20.06.12 06:26 Uhr
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Ökostrom ist viel zu teuer und fördert vor allem China

Mit aller Macht will die Bundesregierung die Energiewende durchbringen. Nun bringt die "Bild" jedoch unangenehme Wahrheiten ans Licht.

Demnach gibt es nicht nur zu viel Ökostrom, er ist zudem auch noch viel zu teuer. Auch wenn der Ökostrom nicht ins Netz eingespeist wird und so auch nicht genutzt wird, bekommen die Betreiber eine Vergütung.

Ein besonders großes Problem ist allerdings die Tatsache, dass deutscher Ökostrom vor allem Chinas Industrie fördert. So haben chinesische Solarfirmen etwa von der KfW Förderbank einen Kredit bekommen. 75 Millionen Euro gingen an chinesische Konzerne.


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WebReporter: ChackZzy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Energie, teuer, Ökostrom
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2012 06:26 Uhr von ChackZzy
 
+14 | -11
 
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Die Energiewende war leider der größte Fehler unserer Kanzlerin. Unausgereifte Technologie soll unsere wichtige Industrie am Laufen halten. Finanzieren darf es der Bürger - koste es, was es wolle.
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20.06.2012 08:49 Uhr von b_andog
 
+8 | -0
 
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Die Energiewende fußt ja leider zum größten Teil auf dem Wunsch der Mehrheit der Deutschen. (Merkel hat da nur ne Teilschuld, weil Sie indirekt fürs Management dieser Idee mitverantwortlich ist) Es wurde von vornherein gesagt das es teurer wird. Mit den Kosten die wirklich auf uns zu kommen werden wir noch richtig Probleme bekommen. Die Energiekonzerne werden eh versuchen einen Großteil einfach auf die Verbraucher umzulegen.

Also ...

Es wird definitiv weh tun. Auch in der Kürze der Zeit.

Das einzige ist das der politische Druck das Umdenken und die Entwicklung fordert.

Meine persönliche Meinung: Die Energiewende ist zwar notwendig aber...
- zu teuer
- zu schnell
- zu unüberlegt
- zu wenig Alternativen
- und es wird zuviel über die Stromerzeugung nachgedacht und zu wenig über die Verbraucher und deren Einsparungspotential
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20.06.2012 08:59 Uhr von uhrknall
 
+3 | -2
 
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die Bild wieder wenn etwas teurer wird, MUSS es ja einen Grund geben.
Die extrem teuren Sachen aus China diesmal. Und wenn es die nicht wären, dann wärs was anderes.

75 Millionen Euro Kredit - das wären 1 Euro pro Bundesbürger. Schon ein "Grund", den Strompreis monatlich um einige Euro pro Nase zu verteuern..
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20.06.2012 09:02 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+1 | -2
 
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Das: problem was die meisten haben, sie wollen 100% Energieversorgung, 100% Sicher und das Umsonst.

Aber es gibt nun mal nichts umsonst. Und auch wenn es genug Studien gibt die Zeigen das Atomstrom teuer ist als z.B. Solarstrom wäre ich bereicht ein paar cent mehr zu Zahlen damit der Unsichere Atomstrom entfernt wird.

Der Fehler der am Anfang gemacht wurde war, dass Leute sich riesige Anlagen gebaut haben und nun Geld scheffeln. Die neue Verordnung regelt es nach dem eigen Verbrauch.
Nur wenn die Leute ihren Strom selbst verbrauchen und NICHT einspeisen bekommen sie Geld (15cent/kWh)
Wenn man das von Anfang an gemach hätte, gäbe es auch nicht die Netzprobleme weil der Strom direkt an der Quelle verbraucht würde.
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20.06.2012 09:31 Uhr von bigX67
 
+6 | -1
 
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wie immer bild sagt die wahrheit und hält sich nur an fakten :D.

zz ist das news-niveau auf SN echt übel. gibt es noch andere quellen als bild oder sun ?
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20.06.2012 09:46 Uhr von Morcan
 
+2 | -0
 
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@bigX67: Dailymail für Crushials Tittennews ;)
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20.06.2012 11:45 Uhr von cyrus2k1
 
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Und was kostet die atom katastrophe asse: Zu reinigen? Das wird nach expertenschätzungen unglaublich teuer werden bis hin zu unmöglich. Und diese atom katastrophe auf deutschem boden soll billiger sein als die energiewende?
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20.06.2012 12:33 Uhr von karmadzong
 
+3 | -0
 
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@alphatierchen Netzprobleme haben wir weil das Merkel im Verbund mit den Stromversorgern klassischer Natur die energieerzeugung ebenfalls klassisch halten wollen.. zentralisiert und in den Händen einzelner, hervorragend verdienender Konzerne. Positiv muss ich deinem Post zugutehalten das du bereit wärst etwas mehr für Atomfreien Strom zu blechen, allerdings muss man das nicht wie ich bei meinem Versorger immer wieder feststellen kann.
die mit regenerativen Methoden mögliche und auch durchgeführte dezentralisierung der Energieerzeugung entlastet massiv die netzte vor allem auf den Hochbelasteten Überlandstrecken und sorgt für mehr Netzstabilität.
Und zum Thema irgendwo muss ja auch ein Windrad parken: wenn cih aus dem fenster gucke sehe ich Drei Windräder in etwa einem kilometer entfernung auf dem Hügel stehen und sich gemächlich vor sich hindrehen.. Ich mag den Anblick, denn daher kommt mein Strom ;)
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20.06.2012 12:44 Uhr von eini1
 
+1 | -1
 
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Sehr interessant: Hm, bei der letzte Stromkostenerhöhung gingen 95% der Erhöhung auf das Konto von gestiegenen Rohstoffpreisen für die konventionelle Stromversorgung (Öl, Kohle, Gas).
<Ironie>
Danke Bild, ich hatte schon immer die Vermutung das die regenerativen Energien am hohen Ölpreis schuld sind und nicht etwas der stark gestiegene Bedarf in den Schwellenländern wie China.
</Ironie>
Ich empfehle mal folgendes Video zum Thema:
http://www.br.de/...
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20.06.2012 13:34 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+0 | -2
 
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Najo: Ich glaub wir zahlen so nebenbei auch immer noch Fördergelder an China, jedes Jahr....versteh ich auch net, die haben doch Kohle wie Sand am Meer ^^
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20.06.2012 13:47 Uhr von hujiko-san
 
+1 | -0
 
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Ohweh: Und alle denken mal wieder nur an ihre kleine private Stromrechnung... :facepalm: Ehrlich gesagt würde es mich an der Stelle nicht mal jucken, wenn wir über eine Verdopplung sprächen. Wir gehen hier zuhause nun wirklich verschwenderisch mit Strom um. Trotzdem ist die monatliche Rechnung im Vergleich mit anderen Posten beinahe lächerlich.

Das die Chinesen (und andere Billigproduzenten) die Nutznießer der "Energiewende" (so ein dümmliches Schlagwort aber auch) sein würden, war doch von Anfang an klar. Solapanels und Förderungen... *schmunzelt* Na wenn es nur das wäre, könnten wir uns glücklich schätzen.
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23.06.2012 18:03 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Es gibt nicht "zu viel" Ökostrom. Davon kann man nie zu viel haben.
Es gibt nur zu wenig Leitungen und keine sinnvollen Speicherkonzepte, da die Stromkonzerne lieber Gewinne ausschütten, anstatt auch nur einen Cent in den Netzausbau zu investieren.

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