtes Wiesbaden angeflogen. Diese finden schließlich heraus, dass es sich um Salatöl handelt. Wer diesen Einsatz bezahlen muss, ist noch unklar.

Verantwortlich für das vermeintliche "Bombenattentat" ist die deutsche Künstlerin Sonja Toepfer. Das Objekt heißt "Hypostase Requiem". Sie verschenkte die Röhrchen, in denen ein Bluttropfen ist, an Besucher. Vermutlich wurde es "einfach liegen gelassen", meint Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Polizei, Kassel, Gebäude, Sprengkörper
Quelle: www.bild.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2012 16:26 Uhr von shainibraini
 
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@dem ignoranten vor mir: angenommen, du telefonierst in der bahn und vergisst deswegen beim rausgehen deinen rucksack.
dann kommt ein bahn-angestellter und vermutet sofort (wie leider viele verängstigte pussies heutzutage) eine bombe!
würdest du danach auch die kosten übernehmen, frei nach deinem motto: "wer scheiße "baut" soll auch löhnen"?

die kosten wären übrigens immens!
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21.06.2012 17:52 Uhr von mort76
 
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shainibraini, genau das passiert, wenn du deinen Koffer oder Rucksack im Bahnhof oder Zug unbeaufsichtigt stehen läßt.
Kommt es dadurch zu einer Evakuierung oder Sperrung, wirst du höchstwahrscheinlich zivilrechtlich verklagt und darfst die entstandenen Kosten tragen.
Das ist nun schon mehrmals geschehen...
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22.06.2012 11:44 Uhr von gravity86
 
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Para-shut: hast du die news eigentlich gelesen? bzw. zuende gelesen? Sie hat die Röhrchen nur verschenkt. Irgendjemand hat es dann liegen gelassen... also wenn überhaupt, dann müsste derjenige, der es liegen gelassen hat, dafür zahlen.
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22.06.2012 12:47 Uhr von gravity86
 
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gebaut: ja und willst du jetzt Waffenhersteller wegen Massenmord verklagen, die haben die Waffen auch gebaut. Wenn sie es irgendwo hingestellt hätte, wär das ja was anderes aber sie hat es anderen Menschen gegeben, für die völlig klar war, dass es sich um "Kunst" handelt. Der "verantwortungslose" Umgang Anderer hat es erst wie Sprengstoff aussehen lassen.
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22.06.2012 18:12 Uhr von mort76
 
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gravity, eher wie eine Biowaffe.

Die Idee mit den Waffenherstellern ist aber garnicht so schlecht, wenn man bedenkt, an wen die so alles wissentlich ihr Zeug verkaufen...

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