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Fußball-EM 2012: Keine weiteren Einsätze für Schiedsrichter Stark

Die Uefa teilte heute mit, dass der deutsche Schiedsrichter Wolfgang Stark bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine keine weiteren Partien mehr leiten wird. Er sowie drei weitere Kollegen kommen in den K.-O.-Runden nicht mehr zum Einsatz.

Stark hat in seiner zweiten Partie einige Fehlentscheidung getroffen. Ein Foul des Spaniers Sergio Ramos hatte er nicht erkannt und daraufhin keinen Strafstoß für die kroatische Mannschaft gegeben. Danach war er heftiger Kritik ausgesetzt.

Ebenfalls wurde der Schiedsrichter für das Viertelfinale Griechenland gegen Deutschland nominiert. Der Slowene Damir Skomina wird die Partie am Freitag pfeifen.


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WebReporter: -snake-
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Polen, Ukraine, Schiedsrichter, Fußball-EM 2012, Wolfgang Stark
Quelle: www.n-tv.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2012 16:19 Uhr von Kamimaze
 
+0 | -3
 
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Ich glaube mit slowenischen Schiris haben wir in der Vergangenheit nicht die bestern Erfahrungen gemacht.
War es nicht ein Slowene, der Löw und den damaligen österreichischen Trainer Hickersberger beim EM-Vorrundenspiel Deutschland - Österreich 2008 auf die Tribüne verbannt hatte...???

--> http://www.shortnews.de/...
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20.06.2012 16:30 Uhr von magnificus
 
+4 | -18
 
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20.06.2012 16:40 Uhr von Suffkopp
 
+21 | -3
 
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Ist es nicht völlig: normal, daß ein deutscher Schiedsrichter bei deutscher Beteiligung eben kein Spiel mehr pfeifen sollte? Welches Spiele sollte er auch pfeifen: da wo Deutschland spielt oder einer der möglichen Gegner?
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20.06.2012 16:49 Uhr von muhschie
 
+1 | -2
 
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Stark: war die gesamte Saison nicht Stark.
Viele Entscheidungen, auch anderer Schiedsrichterbrigaden, erinnern mich an die nicht gesetzte Kohle.
Mist!
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20.06.2012 16:56 Uhr von rLoBi
 
+5 | -0
 
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ist es nicht normal das ab den Playoffs keine Schiedsrichter mehr pfeifen dürfen, dessen Land da vertreten ist? Oder irre ich mich da?
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20.06.2012 16:57 Uhr von d1pe
 
+5 | -1
 
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@Suffkopp: Der Turnierbaum ist von Anfang an bekannt. Im Viertelfinale spielen acht Mannschaften in vier Spielen. Bei einem möglichen Weiterkommen Deutschlands ins Viertelfinale wird mit Sicherheit der Sieger aus dem Spiel England-Italien der Gegner sein. Dieses Spiel sollte der deutsche Schiedsrichter nicht pfeifen. Die anderen beiden Spiele (Tschechien-Portugal, Spanien-Frankreich) könnte theoretisch auch ein deutscher Schiedsrichter pfeifen. Wenn die deutsche Mannschaft gegen Griechenland ausschiede, bestünde auch die Möglichkeit, dass das deutsche Schiedsgericht die Halb- oder Finalspiele leitet.
Folglich lässt sich die Heimreise der deutschen Schiedsrichter nur mit deren schlechten Leistungen erklären.
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20.06.2012 18:02 Uhr von Guddy83
 
+0 | -0
 
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@Kamimaze: Du hast recht. Damir Skomina war damals der vierte offizielle und hat dem Schiedsrichter (ein Spanier) die Empfehlung ausgesprochen Löw und Hickersberger auf die Tribüne zu verbannen.

@ d1pe
Ich kann dir nur zustimmen. Hab letztens mal ne Doku über Schiedsrichter bei der Arbeit gesehen. Dort konnte man einen kleinen EInblick gewinnen wie es hinter den Kulissen abläuft. Die Doku wurde damals während der EM 2008 gedreht. Dort wurde auch ein spanischer Schiedsrichter erst nach dem Viertelfinale nach Hause geschickt weil Spanien im Halbfinale stand. Denke auch dass es an dem Fehler von Stark bzw. seinem Assistenten an der Torlinie Mayer lag.
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20.06.2012 18:10 Uhr von DerMaus