20.06.12 22:14 Uhr
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USA: Vater bringt Vergewaltiger seiner fünfjährigen Tochter um - keine Anklage

Im US-Bundesstaat Texas ist es vor zwei Wochen zu einem sexuellen Übergriff auf ein fünfjähriges Mädchen gekommen. Der 47-jährige Jesus Mora Flores zerrte nahe der Ortschaft Shiner das Mädchen auf der Ranch ihres Vaters in einen Stall. Dann verging er sich an dem Mädchen.

Das Mädchen schrie, wodurch der 23-jährige Vater sofort zum Stall lief und den Mann dabei erwischte, wie er sich an dem kleinen Mädchen verging. Der Vater prügelte daraufhin auf den Vergewaltiger ein. Die Grand Jury eines Gerichtes kam nun zu der Überzeugung, dass es Notwehr war und lehnte eine Anklage ab.

Der Vergewaltiger starb an seinen Verletzungen. Laut der Staatsanwältin sei Gewalt mit tödlichem Ausgang "erlaubt und gerechtfertigt", wenn man dadurch ein Sexualverbrechen verhindern könne. Der Mann hatte den Notruf angerufen und um einen Krankenwagen für das Opfer gebeten, was Notwehr bestätige.


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WebReporter: Margez
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Vater, Tochter, Vergewaltiger, Freispruch
Quelle: nachrichten.t-online.de

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82 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2012 22:21 Uhr von dextermorgan
 
+434 | -27
 
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sehr gut! so sollte es jedem vergewaltiger ergehen!
und super einstellung des gerichts den vater der kleinen freizusprechen!

[ nachträglich editiert von dextermorgan ]
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20.06.2012 22:40 Uhr von CAA
 
+34 | -291
 
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20.06.2012 22:44 Uhr von Margez
 
+41 | -2
 
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@blubb42: Sorry! Du hast recht.
Ich habe das schon im Titel ändern lassen.
Das mit der Jury in "Grand Jury" auch.

Danke für die Hinweise und auch danke an den/die Checker/in.

Beste Grüße

[ nachträglich editiert von Margez ]
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20.06.2012 22:49 Uhr von CAA
 
+27 | -173
 
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20.06.2012 22:51 Uhr von maxklarheit
 
+93 | -15
 
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welcher: welcher vater hätte anders gehandhabt?
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20.06.2012 22:58 Uhr von Jolly.Roger
 
+125 | -8
 
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CAA: "dass JEDER Mensch eine faire Gerichtsverhandlung verdient hat..."

Also so:
"Ja bitte, vergewaltigen sie erstmal in Ruhe meine Tochter. Den Rest lassen wir dann vor Gericht klären...."

"Es ist erschreckend, wieviele Leute Selbstjustiz scheinbar für eine gute Sache halten."

Es ist erschreckend, dass einige Leute den Unterschied zwischen Selbstjustiz und Notwehr nicht kennen.

Eine Grand Jury hat die Details gehört und entschieden, dass es keine bzw. nicht genügend Hinweise auf eine Straftat gibt. Der Tod des Vergewaltigers wird als Unfall in Folge der Notwehr angesehen.
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20.06.2012 23:01 Uhr von LoneZealot
 
+71 | -11
 
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Respekt: Völlig korrekt von der Grand Jury und dem Gericht, der Vater hat vorbildlich gehandelt.

Ein Vergewaltiger nimmt den Tod des Opfers in Kauf und muss daher damit rechnen entsprechend behandelt zu werden.

Das war keine Selbstjustiz sondern eben Notwehr bzw. Nothilfe.

Auch im deutschen Strafrecht wäre diese Notwehr gerechtfertigt und käme vermutlich ebenfalls nicht zur Anklage : http://www.gesetze-im-internet.de/...





[ nachträglich editiert von LoneZealot ]
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20.06.2012 23:14 Uhr von CAA
 
+7 | -75
 
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20.06.2012 23:19 Uhr von Fabrizio
 
+42 | -7
 
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es war offensichtlich Totschlag: in einer Rettungsaktion des eigene Kindes, da b rennt bei Eltern jede Sicherung durch. Hat mit den Lynchjustiz-Fans nichts gemein.

