20.06.12 07:03 Uhr
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Mädchen starb nach Zahn-OP: "Wie konnte das passieren?"

Ein vierjähriges Mädchen starb bei einer Zahn-OP im LKH Graz. Als Narkotikum wurde das umstrittene Propofol verwendet. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei laufen.

Während des "Routineeingriffs" hatte die vierjährige Laura einen Lungenkrampf erlitten und wachte danach nicht mehr aus der Narkose auf. Die verantwortlichen Ärzte nahmen bereits Stellung zu dem Fall. "Es handelte sich um eine Komplikation, wie sie mir noch nie untergekommen ist", so ein Anästhesist.

Für die Familie war der Tod Lauras, bereits der zweite Kindstod in Verbindung mit dem Grazer LKH. Ein Enkel war als Frühchen vom Landeskrankenhaus nach Hause geschickt worden, wo es starb. "Plötzlicher Kindstod" hieß es damals.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Mädchen, Drama, OP, Zahn, Graz
Quelle: www.krone.at

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2012 07:03 Uhr von deereper
 
+16 | -5
 
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Propofol war ebenfalls in dem Drogencocktail von Michael Jackson enthalten. Warum dieses Mittel noch nicht ersetzt wurde verstehe ich nicht?

Das Medikament kann sarke Atemdepression verursachen, vielleicht gab es im Vorfeld schon ein Problem mit der Lunge der Kleinen?
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20.06.2012 07:27 Uhr von Leimy
 
+26 | -1
 
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nicht verboten: es ist deshalb noch nicht verboten worden, weil es zu 99,9 % (achtung: keine quelle, sondern schätzung) eben nicht zu komplikationen führt. jeder der einmal eine einwilligung zu einer anästhesie gegeben hat weiß, dass es immer ein restrisiko gibt
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20.06.2012 07:30 Uhr von Teitei
 
+7 | -11
 
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Mir tun die Eltern unf gesamte Familie leid. Ich hoffe, dass sie die schwere Zeit überstehen. Niemand will sein Kind zu Grabe tragen müssen und ich möchte es mir nicht einmal vorstellen.

Eigentlich müsste man das Krankenhaus verklagen, weil es nicht sein kann, dass so etwas passiert und schon gar nicht, weil ein umstrittenes Narkosemittel zum Einsatz gekommen ist.

Mein herzlichstes Beileid an die Familie!
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20.06.2012 07:30 Uhr von deereper
 
+6 | -0
 
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halt stop! es wurde doch nie von "verboten" gesprochen! lediglich "umstritten" wurde erwähnt und das isses auch!
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20.06.2012 07:35 Uhr von MacGT
 
+13 | -1
 
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traurig: Das sind halt Komplikationen, wie sie halt leider in einem bestimmten Prozentsatz aller Operationen, seien sie auch noch so einfach, vorkommen können. Das ist immer wieder traurig, dass es diesmal ein 4 jähriges Kind erwischen musste, ist umso tragischer.
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20.06.2012 08:11 Uhr von deereper
 
+3 | -2
 
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in ein paar: Monaten sollen auch meine Weisheitszähne im Krankenhaus mit Narkose entfernt werden. Da denkt man dann schon etwas drüber nach!
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20.06.2012 09:13 Uhr von Pils28
 
+9 | -1
 
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Propofol ist umstritten? Nur weil sich Jacko damit hat umbringen lassen oder es in den U.S.A. zur Hinrichtugn benutzt wird? An sich ein gutes Narkosemittel. Narkosen sind immer risikobelastet. Mein Beileid an die Familie.
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20.06.2012 10:06 Uhr von Edelbert88
 
+0 | -14
 
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20.06.2012 10:21 Uhr von napster1989
 
+1 | -3
 
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@Leimy: 99,9% ist sehr schlecht!
Dies würde bedeuten das allein in den USA täglich mehr als 500 komplikationen bei OPs entstehen würden :-)

Beim Narkosemittel braucht man mindestens 99,999999%ige sicherheit!
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20.06.2012 10:23 Uhr von Danielsun87
 
