20.06.12 15:00 Uhr
 963
 

Alternativer Kraftstoff: Verkehrsministerium will H2-Infrastruktur ausbauen

Alternative Kraftstoffe sind mehr und mehr im Kommen, eine Idee wäre H2 oder eben Wasserstoff. Das Problem: Bisher gibt es in der BRD gerade mal 15 öffentliche Wasserstofftankstellen.

Das aber soll sich nun ändern. Bis 2015 soll es mindesten 50 solcher H2-Tankstellen in der BRD geben, wie das BMVBS (Bundesverkehrsministerium) gerade mitteilte. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde heute ebenfalls unterzeichnet.

Wasserstoff könnte in naher Zukunft tatsächlich eine Idee sein, etliche Hersteller wie beispielsweise Daimler, Honda, Toyota oder GM haben längst erste Modelle auf die Räder gestellt, Mercedes will schon 2014 in die Serie.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Rohstoff, Kraftstoff, Infrastruktur
Quelle: www.green-motors.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Mobiles Halteverbot: Abschleppen nach 48 Stunden
EU und Verkehrsminister einigen sich auf PKW-Maut: 500 Millionen Euro Einnahmen
Maserati Alfieri auch als Elektroversion

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.06.2012 15:00 Uhr von DP79
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Auch 50 Tankstellen wären wohl kaum ausreichend, bis 2015 aber rechnet man mit 5.000 entsprechenden Autos, für welche die Tankstellen vorerst reichen sollen.
Kommentar ansehen
20.06.2012 15:54 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+3 | -8
 
ANZEIGEN
Mit was wurde noch gleich die Hindenburg betrieben? ^.^
So blöd wie sich manch Autofahrer anstellt, kann ich mir schon bildich vorstellen, welches Risiko der H²-Antrieb mit sich bringen mag...aber vllt. kommt ja alles ganz anders...die Renten sind ja auch sicher.

Und WOW...50 Tankstellen...nicht gleich so krass übertreiben! /fnord
Kommentar ansehen
20.06.2012 16:28 Uhr von gravity86
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
ZiemlichBelanglos: Die Hindenburg ist aber auch wegen der stark brennbaren Außen-Legierung SO schnell abgefackelt und ich bezweifle stark, dass es länger gedauert hätte, wenn die Hindenburg voll mit Benzin gewesen wäre ^^
Kommentar ansehen
20.06.2012 16:30 Uhr von pazzo2012
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
autos mit alternativen krafstoffen: werden so teuer verkauft, dass sie sich kein normalo leisten kann. und ein bonze fährt einen luxusschlitten mit x-liter verbrauch, dem kratzt das doch nicht.
Kommentar ansehen
20.06.2012 16:48 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Ahja? Jetzt also Wasserstoff? Nachdem Erdgas sich nicht wirklich durchgesetzt hat kommt jetzt noch ein Spartenmodell?

Solange Wasserstoff nur doch hohen Energieeinsatz erzeugt/transportiert/gezapft werden kann macht es nicht sehr viel Sinn. Erst wenn es erste Solarkraftwerke gibt macht es ökologisch tatsächlich Sinn.
Kommentar ansehen
20.06.2012 19:56 Uhr von Mordrej
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Naja mal schauen wie sich das in den nächsten Jahren noch entwickelt. In der Theorie könnte Wasserstoff ja besonders gut dann per Elektrolyse erzeugt werden wenn zum Beispiel die Windparks die in der Nordsee entstehen einen Überschuss an Energie erzeugen der ansonsten gar nicht verwendet werden kann.

Dann wäre auch der insgesamt schlechte Wirkungsgrad von Erzeugung, Kompression und Transport nicht so dramatisch da die Energie ja sowieso zur Verfügung steht und durch den Wasserstoff gespeichert werden kann.