[ nachträglich editiert von Fabrizio ]
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20.06.2012 23:21 Uhr von Nordwin
 
+30 | -5
 
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Gut! Versteh es absolut dass dies als Notwehr (eigentlich Nothilfe oder?) verbucht worden ist und der Vater nicht einmal angeklagt wird.


und @CAA

Solltest mal dringend über das Konzept Notwehr/Nothilfe nachdenken und dann über Totschlag bzw. Mord. Es geht hier darum, dass er jemanden dabei erwischt hat wie er sich grad an seiner Tochter vergangen hat und nicht etwa den Kühlschrank ausgeräumt hat. Weiters hat er für sein "Opfer" nen Krankenwagen gerufen und beteuert, dass er ihn niemals töten wollte.
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20.06.2012 23:23 Uhr von Jolly.Roger
 
+21 | -4
 
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CAA: "Aber hey, es wurde entschieden keine Anklage zu erheben und die Leute meinen der Vater hätte einen Orden verdient. Was kann da schon hinterfragbar sein? "

Du kannst gerne hinterfragen, nur ist deine Kenntnis des Tathergangs, wie du ja selbst zugibst, sehr begrenzt.

Der Grand Jury (immerhin 12-23 Leute) werden deutlich mehr Details bekannt sein und sie haben sich ja auch damit beschäftigt, ob es nun Mord, Totschlag oder eben Notwehr war.

Insofern würde ich eher dich hinterfragen, wie du einfach so auf Mord kommst....


PS: Ja, Nothilfe wäre eigentlich der korrekte Begriff dafür. Nothilfe: Notwehr, die zu Gunsten eines Dritten ausgübt wird.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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20.06.2012 23:25 Uhr von ilLOw
 
+16 | -9
 
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@LoneZealot: In Deutschland kriegt man für Mord auch nur Bewährung + Sozialstunden.
Und Vergewaltigung ? Nun in Deutschland wird das nicht geahndet ( und wenn Bewährung )

... Ist btw. nur mein eigenes subjektives Empfinden.

Zur News: Ich war nicht dabei und kann nicht sagen ob Notwehr oder nicht ( Vergewaltiger = Memme = 1 Schlag er würde wohl weinen ). Denke aber mal, dass er ihn aus Wut totgeprügelt hat.
Da er aber durch die Vergewaltigung ( oder Versuch ) seine Würde meines Erachtens nach eh verloren hat hätte der Vater ihn auch erschießen können.
Und bitte keine Moralkacke wieder â la jeder hat das Recht auf faire Gerichtsverhandlung etc.. Es bring einfach nichts. Und um ehrlich zu sein ( ich wünsche es keinem ), müsste man mal eure Tochter, Schwester, Mutter etc. vergewaltigen, damit ihr es peilt. Sowas brauch die Menschheit nicht.
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20.06.2012 23:35 Uhr von learchos
 
+35 | -4
 
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@CAA: Was würdest du denn tun wenn du dabei zusehen kannst wie deine kleine unschuldige 5-Jährige Tochter brutal vergewaltigt wird???
Ich glaube du gehörts zu der Fraktion die erstmal alles bequatschen muss bevor gehandelt wird.
Oder rufst du erstmal "Haaalt Stop!" was tust du da, das darfst du aber nicht, nananana!!! Und gehst dann die Polizei holen und eventuell wartest du sogar in der Leitung bevor du weiter verbunden wirst.
Solche Leute verlieren ihr Rechte in dem Moment wo sie solche Taten verüben. Wenn das meine Tochter währe, würde der Vergewaltiger auch nicht überleben. Egal was in Deutschland mit mir danach passiert. Ich könnte zumindest danach meiner Familie in die Augen sehen. Und nein ich gehöre nicht zu den Menschen die die Ehre höher schätzen als das Leben. Ich bin ein ganzen normaler und toleranter Mensch der Grenzen hat.
Nicht das du mich falsch verstehst, das gilt nur für Vergewaltiger von Kindern und solchen Leuten wie diesen Breivig oder wie dieser Massenmörder sonst heißt.

