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Energie-Projekt "Prograss": Forscher wandeln Gras in Biogas für Heizbrennstoff um

Die Lösung des Energieproblems ist eine der wichtigsten Zukunftsfragen. Wissenschaftler der Universität Kassel liefern zur Lösung einen kleinen weiteren Mosaikstein. Da Europa über 90 Millionen Hektar Grünlandfläche verfügt, sollen aus Gras künftig Heizpellets hergestellt werden.

Dadurch wird zudem vermieden, dass Wiesen und Weiden unkontrolliert zuwuchern und die Artenvielfalt gefährden. "Unsere Erwartungen wurden absolut erfüllt, die Technik funktioniert, und die Anlage arbeitet wirtschaftlich", meint ein Projektbeteiligter.

Das Gras wird zu Ballen gebunden und zu Biogas verarbeitet. Dieses wiederum wird in ein Blockheizkraftwerk geleitet, um Wärme und Strom zu gewinnen. Mit der Wärme können beispielsweise Holzpellets getrocknet werden. Die Forscher sind zufrieden: "Die Anlage arbeitet wirtschaftlich!"


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Energie, Projekt, Gras, Biogas
Quelle: www.focus.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2012 12:38 Uhr von Shoiin
 
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Hat sich mal einer gefragt, wieso Pflanzenfresser den ganzen Tag futtern? Ganz einfach deshalb, weil Pflanzen extrem energiearm sind und man Massen braucht, um daraus Energie zu erzeugen. Gleiches Spiel mit´m "Biokraftstoff", der etwas positives vermuten lässt, aber nichts als das Verheizen von Lebensmitteln ist. Die Ressourcen unseres Planeten sind nunmal nicht unbegrenzt wie viele Firmen und Regierungen mit ihrem ständigen Forderung nach Wachstum gerne hätten. Die wertvollen Dinge unseres Planeten sollten wir uns erhalten und nicht unter dem Motto "Wir müssen wachsen" zerstören. Und es kann auch sein, dass wenn wir keine unendliche Energiequelle á la Kernfusion wirtschaftlich hinbekommen, das Lebensniveau auf lange Sicht reduzieren müssen. Für mehr Aufklärung: http://www.youtube.com/...
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21.06.2012 13:09 Uhr von tium
 
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Ich kann mich an den ersten geschriebenen Beitrag von Shoiin nur anschließen, es ist unsinnig hier zulande Mais anzubauen und in anderen Ländern verhungern die Leute. Das die Lebensmittel knapp werden, ist alltäglich in den Medien geworden. Von den befürwortenden kommt immer, dass es sich nur um Maissilage handelt und es daher nicht so hochwertig wie ein Lebensmittel ist. Trotzdem ist die Energiedichte auf 1 m² bezogen sowas von gering. Außerdem entstehen Reihenweise Monokulturen.
Ein ganz anderes Thema ist, dass die Anlage zusätzlich an Klärwerke angeschlossen werden können. Das wir nicht alle Stoffe aus dem Schmutzwasser filtern können, hat der ein oder andere vielleicht schon einmal gehört. Daher ist die Idee mit der Verbrennung sowas Ideal … Aus den Augen aus dem Sinn? Lieber die Giftstoffe dort haben, wo wir sie alle einatmen können?
Wirklich perfekte Lösungen…
Aber an alle die das unterstützen … weiter so, ihr erlebt das Ende selbst ja nicht!
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23.06.2012 17:59 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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"In anderen Ländern verhungern die Leute": Das ändert aber nichts daran dass es für beide Länder unter allen Aspekten weitaus sinnvoller ist, wenn wir unser überzähliges Getreide hier verfeuern anstatt es nach Afrika zu schicken.

Und das Problem mit dem nicht nachhaltigen Anbau von was-auch-immer kriege ich nur mit gesetzlichen Vorgaben unter Kontrolle, die derzeit aber scheinbar nicht gewünscht sind.

Ehe Flächen brach liegen und verwildern sollte man sie jedenfalls lieber dazu nutzen, CO2-neutrale Energielieferanten zu gewinnen.
Die Frage ist nur inwiefern ich insbesondere der tierischen Artenvielfalt einen Gefallen tue, wenn ich da einfach mal mit dem Mähbalken drübergehe.

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