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G-20: Großbritannien und Argentinien streiten heftig wegen Falklandinseln

Während des aktuellen G-20-Gipfels ist es zwischen den Ländern Großbritannien und Argentinien zu einem Eklat gekommen.

Zunächst lieferten sich der britische Premier David Cameron und die argentinische Staatschefin Cristina Kirchner ein heftiges Wortgefecht. Ursache war einmal mehr der Streit um die Falkland-Inseln.

Danach versuchte Kirchner noch, Cameron einen Umschlag in die Hand zu drücken, was dieser strikt verweigerte. "Nationen sind verpflichtet, miteinander zu sprechen. Wir haben einen Umschlag mit Papieren vorbereitet. Doch der Premier wollte ihn nicht annehmen", so der argentinische Außenminister empört.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Argentinien, Gipfel, G-20-Gipfel, G-20
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2012 13:21 Uhr von meisterthomas
 
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Argentinien und Großbritannien klappern wieder. Argentinien und Großbritannien streiten wieder.
Wenn sie Krieg wollen, werden sie aufhören zu streiten.

Aber nur wenn der Widerstand des Volkes gegen die jeweilige Innenpolitik zu groß wird, gibt es auch einen Grund für den Krieg. -- Nämlich den, den Widerstand im Innern zu verheizen.
Andere Gründe sind normalerweise zweitrangig oder vorgeschoben.
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20.06.2012 13:35 Uhr von architeutes
 
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@meisterthomas: So war es beim ersten Krieg ,aber jetzt haben beide
Regierungen einen sicheren Rückhalt in der Bevölkerung.
Die Situation bleibt heikel.
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20.06.2012 14:19 Uhr von skippy1981
 
+1 | -0
 
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Frau Fernandez de Kirchner: mokiert sich darüber, dass der englische Premier den Umschlag nicht annimmt. Komisch dasselbe haben sie und der, ich glaube Aussenminister, Timmermann auch gemacht als die Regierung der Falklands ihr einen Brief überreichen wollten um einen Dialog zu fördern. Irgendwo typisch für sie...

@architeutes
Naja sicherer Rückhalt ist relativ. Es stimmt, du wirst kaum einen Argentinier finden der nicht sagt "Las Malvinas son argentinas" Die Falklands sind argentinisch. Krieg aber, will mit Sicherheit keiner. Mit welchem Heer auch, wurde dieser doch nach und nach auch unter ihrem Mann Nestor abgebaut. In Argentinien werden z.Z. eher Stimmen laut, dass dieses Getue von Frau Kirchner weniger den Falklands gelten als die größer werdende Unzufriedenheit im Volk zu übertünchen. Es gibt in letzter Zeit "cacerolazos" die gegen soz. Unsicherheit , Kriminalität, Einschränkungen etc demonstrieren. Da kommen der Regierung diese Meldungen zum G-20 und allgemein zum Falkland Konflikt doch gelegen um die Massen etwas abzulenken...
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20.06.2012 14:40 Uhr von meisterthomas
 
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nachtrag: >“dass dieses Getue von Frau Kirchner weniger den Falklands gelten als die größer werdende Unzufriedenheit im Volk zu übertünchen. Es gibt in letzter Zeit "cacerolazos" die gegen soz. Unsicherheit , Kriminalität, Einschränkungen etc demonstrieren.“<

Danke für den konkreten Hinweis, denn genau davon sprach ich ja. Aber solange Gorßbritanien seine Unterschicht noch im Griff hat, sehe ich auch keine unmittelbare Kriegsgefahr.

Es ging mir auch darum aufzuzeigen, warum Kriege überhaupt politisch interessant sind.
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20.06.2012 19:13 Uhr von shadow#
 
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Gestritten hat keiner: Cameron hat sich in Mexiko nur wie ein kompletter Idiot benommen, nicht nur in Bezug auf den seltsamen PR-Stunt Kirchners.

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