+4 | -4
 
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einfach keine angst haben...^^: also ich hatte mit meinen 24 jahren schon 8 ops, da ich extrem sport mache und immer wieder was gerichtet werden muss...auf grund dieser vorhandenen prozentzahl, die zwar sehr gering ist, würde ich es immer so weiter machen, eine nacht vor dem op, schön party machen, wenn es naturlich geht.. oder daheim schön was rauchen und noch mal richtig schön ne nummer schieben oder sich es besorgen lassen...

den eins muss ich schon sagen, unser gesellschaft besteht jeden weiteren tag nur aus noch mehr scheißern die einfach nicht sterben wollen, aber so ist es halt, wir werden geboren, sind da um neues leben zu geben und wieder zu gehen...das ist die biologische reinfolge, findet euch endlich damit ab..

und ich muss sagen, es ist schon schade, wenn ein mensch gehen muss, aber das positive dabei ist, er macht platz für einen neuen..
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20.06.2012 10:34 Uhr von sooma
 
+2 | -0
 
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"die meisten denken nicht ans restrisiko bei narkosen.
dann triffts einen aus heiterem himmel."

Ah ja? Man wird vor jeder OP über die Risiken aufgeklärt und unterschreibt auch etwas... nennt sich "Risikobelehrung". Das wird in Österreich wohl nicht anders sein als hierzulande.
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20.06.2012 10:40 Uhr von Wieselshow
 
+1 | -1
 
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Vor jeder OP wird man aufgeklärt.
Wer das auf die leichte Schulter nimmt und denkt, dass eh nie was passiert, wird eben eines besseren belehrt.

Mein Beileid für die Familie.
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20.06.2012 10:40 Uhr von MacGT
 
+1 | -0
 
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@deereper: Naja, ich habs zumindest überlebt, also take it easy ;)
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20.06.2012 10:41 Uhr von Wieselshow
 
+3 | -1
 
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DER DÜMMSTER KOMMENTAR, DEN ICH JE GELESEN HABE: @Danielsun87

"und ich muss sagen, es ist schon schade, wenn ein mensch gehen muss, aber das positive dabei ist, er macht platz für einen neuen.."

Oh mein Gott. Das ist an Dummheit nicht zu überbieten.
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20.06.2012 11:02 Uhr von mort76
 
+3 | -0
 
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Edelbert, das kannst du garnicht beurteilen.
Du bist kein Arzt und hast nicht die geringste Ahnung von Anästhesie, schreist aber sofort "Ärztepfusch"?
Das ist armselig.

Wie hier schon verschiedene schrieben: eine Narkose ohne Risiko gibt es nicht, und bei einem gewissen Prozentsatz gehts nunmal schief, ohne das jemand was dafür kann.
Auf diese Tatsache wird man vorher hingewiesen und muß die Kenntnisnahme schriftlich bestätigen.
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20.06.2012 11:28 Uhr von deereper
 
+0 | -2
 
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irgendwo: muss gepfuscht worden sein. heutzutage is doch die Medizin so weit das man schon im vorfeld die reaktion des körpers auf bestimmte stoffe kenn? War eventuell eine Allergie im Spiel?
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20.06.2012 11:47 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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deereper, Allergien sind schwer nachzuweisen, wenn sie durch ungewöhnliche Stoffe ausgelöst werden, und es ist unmöglich, vor jeder OP jedes Risiko auszuschließen- wie soll das gehen? Und, auch wenns zynisch klingt: das wäre unbezahlbar bei der Menge an OPs die wir heutzutage haben.
Du traust der Medizin da einfach zuviel zu...
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20.06.2012 11:53 Uhr von deereper
 
+0 | -2
 
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Geld kann man in der Medizin alles haben! Bei den einsparungsmaßnahmen die in unseren Krankenhäusern gemacht werden, fallen "nicht unbedingt notwendige" voruntersuchungen weg oder auch andere Narkose Arten&Mittel welche vielleicht teurer wären aber dafür schonender für patienten?
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20.06.2012 12:02 Uhr von Seanet7or
 
+4 | -1
 
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Alles Ärzte hier ? Ich schreib ja selten was in Shortnews, aber das hier schreit danach.

