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Bewerber mit langweiligen Profilen auf sozialen Netzwerken werden schnell aussortiert

Personalabteilungen wollen sich nicht mehr nur auf Bewerbungsunterlagen verlassen und suchen ihre künftigen Mitarbeiter auch nach deren Profilen auf sozialen Netzwerken wie Facebook aus. Langweilige Seiten ohne Ecken und Kanten wirken auf Personaler laut dem US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" schnell charakterlos.

Es stelle sich die Frage, ob der Bewerber etwas zu verbergen habe. Außerdem können Zweifel an der sozialen Kompetenz auftauchen. Öffentliche einsehbare Teile des Profils sollte man mit Farbtupfern aus dem Privatleben regelmäßig auffrischen.

Es gebe eine Erwartungshaltung, wie ein Social-Media-Profil auszusehen habe. Werde diese nicht erfüllt, wirke das verdächtig, als ob der Besitzer peinliche Inhalte entfernt hätte, so Bewerbungsexperte Daniel Detambel.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Facebook, Bewerbung, Bewerber, Profil, Personalpolitik
Quelle: www.business-on.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2012 23:29 Uhr von no_trespassing
 
+27 | -2
 
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Unglaublich: "Es stelle sich die Frage, ob der Bewerber etwas zu verbergen habe."

==> DAS ist ja auch das wichtigste Kriterium bei einer Anstellung!

Firmen, die nach sowas gehen, müssten an einen Online-Pranger, damit Bewerber und Kunden gleichermaßen gewarnt sind.
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20.06.2012 23:44 Uhr von Phyra
 
+25 | -1
 
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hm, was ich dann wohl zu verbergen habe, wo ich nichtmal einen account da habe...
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20.06.2012 23:46 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+23 | -2
 
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ich habe gar keinen facebook account...

heisst das, ich kriege da keinen job mehr, weil ich "etwas zu verbergen habe" und "charakterlos" bin?

[ nachträglich editiert von H.O.L.Z.I. ]
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21.06.2012 00:09 Uhr von mr.sky
 
+13 | -1
 
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lol: @holzi...
du bist nicht nur charakterlos sondern man zweifelt gar and deiner "sozialen kompetenz".

Ich denke nicht, dass eine Firma beim Bewerbungsgespräch das Thema "facebook" überhaupt anspricht. Wenn doch dann habe ich soviel Eier in der Hose einfach aufzustehen, um eine kurze Pause bitten, den Raum verlassen und einfach nach Hause gehen.
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21.06.2012 01:02 Uhr von Lawelyan
 
+3 | -3
 
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@mr.sky: Es ist immer die Frage, wer der "Geber" und wer der "Nehmer" in so einem Gespräch ist. Zumindest gefühlt....

Fakt ist, da die Bewerbungsprozesse der großen Konzerne mittlerweile veröffentlicht sind und man damit seine Bewerbung diesen Prozessen anpassen kann, brauchen die AG weitere Möglichkeiten um Zu differenzieren.

Also muss ich mich als Bewerber auch darauf einstellen und ein FB Profil nach den Vorstellungen des AG anpassen.

Bin ich der "Geber" in so einem Gespräch ist mir das natürlich absolut egal und der AG hat den Job zu erledigen ;)


Edith: hat Tippfehler gefunden

[ nachträglich editiert von Lawelyan ]
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21.06.2012 07:00 Uhr von jpanse
 
+5 | -0
 
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Oh man: Also fassen wir mal zusammen.
In Zukunft wird es so sein, dass man ohne FB Profil,
ein charakterloser, Arbeitsloser ohne Sozialkompetenz ist, der etwas zuverbergen hat.

Niemals werde ich ein FB Profil besitzen um anderen in irgendeiner Weise zu gefallen. Das nimmt langsam bedenkliche ausmaße an.
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21.06.2012 07:15 Uhr von swac
 
+5 | -1
 
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@ jpanse: mich gibt es gar nicht erst, ich bin nicht bei FB, ich habe nämlich noch reale Freunde^^
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21.06.2012 08:09 Uhr von alter.mann
 
+3 | -0
 
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hmm. also ist es im endeffekt so:
hat jemand ein "interessantes" profil und mögl. viele bilderchen von partys et.c. - keine chance.
ist das profil langweilig, ist er ein informationsverweigerer - keine chance.*lol*

gut zu wissen. ;o)
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21.06.2012 11:57 Uhr von artefaktum
 
+6 | -0
 
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Bei Facebook nicht die Hosen runterzulassen heißt aber auch, dass der Bewerber Verantwortungsbewußtsein sich selbst gegenüber hat, indem er private Daten erst gar nicht in die Öffentlichkeit kommen lässt.

Das ganze spricht nicht gerade für die Kompetenz der meisten Personaler.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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21.06.2012 12:20 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@Lawelyan: "Also muss ich mich als Bewerber auch darauf einstellen und ein FB Profil nach den Vorstellungen des AG anpassen."

Du musst gar nichts. Und jeder kompetente Arbeitgeber hat dafür auch Verständnis.

"Bin ich der "Geber" in so einem Gespräch ist mir das natürlich absolut egal und der AG hat den Job zu erledigen ;)"

Ein Arbeitsverhältnis ist ein Tausch. Da geben und nehmen beide Seiten.
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21.06.2012 18:55 Uhr von grandmasterchef
 
+3 | -0
 
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ich bin nicht mit klarnamen: bei facebook angemeldet. und selbst wenn, wär mein profil privat, mehr als ava und chroniktitelbild gibbet nicht zusehn. Oo
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22.06.2012 00:23 Uhr von mr.sky
 
+1 | -1
 
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@grandmasterchef: Sei dir da mal nicht so sicher. Es gibt Firmen die sich darauf "spezialisiert" haben auch noch solch "vorsichtigen" Menschen zu durchleuchten.
Es gibt "crawler" die anhand deiner "Art" wie du Texte in Foren verfasst dich identifizieren. Jeder hat irgendeine "Marotte" die ihn explizit auszeichnet.
d.h wenn du auf der Pinwand deiner Freunde was schreibst ist das Charakterristisch für dich. Es reicht oft, wenn deine Freunde dich auf der Pinwand einer deiner anderen Freunde erwähnen. Vorname reicht. Auch spitzname. Wenn du bei FB bist, kannst du dein Profil "privat" oder vermeintlich "unsichtbar" einstellen wie du meinst dich in "Sicherheit" zu wiegen. Diese Sicherheit ist nicht nur trügerisch sondern schichtweg falsch.
Und die "crawler" umgehen jede "Sichtbarkeitssperre" bei FB. Die crawlen auf der FB-Datenbank und nicht über die Web-UI.
Dafür zahlen die Firmen richtig viel Geld haben aber Zugang zu den Daten.

Und "klagen" dagegen kannst du soviel du willst. FB darf "deine" Daten verwenden und verkaufen. Den die "daten" gehören und gehörten dir NIE und werden es auch NIE.

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