Grüße aus Aachen
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20.06.2012 23:38 Uhr von mrshumway
 
+18 | -4
 
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@ CAA: Du bist allen Ernstes der Meinung "ich lasse erst mal eine Straftat vollenden und das Opfer leiden, nur damit ein Gericht darüber zu urteilen hat"? Hoffentlich hast / bekommst Du keine Kinder oder Familienangehörigen, die in einer solchen Situation nach Hilfe rufen und die Dich dann passiv abwarten sehen, bis ein zu saktionierender Straftatbestand vollendet ist. Oder würdest Du rufen "Liebling halt durch... denn wenn ich Dir helfe, begehe ich Selbstjustiz!!!"

Da frag ich mich, wer das Opfer mehr quält. Und die Überschreitung der Notwehr ist, erklärt Dir § 33 StGB. In den USA wird diese Regelung ähnlich lauten.

[ nachträglich editiert von mrshumway ]
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20.06.2012 23:39 Uhr von Nebelfrost
 
+15 | -4
 
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eindeutig notwehr!

@CAA & Fabrizio

euch scheint offenbar der unterschied zwischen mord, totschlag und notwehr nicht geläufig zu sein.

mord = geplante, vorsätzliche tötung einer person aus niederen beweggründen

totschlag = tötung einer person im affekt (unmittelbare gefühlsreaktion), ohne dass gefahr für leib und leben bestand

notwehr = tötung einer person im verteidigungsfalle, wenn von dieser person eine unmittelbare gefahr für leib und leben ausging

letzteres gilt im übrigen nicht nur für das eigene leib und leben, sondern auch für das von mitmenschen. in dem im artikel beschriebenen fall bestand eine gefahr für leib und leben der kleinen tochter. daher: notwehr -> freispruch bzw. in diesem fall keine anklage. die sachlage war also eindeutig.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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20.06.2012 23:40 Uhr von Sir_Waynealot
 
+6 | -4
 
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ich find es schade das wir in deutschland kein schwurgericht mehr haben.
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20.06.2012 23:47 Uhr von Bastelpeter
 
+10 | -3
 
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Wenn ich meine Tochter vor einem Kifi: beschuetze und den dabei aus Versehen toete, ist das Notwehr, da ich das Leben meiner Tochter retten wollte.
Deutsche Gerichte sollten sich an diesem Urteil orientieren.
Es geht natuerlich nicht, dass ich weil meine Tochter vergewaltigt wird, einen Freifahrtschein zum Toeten habe. Das waere im leichtesten Fall Totschlag. Die Notwehr muss auf jeden Fall nachgewiesen werden, das sollte aber bei solchen Faellen nicht wirklich schwerfallen.
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20.06.2012 23:51 Uhr von Yoshi_87
 
+10 | -1
 
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Dumm gelaufen hat mich spontan an Greenmile erinnert.

Das blöde an der Geschichte ist das solche Gerichte dann auch gern mal Leute freilassen die durchaus ne Strafe verdient hätten.

Notwehr heißt für mich das im Zweifelsfall der Täter draufgeht, selbst schuld sag ich da nur! Hier wird man dann gleich vom Opfer zum Täter.
Wer andere Menschen angreift muss damit rechnen bei solchen Aktionen zu sterben.
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21.06.2012 00:12 Uhr von Kaan71
 
+9 | -4
 
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Genau so: muss es sein.

Leider würd das hierzulande wohl anders verlaufen.
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21.06.2012 00:19 Uhr von Devils_Eye
 
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21.06.2012 00:37 Uhr von Devils_Eye
 
+1 | -5
 
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blubb: Ja über das amerikanische Justitzsystem weiss ich leider nicht so bescheid, ausser von Sendungen wie Law & Order,

Aber hier würde es eine Gerichtsverhandlung geben, da man dem Richter erstmal davon überzeugen muss, dass es Notwehr/hilfe wahr, dazu müssen Gerichtsmediziner und Spurensicherung erstmal die Leiche und Tatort untersuchen um Notwehr/hilfe festzustellen, mit dem Ergebniss, der er frei gesprochen wird.

