20.06.12 18:33 Uhr
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Nach 67 Jahren: Phosphorbombe entzündet sich durch Sonneneinstrahlung

Im Nürnberger Reichswald löste eine Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg fast einen Waldbrand aus. Durch starke Sonneneinstrahlung wurde die Bombe wohl derart heiß, dass sich das enthaltene Phosphor selbst entzündet hat.

Ein aufmerksamer Spaziergänger zeigte der Feuerwehr eine Rauchsäule, die aus dem Wald aufstieg. Bei näherer Betrachtung konnte auch eine glimmende Substanz im Umfeld der Bombe festgestellt werden, welche sofort Feuer fing.

Nach Angaben der Feuerwehr konnte der Passant einen eventuellen Waldbrand verhindern. Der Sprengkörper wurde anschließend von Spezialkräften der Polizei abgeholt und die glühenden Reste der Bombe vor Ort gelöscht beziehungsweise unschädlich gemacht.


WebReporter: NoPq
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Feuer, Bombe, Wald, Zweiter Weltkrieg, Spaziergänger, Phosphor
Quelle: www.nordbayern.de

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