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Hausdurchsuchungen nach DDoS-Angriffen: Die GEMA beteuert ihre Unschuld (Update)

In der vergangenen Woche wurden Hausdurchsuchungen gegen Personen durchgeführt, die mutmaßlich an DDoS-Angriffen im Internet beteiligt waren. Dabei soll die Verwertungsgesellschaft GEMA ihre Hände im Spiel gehabt haben (ShortNews berichtete).

Die GEMA hat sich nun zu Wort gemeldet und beteuert, mit diesen Hausdurchsuchungen nichts zu tun zu haben. Eine Sprecherin sagte: "Die GEMA hat lediglich Strafanzeige gestellt und die Logdateien weitergegeben." Die Durchsuchungen waren allein die Entscheidung der Staatsanwaltschaft.

Des weiteren kündigte die GEMA an, gegen Angriffe des Hacker-Kollektivs Anonymous, die nach den Hausdurchsuchungen gegen die GEMA durchgeführt wurden, nicht strafrechtlich vorzugehen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, GEMA, Unschuld, DDoS
Quelle: www.gulli.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2012 10:42 Uhr von Klassenfeind
 
+10 | -2
 
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Natüüürlich !!! Die Gema stellt Strafanzeige und hat mit dem, was sie damit auslöste, üüüberhaupt nicht´s zu tun..schon klar...
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20.06.2012 10:47 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -5
 
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..., was bitte sind "DDoS-Angriffe", ist das was Schlimmes? Könnte das bitte mal jemand erläutern...???
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20.06.2012 10:50 Uhr von Mike-Maus
 
+2 | -0
 
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DDoS: das sind Angriffe bei denen ein Server mit tausenden von Anfragen attakiert wird bis er unter der Last zusammenbricht.
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20.06.2012 10:58 Uhr von General_Strike
 
+0 | -8
 
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Das wird teuer! Allein schon die Hundert beschlagnahmten PCs!

Die Verschlüsselten wandern bis zum Sankt-Nimmerleinstag in die Aservatenkammer und müssen neu gekauft werden.

Die nicht Verschlüsselten werden von der Polizei durchsucht, was noch weitaus schlimmere Konsequenzen haben könnte.

Viele dürften es mittlerweile bedauern, am DDoS-Angriff teilgenommen zu haben.
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20.06.2012 11:48 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -0
 
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@General_Strike: und Diverse werden damit: überhaupt nichts zu tun haben, da es ein Leichtes ist, über Bot Netze befallene Rechner ferngesteuert die Gema angreifen zu lassen. Insofern denke ich Mal, daß die davon teilweise gar nicht wußten (oder keine Ahnung haben).

Glaubt wirklich einer, das die Anonymus mit Real IP´s (und nicht mit gespooften oder über diverse Proxy Server) solche Aktionen durchführt????

Es gibt genug anonyme Proxy Servern in Ländern, die sich bei Anfragen nach IP Adressen oder Protokollen totlachen oder teilweise sogar gar keine Protokolle erstellen.
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20.06.2012 12:28 Uhr von General_Strike
 
+1 | -0
 
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@Andreas-Kiel: Wer keine Ahnung hatte und nichts falsches getan hat, wird auch nicht bestraft.

Trotzdem sollte jeder seinen Rechner vor solchem Missbrauch durch Anonymous schützen, weil die Polizei bei der Durchsuchung auch andere, zufällig entdeckte Gesetzesverstösse ahndet, unabhängig von der Schuld am DDoS.

Anonymous sollte sich schämen, fremde Rechner für so was zu missbrauchen und die Besitzer in Gefahr zu bringen!
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20.06.2012 12:40 Uhr von Andreas-Kiel
 
+0 | -0
 
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@General_Strike: "Wer keine Ahnung hatte und nichts falsches getan hat, wird auch nicht bestraft."

Soweit die Theorie.
Die besseren Trojaner bzw. Bots vernichten sich selbst nach Benutzung und es läßt sich nur sehr schwer bis gar nicht nachweisen, ob ein "Bot" der "Täter" war oder eine Person. Leider zählt bei solchen Dingen oft die Unschuldsvermutung nicht, sodaß der Unbeteiligte seine Unschuld beweisen muß, was ihm logischerweise nicht gelingt.

Ob der Bot jetzt aber von Anonymous, vom BKA, vom FBI/NSA etc. oder von normalen kriminellen Organisationen ist dabei prinzipiell egal.
Ich will nur auf die Problematik hinweisen, daß gerade im Cyber nicht immer alles so ist, wie wir oder die Behörden denken.

Es wird oft argumentiert "wir haben seine IP", was aber leider oft falsch ist, bloß daß man sich dagen als Privatmann kaum wehren kann.

Es ist noch gar nicht lange her, da das Haus eines Professors gestürmt, eine Hausdurchsuchung durchgeführt und er direkt in der UNI während einer Vorlesung verhaftet. Vorwurf: Besitz von Kinderpornografie ---- gefunden wurde dann nichts und später stellte sich heraus, daß es leider einen Zahlendreher bei der Übermittlung der IP gab.
Ups, keine Entschuldigung, keine Entschädigung.
Kannst Du Dir vorstellen, daß das Leben dieser Familie zumindest in der Umgebung für immer stark belastet ist.

Und auch soche Fehler passieren häufiger als man denkt.
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20.06.2012 12:44 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@General_Strike: Was ich noch vergessen habe: "Trotzdem sollte jeder seinen Rechner vor solchem Missbrauch durch Anonymous schützen, "
Jedes System hat nun mal Sicherheitslücken und einen 100% Schutz wird es nie geben, da ja auch immer wieder neue "Lecks" auftauchen.

Für Otto Normalverbraucher ist es ja noch nicht Mal festzustellen, wenn sein PC fremdgesteuert wird, während er daran arbeitet, da sich die Malware nur einen Teil der Rechenleistung bzw. der Internetbandbreite nimmt.
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20.06.2012 18:26 Uhr von R3plic4tor
 
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Ich würde behaupten ich rieche ein bisschen Angsat bei der Gema.. Nur so ein Gedanke wo die das so vehemment abstreiten, keine Strafanzeigen stellen.. Beschwichtigung? Ich denke auch der Gema wird klar sein das wenn sie dadurch Hass bei Anonymous wem auch immer schürt, das dieser nicht amüsiert darüber ist. Wenns drauf ankommt zieht die Gema den kürzeren, ganz sicher.

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