Das alles ist nur in einer Gerichtsverhandlung möglich, sonst könnte man ja gleich alle vorverurteilen ohne Gerichtsverhandlung, weil eine Jury meint, das es so gewesen wäre


Wenn hier eine Anklafe

[ nachträglich editiert von Devils_Eye ]
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21.06.2012 00:44 Uhr von Devils_Eye
 
+1 | -3
 
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edit: edit:

Wenn hier eine Anklage fallen gelassen wird, dann nur weil im Vorfeld klar ist, dass das Prozedere einer Gerichtsverhandlung im Unverhältnis gegenüber der Strafe stehen würde.

Bsp: Bei drei Gramm Grass, klagt ein Staatsanwalt auch nicht an. Aber ein Mensch getötet wird, ist da meines Wisen schon etwas anders.

Angeklagt werden muss eigentlich, ob es dann auch eine Verurteilung gibt, steht auf einem andern Blatt

[ nachträglich editiert von Devils_Eye ]
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21.06.2012 00:49 Uhr von Jolly.Roger
 
+9 | -2
 
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Devils_Eye: "Notwehr heisst aber nicht, nachdem die Gefahr gebannt ist, noch weiter drauf einzuschlagen bis der Täter tot ist."

Woraus ist ersichtlich, dass das in dem Fall so gewesen sein soll?

"Notwehr heisst, die Gefahr zu bannen und dafür zu sorgen das der Täter nicht mehr weitermachen kann, mittels Fesseln oder ähnliches. "

Nein. Selbst in Deutschland kann Notwehr sogar weit darüber hinausgehen. Nicht jedem Opfer ist zuzumuten, dass es einen Angreifer überwältigen und ohne Verletzungen fesseln kann....

"Und ich kann die Grand Jury da nicht verstehen, ohne Beweis-Aufnahme einfach den Fall als Notwehr zu betiteln."

Wie kommst du darauf, dass die Grand Jury ohne Beweise geurteilt hätte?

"dazu müssen Gerichtsmediziner und Spurensicherung erstmal die Leiche und Tatort untersuchen um Notwehr festzustellen."

Genau das wurde gemacht und der Grand Jury vorgelegt.

"Das alles ist nur in einer Gerichtsverhandlung möglich "

Nein.
Zumindest im amerikanischen Rechtssystem ist das eben auch bei der Prüfung der Anklageerhebung möglich. Die Grand Jury kann selbst Zeugen vorladen und bekommt natürlich alle Beweise vorgelegt. Dann entscheidet sie, ob diese Beweise überhaupt für eine Anklage ausreichend sind oder ob nicht mal eine Straftat vorliegt.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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21.06.2012 00:55 Uhr von Devils_Eye
 
+1 | -2
 
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Jolly: "Zumindest im amerikanischen Rechtssystem ist das eben auch bei der Prüfung der Anklageerhebung möglich. Die Grand Jury kann selbst Zeugen vorladen und bekommt natürlich alle Beweise vorgelegt. Dann entscheidet sie, ob diese Beweise überhaupt für eine Anklage ausreichend sind oder ob nicht mal eine Straftat vorliegt."

Auch bei Tötungsdelikten? Naja dann kenne ich mich da wirklich nicht aus, aber in Deutschland geht sowas meinesy Wisses nicht
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21.06.2012 01:05 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -1
 
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Devils_eye: Ja. Auch bei Tötungsdelikten.


In Deutschland kann ein Staatsanwalt ebenfalls das Verfahren ohne Urteil einstellen, wenn er von Notwehr ausgeht.

Bekanntes Beispiel ist der Rentner, der einen 16jährigen erschossen hat, der bei ihm eingebrochen ist. Der Staatsanwalt stellte Verfahren wegen Notwehr ein, allerdings hat die Familie des 16jährigen dagegen Einspruch eingelegt und es kam dennoch zum Verfahren.

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