Ich halte Wasserstoffautos jedenfalls für sinnvoller als Elektroautos, Reichweite und Tankdauer (im Vergleich zur Ladezeit bei Elektroautos) liegen zumindest im akzeptablen Bereich.
Kommentar ansehen
20.06.2012 20:00 Uhr von uss_constellation
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Wasserstoff wird sich: im Massenmarkt nicht durchsetzen. Die erforderlichen Drücke und die Handhabung sind viel zu komplex und teuer. Wenn sich in der Technologie mit der Brennstoffzelle irgendwann mal was tun sollte, dann höchstens als Methan oder Methanhydrat. Da ist die Handhabung schon einfacher und ähnelt stark dem Autogas. Außerdem hat Wasserstoff derzeit das gleiche Problem wie Strom. Fällt halt leider nicht vom Himmel und muss erst komplex industriell erzeugt werden. Öl sprudelt wenigstens aus dem Boden und ist derzeit sowieso für Wasserstoff und Strom vielfach die Grundlage. Warum also einen Zwischenstop machen und nicht gleich direkt einsetzen? Kann nur Effizienz verloren gehen unterwegs.
Kommentar ansehen
20.06.2012 20:22 Uhr von Paganini
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Wasserstoff ist die Zukunft: E-Antriebe sind nicht emissionsfrei, der Strom muss schließlich irgendwo produziert werden. Wasserstoff hingegen ist viel besser in Sachen Klimaneutralität, da der eigentliche Verbrennungsvorgang nur Wasser als Endprodukt erzeugt.

In einem skandinavischen Land, ich weiß gerade nicht mehr, welches es war, wird gerade eine stark befahrene Fernstraße mit einem sehr dichten Netz an selbstversorgenden Wasserstofftankstellen ausgerüstet. Diese Zapfsäulen erzeugen mittels Solarenergie tagsüber selbstständig Wasserstoff, also praktisch zum Nulltarif. Natürlich entstehen noch Kosten für die Technik und Wartung, keine Frage, aber der Wasserstoff muss nicht aufwändig produziert und transportiert werden.

Auch in Autos wird Wasserstoff zukünftig nicht mehr in anfälligen Drucktanks gespeichert, sondern in Tanks, die den Wasserstoff in z.B. Metallhydriden binden, so dass auch bei einem Unfall keine Explosions- oder Brandgefahr besteht.

Das E-Auto ist (indirekt) eine Dreckschleuder dagegen.
Kommentar ansehen
20.06.2012 22:18 Uhr von Zen-Master
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
aber: für die breite masse werden diese "selbstversorgenden wasserstofftankstellen" wohl nicht ausreichen.
Kommentar ansehen
20.06.2012 23:25 Uhr von Paganini
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@Zen-Master: Das ist eine völlig haltlose Behauptung. Diese Tankstellen könnten einmal am Fließband hergestellt werden und ein dichteres Netz bilden als die alten Tankstellen jemals gebildet haben.
Kommentar ansehen
21.06.2012 00:08 Uhr von Phillsen
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@Paganini: Naja so ganz einfach ist das dann wohl schon nicht.
Nach dem Energieerhaltungssatz kann durch Verbrennung des Wasserstoffs nicht mehr Energie bezogen werden als durch seine Trennung vom Sauerstoff "reingesteckt" wird. Wenn du damit also ein Auto betreiben willst brauchst du recht viel Strom und den liefern dezentrale kompakte Photovoltaikanlagen nunmal nicht nicht gerade. Bis du nen einzigen Tank vollmachen kannst, ist der Tag vermutlich rum (ich rechne das jetzt nicht aus) und dann musst du noch dran denken, das H2 nicht ne niedrigere Energiedichte als Benzin hat (öfters tanken für den gleichen Weg) und ca 20% der H2 Energie gehen fürs verflüssigen drauf. Du siehst also gratisstrom von der Sonne ist ja ganz nett, aber das löst bei weitem nicht alle technischen Probleme.
Ich denke wenn uns irgendwann tatsächlich mal das Öl ausgeht, dann machen wir unser Benzin eben selbst (Kohlehydrierung).

Ich glaube ehrlich gesagt nicht recht dran, das Benzin die nächsten 100 Jahre komplett aus der Mode kommt.

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Österreich: Van der Bellen wird neuer Bundespräsident
Türkische Währung auf Talfahrt: Präsident ruft Landsleute zum Devisentausch auf!
Michigan: Wahlkampfhelfer von Donald Trump wurde wegen Wahlbetrugs verurteilt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?