Propofol ist ein absolutes Standardmedikament in der Medizin, besonders in der Anästhesie. Es ist vielfach erprobt, gut untersucht und ich möchte lieber einen Anästhesisten, der sich mit Propofol gut auskennt und mir das dann gibt, als dass er irgendetwas anderes nimmt.Wenn man den prozentualen Anteil derer nimmt, bei denen es unter Propofol zu medikamentenassoziierten Komplikationen kommt (ist das hier überhaupt nachgewiesen ?) von denen, die es bekommen, ist es deutlich sicherer als viele andere Medikamente, die man besser als Rattengift bezeichnen sollte.

Hier schreien wieder alle rum, weil man zum zweiten mal in einem reisserischen Artikel das Wort Propofol liest.
Lungenkrampf ? Was soll das denn bitte sein ? Solange hier nicht wirklich aufm Tisch ist, was passiert ist (und davon dann vielleicht ein kleines bisschen Ahnung hat, was da passiert ist) sollte man sich mit den Scheisshauspamphleten zurückhalten.

Unabhängig davon ist es natürlich immer tragisch, wenn ein Patient, besonders noch ein Kind an so einer eigentlich einfachen OP verstirbt.

[ nachträglich editiert von Seanet7or ]
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20.06.2012 12:30 Uhr von deereper
 
+2 | -1
 
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@seanet7or: da ich mit medizin zu tun habe erkläre ich es dir :)

das Wort Lungenkrampf kam aus dem Mund des Anäsethesisten. Das ist nichts anderes als Asthma Bronchiale.
die muskelfasern um die Luftröhre"äste" verkrampfen und verengen diese somit.
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20.06.2012 12:57 Uhr von Seanet7or
 
+2 | -0
 
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@deereper: Vielen dank für die Erklärung, es ist mir durchaus klar, was es heißt (ich "habe auch mit Medizin zu tun"). Ich wollte damit eig. nur zeigen, dass es sich hier um einen Laienbericht über eine komplexe medizinische Situation handelt, die ohne die entsprechende Fachterminologie nur unzureichend dargestellt werden kann, was der Seriösität dieser Meldung (der gesamten "News", nicht deiner Zusammenfassung!) nicht gerade zuträglich ist.

Gruß
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20.06.2012 13:20 Uhr von Morcan
 
+1 | -0
 
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So langsam glaub ich, dass absichtlich gegen die Ärzte gehetzt wird. Muss ein verdammt undankbarer Job sein, wenn man für nen kleinen Fehler gleich verklagt wird (siehe Berichte über "Ärztepfusch"). Wir sind alle nur Menschen, auch die Damen und Herren Doktoren...und bei den einsparungen, die auch viele Kliniken betreffen, passiert sowas vermutlich häufiger. Wenn Krankenhäuser mehr unterstützt würden, gäbe es sicher weniger tragische Fälle.

Mit mehr Personal gäbe es wohl auch weniger Zeitdruck, bei dem nunmal häufiger Fehler passieren können.
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20.06.2012 19:53 Uhr von sooma
 
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Hier wird auf die Ärzte geschimpft und von "Pfusch" lamentiert... was deereper aber in seiner "News" auch gar nicht erwähnt hat, das empört niemanden:

"In etwa 150 Fällen pro Jahr sei der Zahnstatus bei Kleinkindern so schlecht, dass man um eine OP unter Narkose nicht herumkomme, so der Zahnmediziner Norbert Jakse. Nachsatz: "Ein zunehmendes Problem." Auch im Fall der Vierjährigen war ein massiver Kariesbefall gegeben, zehn Milchzähne mussten extrahiert werden - ein Eingriff, der ohne Narkose nicht zu machen sei."

Von "pumperlg´sund" kann da ja dann auch irgendwie nicht die Rede sein.

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